2017

03.04.2017 20:50 von Jan Dette

Max alleine vorn!

Umkämpfte Partien gab es in der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft. Im Spitzenspiel setzte sich Maximilian Heldt gegen Erich Krüger durch, der die Folgen eines Qualitätsopfers nicht richtig eingeschätzt hatte. Am Nebenbrett lieferten sich Vater und Sohn Rosen eine theoretische Diskussion auf hohem Niveau. Der Botwinnik-Aufbau von Vater Willy überstand dabei die Attacken eines echten Spezialisten - allerdings verpasste Bernd zwei Mal die Chance, klar in Vorteil zu kommen. Die kritische Phase der Partie finden Sie weiter unten mit Anmerkungen versehen zum Nachspielen.

Durch den Sieg am Spitzenbrett liegt Maximilian Heldt nun alleine dem Punktemaximum von 4:0 an der Spitze, gefolgt von Marcus Bee mit 3,5 Punkten und einem breiten Feld von Spielern mit 3 Punkten. Die hoffen nun natürlich darauf, dass Marcus dem Youngster zumindest einen halben Punkt abknöpft - die Chance dazu hat er gleich in der nächsten Runde, die mit Henrik und Reinhard Kennemann erneut Vater und Sohn gegeneinader antreten lässt. Hier die Ergebnisse und Paarungen, das erwähnte Partiefragment und einige Fotos:

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03.04.2017 18:35 von Bernd Rosen

Locker weiter im NRW - Pokal

In den ersten beiden Runden des NRW - Mannschaftspokals setzte sich unser Doppelvierer sicher durch. Doppelvierer deshalb, weil unsere beiden Pokalmannschaften bekanntlich das Finale auf Bezirksebene unter sich ausgespielt hatten, anschließend aber nur eine Mannschaft auf NRW - Ebene antreten konnte und deshalb alle Bretter praktisch doppelt besetzt waren. Da jedoch am 02. April unsere U20 in der Jugendbundesliga spielen musste, lag eine salomonische Lösung nahe: Am Samstag spielten von SFK 2 Lukas und Timo, am Sonntag Max und Jan, die aus der U20 bereits herausgewachsen sind. Die Vertreter von SFK 1 wurden ebenfalls auf die beiden Spieltage verteilt, wobei Dr. Thomas Wessendorf wegen der parallel laufenden deutschen Ärztemeisterschaft ausfiel und durch Bernd Dahm ersetzt wurde. Mit Springer St. Tönis und SF Moers standen zwei lösbare Aufgaben auf dem Programm - beide Vereine sind in der Verbandsklasse Niederrhein vertreten.

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03.04.2017 17:30 von Bruno Müller-Clostermann

Willi-Knebel-Turnier 7. Runde

Die mehrstündige Vorbereitung von Jürgen Riesenbeck beim freitäglichen Katernberger Klubabend in der Zeche Helene zahlte sich aus, wenn auch nur in dem Sinne, dass er alle taktischen Sperenzchen (was stand da bei der Vorbereitung nicht alles auf dem Analysebrett!)  einfach unterließ, um eine einfach spielbare Stellung zu erreichen.  Danach eine Mischung aus Glück und Können im Endspiel, ein taktischer Schlag Sc4-d2 (vgl. Bild) und kurz darauf war schon wieder ein voller Punkt eingefahren. Jetzt Führung mit 6,5 Punkten aus 7 Runden vor Heinrich von Bünau (6 Punkte), der sich an Tisch 2 knapp gegen Willy Rosen durchsetzen konnte. Zeitweise sah Willy wie der Sieger aus, aber am Ende kippte die Stellung doch noch zu Gunsten des um über 24 Jahre jüngeren Jungseniors.

Auf den Plätzen liegen die bereits um 1,5 Zähler distanzierten Verfolger in Form von 7 Spielern mit 5 Punkten; dahinter eine weitere 7-er Gruppe mit 4,5 Punkten.

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02.04.2017 20:01 von Jürgen Kraft

Sonne auf dem Monte Caterno

Eigentlich hätte der letzte Spieltag ein klares Ergebnis bringen müssen: DWZ- Schnitt von Germania Kupferdreh (10 Spieler) ganze 111 Punkte über dem unseren (8 Spieler). Aber ebenso wie die letzten Wahlprognosen in den USA und im Saarland, so stimmte auch hier nix.

Denn: Wir hatten nach den letzten beiden Siegen klar den Klassenerhalt geschafft und wollten einfach nur noch schönes Schach spielen. Germania benötigte aber für den sicheren Aufstieg in die Verbandsklasse einen Sieg… Sie hatten den Erfolgsdruck,wir spielten nur für Caissa!

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29.03.2017 17:18 von Bruno Müller-Clostermann

Jürgen Riesenbeck ist nicht zu stoppen!

Auch gegen den um 150 Ratingpunkte gewichtigeren Helmut Hassenrück konnte sich Jürgen Riesenbeck in einem Endspiel mit gutem schwarzem gegen schlechten weißen Läufer durchsetzen. Mit 5,5 aus 6 ist Jürgen der Mann des Turniers und alleiniger Tabellenführer. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen gehört es vermutlich die Gesellschaft starker Spieler zu suchen, die er bei seinen Sportfreunden Katernberg reichlich findet. Bei der aktuellen Runde hat die Aufmunterung durch Großmeister Sebastian Siebrecht - wieder ein nicht unerwarteter Überraschungsgast - noch etwas Schwung mitgegeben.

Auf den Plätzen 2 und 3 folgen folgen Norbert Krüger und Heinrich von Bünau beide mit 5 Punkten; dahinter eine Verfolgergruppe von fünf Spielern mit jeweils 4,5 Punkten: Manfred Achenbach, Friedhelm Dahlhaus, Helmut Hassenrück, Willy Rosen und Ulrich Wolf.

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28.03.2017 16:25 von Bruno Müller-Clostermann

Ein Duo feiert das Bergfest

Nach dem hart erkämpften Remis von Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) gegen Heinrich von Bünau (Düsseldorfer SK und in Essen-Werden geboren!), vgl. Foto  und dem Sieg von Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) gegen Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergerborbeck) bilden die Beiden mit 4,5 Punkten aus 5 Runden das Führungsduo und spielen morgen an Tisch 1 gegen einander.

Für die Katernberger Willy Rosen und Erich Krüger verlief die Runde weniger erfreulich. Willy ging gegen Manfred Achenbach erhebliches Risiko, stand zeitweise verdächtig und musste in der längsten Partie des Tages schließlich um das Remis kämpfen. Vielleicht war es aber auch andersrum?! Am Ende jedenfalls ein totes Bauernendspiel mit sofortigem Remisschluss. Erich dagegen geriet gegen seinen Nachnamensvetter Norbert Krüger in eine ihm bekannte, aber kritische Variante und musste leider eine weitere Niederlage hinnehmen.

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27.03.2017 16:31 von Bruno Müller-Clostermann

Jürgen Riesenbeck allein an der Spitze

Nach seinem Schwarzsieg gegen Manfred Achenbach ist Jürgen Riesenbeck mit lupenreinen 4 Punkten aus 4 Runden alleine an der Spitze des Feldes. Jürgen knüpft an seine besten alten Zeiten an und spielt selbstredend auch in Runde 5 wieder an Tisch 1. Gegner ist der erstmalig an diesem Turnier teilnehmende Jungsenior Heinrich von Bünau vom Düsseldorfer SK (namentlich nicht zu verwechseln mit "von Bülow" alias Loriot, wie ich zwischendurch mithören durfte).

Die für Runde 4 gepaarten Organisatoren Willy Rosen (vor zwei Tagen 84 Jahre alt geworden!) und Ihr Berichterstatter haben ab 8:30 Uhr die große Arena  mit Tischen und Stühlen bestückt und anschließend auf der kleinen  50cmx50cm-Arena ihre Restenergie verbraucht. Nach 39 Zügen und beiderseits einer Minute auf der Uhr haben wir darauf verzichtet, die letzte Wahrheit aus der noch inhaltsreichen, aber vermutlich ausgeglichenen Stellung heraus zu quetschen.

Unbedingt erwähnenswert ist der Sieg von Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergerborbeck) gegen Titelverteidiger "Sir Erich"; in der Bildergalerie findet sich ein Schnappschuss dieser Partie.

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22.03.2017 18:16 von Bruno Müller-Clostermann

Nach erstem Drittel eine Doppelspitze!

Bei bestem Frühlingswetter konnten sich Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) gegen Helmut Schorra (SF Buer) und Manfred Achenbach (SC Mülheim) gegen Ulrich Wolf (SV Wattenscheid) durchsetzen.   Beide verbuchen jetzt 3 Punkte aus 3 Runden, spielen am kommenden Montag zusammen an Tisch 1 und haben gegen die Titulierung "Geheimfavoriten"  vermutlich nichts einzuwenden.  Es rumorte zwar in einer frühen Partiephase im Turniersaal  "Der Achenbach wird gerade fachgerecht zerlegt ...", aber es kam dann doch anders. Totgesagte leben länger.

Die längste Partie - begleitet von diskreten Abbauarbeiten und dem mittwöchlichen Gemeindekaffeetreff im Nebenraum -  dauerte bis 15:30 Uhr und sah Ulrich Mittelbachert als Sieger; das letzte Bild der Photogalerie (ganz unten) zeigt sehr schön die romantische Szenerie in unserem gemütlichen Spiellokal.

Hinter Achenbach und Riesenbeck (beide 3 Punkte) folgt eine 11-er Meute mit 2,5 Punkten, darunter die drei Erstplazierten des Vorjahres Erich Krüger, Helmut Hassenrück und Bruno Müller-Clostermann.

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Wenn Trinken der Fluch der Arbeiter und Arbeit der Fluch der Trinker ist, dann ist Schach der Fluch der Denkenden.

J.Ross

Schachaufgabe

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