2013

19.03.2013 18:07 von Bernd Rosen

Die Meistermacher

Unter einem unglücklichen Stern stand die Terminierung der diesjährigen NRW-Meisterschaft in der Wettkampfklasse 2: Ursprünglich für den 21.03. gepant, wurde das Turnier um zwei Tage vorverlegt. Zeitgleich fand auch das Bezirksfinale im Mädchenfußball statt, weshalb wir mit Anna Bérénice Döpper auf eine unserer erfolgreichen Stammspielerinnen verzichten mussten. Cem Celik war ebenfalls verhindert, für diese beiden kamen kurzfristig Same und Sajad Ebady zum Einsatz. Die Spitzenbretter wurden wieder von Clemens Waidelich und Lukas Schimnatkowski besetzt.

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19.03.2013 16:12 von Bernd Rosen

Generationswechsel

Mit 2 Mannschaften und insgesamt 10 Spielern beteilgten sich die Leibniz-Schachkekse an der offenen NRW-Meisterschaft in Dortmund. Aus der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahres waren nur noch Cem Celik und Sören Tonnemacher dabei, die übrigen Aktiven stammen alle aus der aktuellen Schach-AG und besuchen überweigend noch die 5. Klasse. Ich war daher vor allem gespannt, wie sich dieser "Generationswechsel" auf das Abschneiden der Teams auswirken würde, denn die Konkurrenz war mit insgesamt 31 Schulmannschaften aus ganz NRW auch diesmal sehr hart.

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18.03.2013 22:50 von Bernd Rosen

Ein tolles Turnier

Insgesamt 60 Kinder erlebten spannende Turniere, bei denen die Verbandsmeister der Altersklassen U10 und U12 ermittelt wurden. In der U10 siegten Max Peter Bartelt (SV Mülheim Nord) und Isabel Otterpohl (Oberhausener SV 1887), in der U12 setzten sich Paul Luca Wübker (SV Castrop-Rauxel) und Lara Maria Paulweber (SV Mülheim Nord) durch. Hier die Endstände - ausführlicher Turnierbericht folgt.

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09.03.2013 23:07 von Bernd Rosen

Großkampftag

Ein historischer Augenblick war es für mich, als ich heute kurz nach 15 Uhr den "Startschuss" in der Jugendbezirksliga gab. "Spielen heute die Katrnberger Jugendmannschaften 1, 2 und 3?" fragte mich ein staunender Gast? Fast richtig - es waren allerdings die Mannschaften 2, 3 und 4. Von den 18 Brettern mussten wir nur eines unbesetzt lassen, während von den Gastmannschaften nur Steele/Kray vollzählig antraten, die prompt mit einem knappen 3,5:2,5 - Erfolg gegen SFK 3 belohnt wurden. Vier Mülheimer holten ein 3:3 gegen unsere Vierte, während SFK 2 klar mit 6:0 gegen ebenfalls vier Kettwiger gewannen.

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06.03.2013 18:28 von Bernd Rosen

6. Willi-Knebel-Turnier: Und der Sieger ist ...

Erich Krüger, der zweitälteste Teilnehmer des Turniers, erfahren in vielen Turnieren und mit einem großen Kämpferherz ausgestattet, spielte - auch in der letzten Runde – seinen Stil, der auf einer profunden Eröffnungskenntnis aufbaut, nicht vor einem komplizierten Mittelspiel zurückschreckt und wenn nötig über die volle Distanz geht. Dabei sammeln sich kleine Vorteile an, die er dann in einem gut stehenden Endspiel, mit seinen immensen Erfahrungen erfolgreich verwertet. Alter schützt vor Erfolgen nicht!

Zweiter ist Jurij Vasiljev, der ebenfalls 7,5 Punkte erreichte, aber seine Buchholzzahl war um 1 Punkt schlechter. Das ist der Nachteil eines frühen Remis, wenn man nur noch hoffen kann, dass die anderen passend spielen.

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28.02.2013 23:12 von Bernd Rosen

Lehrgeld

Alles schon mal da gewesen? - dass der Turnierleiter eines Schachturniers mitten in den Vorbereitungen einen Zusammenbruch erleidet und vom Notarzt ins Krankenhaus eingewiesen wird, habe ich noch nicht erlebt. Genau dies geschah jedoch bei der diesjährigen Ruhrgebietsmeisterschaft für U12-Mannschaften. Wilfried Werner Jentsch, 3. Spielleiter der Schachjugend Ruhrgebiet, befindet sich inzwischen wohl auf dem Wege der Besserung, wird aber noch immer stationär behandelt. Vor diesem Hintergrund geriet der Ausgang des Turniers etwas in den Hintergrund.

Für mich bedeutete der Ausfall, dass ich aus dem Stand die Turnierleitung übernahm und mich mit der Ergebniseingabe im Computer "vergnügte". Unsere beiden Mannschaften bestanden fast ausschließlich aus Spielern, die noch in ihrer ersten Saison stehen und kaum Erfahrung haben. Dennoch haben sie sich mit dem 8. und 10. Platz bei 10 teilnehmenden Mannschaften etwas unter Wert verkauft. Bei SFK 1 wurde Nikita ein Opfer seiner Nervosität, Liam spielte die ersten beiden Runden viel zu schnell und fand erst danach ins Turnier. Manuel (2,5 aus 5 am Spitzenbrett) und Lennart (4 aus 5 an Brett 4) wussten zu überzeugen.

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27.02.2013 20:39 von Ulrich Geilmann

Murphy's Wochenende

Sie kennen das Theorem des amerikanischen Ingenieurs Edward A. Murphy? Bestimmt! Die Kurzfassung lautet: Alles, was schief gehen kann, geht schief! Wenn Sie also jemals eine praktisch schon gewonnene Partie verdorben haben, werden Sie genau wissen, was ich meine!

Murphy's Gesetz trifft allerdings genauso eine Aussage über Fehlerquellen in komplexen Systemen und ist daher fast auf alle Bereiche des menschlichen Lebens anwendbar. Kleines Beispiel gefällig? Natürlich! Sie können sich ja jetzt nicht dagegen wehren:

Welches Hin und Her im Vorfeld des Wochenendes mich von einer Verlegenheit in die nächste stürzte, das hier zu schildern würde jeden Rahmen sprengen. Nur so viel: Von privaten Schicksalsschlägen über anstehende Abiturprüfungen, eine profane Grippe und letztlich massive Visaprobleme war so ziemlich alles dabei, was das Herz eines Mannschaftsführers schwer machen kann. Stand Mittwoch, drei Tage vor dem Anstoß in Bremen, hatten wir exakt 7 einsatzfähige Spieler an Bord.

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18.02.2013 18:15 von Bernd Rosen

Schachkrimi mit Happyend

Zu einem echten Schachkrimi geriet die Schulschachmeisterschaft des Regierungsbezirks Düsseldorf in der Wettkampfklasse II, und wie es sich für einen guten Film gehört, hielt das Ende ein Happyend für die Leibniz-Schachkekse bereit. Doch der Reihe nach:

"Never change a winning team" – auch beim Finale in Solingen mussten wir auf den Essener U16-Meister Tim Dette verzichten. Ihn ersetzte wieder Cem Celik, der sogar noch in der WK IV starten dürfte. Der Essener U18-Meister Clemens Waidelich, der U14-Blitzmeister des Ruhrgebiets Lukas Schimnatkowski und die U14-Ruhrgebietsmeisterin Anna Bérénice Döpper sind ohnehin gesetzt.  Als härtesten Rivalen hatte ich das St. Ursula-Gymnasium aus Düsseldorf erwartet, das aber überraschend nicht am Start war. Statt dessen brachte jedoch die Europaschule Duisburg eine starke Mannschaft an die Bretter, die Teams aus Emmerich und Neuss konnte ich dagegen nicht so gut einschätzen.

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Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Johann Wolfgang von Goethe

Schachaufgabe

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