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Mein erster Schachverein

Schachgechichte(n)

Geschrieben von: Willy Rosen

Sommer 1946 war es, als 13Jähriger sehe ich beim Blick durch ein Fenster im Nebenzimmer einer Gaststätte am Bahnhof Altenessen Brett an Brett Schachspieler sitzen. Ich hatte einen Schachverein gefunden!

Nach Krieg und Kinderlandverschickung (1943-1945) war ich nach häuslicher Vorbereitung brennend an einem Verein interessiert. Schnell fand ich heraus, dass es in Essen viele Vereine gab. Es herrschte ein reger Spielbetrieb in Einzel- und Mannschaftsturnieren. Der spielstärkste Verein war die Essener Schachgesellschaft 04 mit Dr. Lange, Rautenberg, Surmann und Elm. Dicht gefolgt von meinem Verein, dem Schachclub Schachfreunde Altenessen 24. Er wurde von Albert Malitzki dominiert, Hugo Nautsch, der spielstarke Vereinsgründer, war die Seele des Vereins. Daneben gab es in Kray, ich erinnere mich an Hausmann, Hunning, Gerlich, Beusing, in Rochade 01 mit Schottenheim, Steffens, Zimmermann, in Borbeck und Frintrop starke Spielerpersönlichkeiten, so Korrath, Frohleiks und Schmedthans. DJK Wacker Bergeborbeck, sein Name weist auf den Ursprung in der Deutschen Jugendkraft hin, gibt es noch heute. Er wird seit Jahrzehnten von Walter Gilles geführt. In der Nachkriegszeit war Schauerte sein herausragender Vertreter.

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