Bretter, die die Welt bedeuten

Geschrieben am 20.03.2013 von Ulrich Geilmann

Schachbundesliga in Mülheim: SFK sichert den Klassenerhalt

Nach den teilweise durchaus bitteren Spielergebnissen der letzten Runden mussten nun zählbare Resultate her. Schließlich hatte ich keine Lust, den Klassenerhalt in der Abschlussveranstaltung sichern zu müssen, zumal dort mit Mülheim, Wattenscheid und Solingen praktisch noch die Creme de la creme der Schachbundesliga auf uns wartete. In diesem Sinne galt es ein Team zusammen zu stellen, das mit dem Druck, gewinnen zu müssen, gut umgehen konnte.

Wir entschieden uns daher, von der ursprünglichen Planung etwas abzuweichen und die Mannschaft vor allem an den Spitzenbrettern kompakt zu gestalten. Ich entschied mich also für die folgende Aufstellung: GM Andrei Volokitin, GM Yuriy Krivoruchko, GM Parimarjan Negi, GM Vladimir Chuchelov, GM Sebastian Siebrecht, IM Ilja Zaragatski, IM Robert Ris und WGM Sarah Hoolt. Am Sonntag würden wir dann allerdings noch einmal modifizieren müssen. Das hätte aber den Nebeneffekt, dass unsere Aufstellung an dem Wochenende nicht vollständig kalkulierbar wäre. Davon später mehr.

Um für das Wochenende frei zu sein, mussten Robert, Ilja und Sebastian allerdings erst ihre Verpflichtungen erfüllen, die sie für ihre jeweiligen niederländischen Vereine eingegangen waren. Dies ließ sich jedoch durch eine Besonderheit der holländischen Liga, Partien vorziehen zu können, realisieren. Wie es der Zufall wollte, mussten Robby und Ilja auch noch gegeneinander spielen. Sebastians Gegner war unser Mülheimer Freund GM Alexander Berelovich. So wurde unser Clubheim, die Zeche Helene in Essen, am Freitag ab 17.00 Uhr kurzer Hand zu königlich-niederländischem Territorium erklärt, um die erforderlichen Partien in einem würdigen Rahmen spielen zu können.

Während also im Clubraum das übliche Jugendtraining statt fand, kreuzten im Nebenzimmer vier Schachmeister die Klingen. Beide Partien endeten in ausgeglichenen Mittelspielstellungen. Während dessen traf sich ein Teil der Mannschaft im benachbarten Restaurant Spindelmann, das sich immer mehr als Homebase des Teams geriert, zumal die Bedienung dort sogar russisch spricht. Leider konnten Vladimir und Parimarjan noch nicht dabei sein, doch als dann später unsere Holländer eintrafen, wurde es trotzdem noch ein launiger Abend, der für mich gegen Mitternacht im Mülheimer Mannschaftshotel Friederike endete.

Lag es an der bekannten Umgebung oder am hervorragenden Grillteller? Jedenfalls konnte ich tatsächlich schlafen, was mir ja in fremden Betten normaler Weise etwas schwer fällt. Damit begann der Samstag wirklich entspannt. Ich hatte sogar die Muße, erste Zeilen für den Spielbericht zu schreiben.

Nach ausführlichem Frühstück, bei dem mir dann auch Parimarjan und Familie Chuchelov über die Füße liefen, einem Einkaufsbummel und einer kleinen Fernsehsession ging es dann in die Mülheimer Sparkasse, der üblichen Residenz unseres Reisepartners. Vorab musste ich allerdings noch einen Tisch bei unserem Mülheimer Stammitaliener sichern; eine der vornehmsten Pflichten des Teamchefs. Unser Samstagsgegner war der SC Forchheim, der sich in der Liga bislang nicht wirklich etablieren konnte.

Im Spiellokal war bereits alles nahezu perfekt vorbereitet. Das galt sowohl für die Technik als auch für das wie immer schmackhafte und reichlichhaltige Catering. Um 13.30 Uhr war dann ebenfalls die Aufstellung klar. Katernberg in der zwar erwarteten, aber an sich eher ungewohnten Favoritenrolle:

SF Katernberg-SC Forchheim
Volokitin - Jansa
Krivoruchko - Mons
Negi - Seyb
Chuchelov - Heidrich
Siebrecht - Doeres
Zaragatski - Kräusssling
Ris - Prof. Dr. Weigel
Hoolt - Miller

Schiedsrichter Dr. Müller eröffnete dann um 14.00 Uhr nach den obligatorischen Eröffnungsreden den Reigen.  Um 14.00 Uhr erklomm übrigens auch IM Matthias Thesing die Bühne. Ihm hatte ich in dem noch folgenden Schauspiel eine wichtige Rolle zugewiesen.  Eigentlich wollte ich ja nicht mehr zu früh auf die Bretter schauen. Gleichwohl konnte ich mir doch wieder nicht verkneifen, nach 60 Minuten einen kurzen Blick auf die Stellungen zu werfen. Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass sich bereits die eine oder andere Verschachtelung andeutete. Den nachdrücklichsten Eindruck hatte ich dabei von Sarahs Partie, die bereits  Bauern gegen den schwarzen König aufmarschieren ließ. Wie man es von ihr gewöhnt ist: Abteilung Attacke!

Ein bisschen gewagter schien mir allerdings die Strategie von Andrei zu sein. Unser ukrainischer Spitzenspieler hatte es mit der lebenden tschechischen Schachlegende GM Vlastimil Jansa, einen bekannten Trainer durch dessen Schule u. a. auch GM David Navarra gegangen ist, zu tun und lockte zu dieser Zeit nach eigenem Bauernopfer äußerlich völlig ungerührt einen gegnerischen Zentrumsbauern in seine Stellung. Parallel dazu schienen Parimarjan, Vladimir und Sebastian die Folterwerkzeuge heraus zu holen zu wollen. Parimarjan ist übrigens zum 3. Mal in Folge zweiter Sieger in Capelle la Grande geworden. Es wäre wirklich an der Zeit, dass er dieses Turnier gewinnt.

Einen gewissen Reiz versprühte auch die Partie Krivoruchko – Mons, in der zwar schon 21 Züge geschehen, aber immer noch alle Steine auf dem Brett waren. Andere räumen in der Zeit das Brett leer! Wobei man auf den jungen Forchheimer Acht geben muss; der hat in dieser Saison schon den einen oder anderen Favoriten niedergestreckt. Während Robby etwas später kleines Material gewann, prügelte Ilja wie aus heiterem Himmel seinen Springer ins gegnerische Bauernzentrum. Zur gleichen Zeit klärte sich auch Andreis Stellung weitestgehend, denn inzwischen hatte Jansa seinen vorwitzigen Bauern pulverisiert. Um kurz vor 17.00 Uhr fragte Vladimir bei die Höhe der Zeitgutschrift pro Zug ab, was mich angesichts seiner allgemein bekannten Chronophragie etwas in Unruhe versetzte. Und siehe da, nicht unbegründet, denn er hatte (bei allerdings guter Stellung) für die nächsten 20 Züge nur noch exakt 5 Minuten zur Disposition.

Ich kam jedoch nicht umhin zu bemerken, dass sich ein Teil unserer Stellungsvorteile offenbar wieder irgendwie zu verflüchtigten schien. Überdies hatte ich den Eindruck, dass die Lage bei Yuriy und Sebastian auch längst nicht mehr so klar war. Kippte dort etwa was in die falsche Richtung?  Jedenfalls hatten zu dieser Zeit eigentlich nur Sarah und Vladimir vorteilhafte Stellungen. Beide machten dann aber auch schnell den Sack zu! (2:0). Erstmal ein beruhigender Abstand. Sebastian hatte danach das Glück des Tüchtigen. Sein Gegner sprengte sich dabei allerdings praktisch selbst in die Luft, als er einen etwas unmotivierten Bauerdurchbruch versuchte! (3:0).

Nach der Zeitkontrolle hatte ich den Eindruck, dass Andrei, Ilja und Robert endlich ihre Gegner soweit im Griff hatten, dass da eigentlich nichts mehr anbrennen konnte. Allerdings musste Parimarjan an diesem Zustand noch ein wenig arbeiten; seine Position war aber zu diesem Zeitpunkt immerhin noch in etwa ausgeglichen. Starke Bedenken hatte ich hingegen bei Yuriy, der insgesamt gesehen viel zu undynamisch stand.  Diese grundsätzliche Bewertung änderte sich auch in der nächsten Spielstunde nicht, wobei Ilja offenbar am stringentesten weiterspielte und seinen Gegner irgendwann zur Aufgabe zwang. (4:0).  Ein Mannschaftspunkt sicher.

Kurze Zeit später ereilte dann aber Yuriy sein Schicksal. Gratulation an seinen stets umsichtig spielenden jungen Gegner, der damit eine weitere prominente Kerbe im Colt hat! (4:1). In Anbetracht der verbleibenden Stellungen fürchtete ich aber trotzdem um die Einhaltung des avisierten Abendessentermins. Mittlerweile musste ich mir außerdem auch noch Sorgen um Parimarjan machen. Er hatte inzwischen einen deutlichen relativen Materialnachteil und ich sah nicht, dass seine Stellung noch realistische Remisressourcen aufwies.

Kurz vor 20.00 Uhr hatte Robby in seinem Damenendspiel endlich den letzten gegnerischen Bauern vom Brett genommen. Gleichwohl konnte ich nicht erkennen, dass sein verbleibender Bauer tatsächlich einen Gewinn garantieren würde, wenn die Damen auf dem Brett blieben. Doch genau das passierte und unser holländischer Sunnyboy nutzte diesen Fauxpas virtuos! (5:1). Zwei Mannschaftspunkte.

Bei Andrei sah das jetzt ähnlich aus. Seine ständige Stellungsmassage zeigte mittlerweile Wirkung, denn sein sich tapferer wehrender Gegner wurde nun regelrecht niedergekämpft. Irgendwann fuhr dann auch Andrei einen ganzen Punkt nach Hause. (6:1).  Blieb noch Parimarjan, der sich aber nicht ins Unvermeidliche fügen wollte. Es musste vom Schiedsrichter sogar noch einmal an den Uhren gearbeitet werden, weil irgendetwas mit der automatischen Umstellung schief lief. Ob das schließlich dazu führte, dass sein Gegner unaufmerksam wurde, weiß ich nicht. Jedenfalls gelang Parimarjan das Unmögliche und die Punketeilung. (6,5:1,5). Nachfolgend noch einmal das insgesamt befriedigende Gesamtbild:

SF Katernberg6½ : 1½SC Forchheim
Volokitin 1 : 0 Jansa
Krivoruchko 0 : 1 Mons
Negi ½ : ½ Seyb
Chuchelov 1 : 0 Heidrich
Siebrecht 1 : 0 Doeres
Zaragatski 1 : 0 Kräusssling
Ris 1 : 0 Prof. Dr. Weigel
Hoolt 1 : 0 Miller

Dass unser gemeinsames Abendessen danach in mehr als gelöster Stimmung verlief, bedarf sicher keiner besonderen Erwähnung. Um 22.30 Uhr war allerdings Schicht im Schacht. Morgen wartete Berlin auf uns.

Ich hatte schon angedeutet, dass wir am Sonntag noch einmal modifizieren mussten. Dies lag daran, dass Sebastian aufgrund einer anderen Verpflichtung kurzfristig in die Schweiz musste.  Jetzt mag man glauben, dass also genau deshalb unser Matthias mit im Boot war.  Doch weit gefehlt. Ich hatte gar nicht vor, ihn einzusetzen. Und das hatte einen besonderen Grund: Ich hielt es für naheliegend, dass die Anwesenheit von Matthias einigen Raum für Spekulationen schaffen würde. Offenbar wollten wir ein Teammitglied austauschen. Eine unmittelbare Schlussfolgerung war, dass wir vermutlich Sarah aus dem Team nehmen würden, um die Mannschaft im unteren Teil noch elostärker zu machen. Sebastian konnten sie meiner Einschätzung nach eigentlich nicht auf dem Schirm haben. Insofern würde sich die Berliner Nachhut wohl primär auf die Reihe Siebrecht, Zaragatski, Ris und Thesing vorbereiten. Tatsächlich sollte aber IM Dr. Christian Scholz ins Team! Das hatte ich im Vorfeld mit allen Beteiligten abgestimmt. Damit wäre der Rückraum also mit der Aufstellungsreihe Zaragatski, Ris, Scholz und Hoolt bestückt. Das würde wiederum die Vorbereitung unserer Gegner unterminieren, während wir uns hingegen ziemlich genau einstellen konnten.

So hoffte ich wenigstens, denn der coupe de grace würde nur dann sauber gelingen, falls jetzt nicht auch noch Berlin einen Joker aus dem Hut zaubern würde. So gänzlich auszuschließen war das nicht, zumal ich mich noch ganz genau daran erinnern konnte, wie die SF Berlin im Rahmen der Auftaktrunde 2011/2012 das starke Bremer Team durch den überraschenden Einsatz von Aronian clever aus dem Sattel gehoben hatten. Für ein derartiges Nachrüsten gab es aber momentan auch aufgrund der Auswertung einiger Nebeninformationen kein konkretes Anzeichen.  Wie auch immer. Der nächste Morgen würde zeigen, ob meine Aufstellungsstrategie richtig durchdacht war. Ich schlief dementsprechend unruhig und begab mich am nächsten Morgen nach den üblichen sonntäglichen Morgenzeremonien und einem schnellen Frühstück fast schon überpünktlich zum Turniersaal. Ich war gespannt. So muss sich wohl ein General fühlen, der seine Armee ins Gefecht führt.

Um 9.30 Uhr kam dann die Stunde der Wahrheit. Die Berliner Mannschaft trat in der Tat in der Samstagaufstellung an:

SF Berlin-SF Katernberg
Schneider - Volokitin
Michalik - Kryvoruchko
Lauber - Negi
Abel - Chuchelov
Berndt - Zaragatski
Polzin - Ris
Thiede - Dr. Scholz
Thinius - Hoolt

Bis zum 5. Brett hatten wir damit einen teilweise deutlichen Elovorteil. Das bedeutet zwar noch keinen entscheidenden Effekt, doch wir hatten nach unserer kleinen Aufstellungsscharade jetzt vielleicht einen kleinen Vorbereitungsvorteil für unseren Rückraum erhalten, der zumindest auf dem Papier leicht unterlegen zu sein schien. Ich war also wohl tatsächlich auf der richtigen Fährte gewesen und hoffte nun zudem darauf, dass uns der Gewinn gegen Forchheim den nötigen Schwung verliehen hatte, auch die nächste Hürde erfolgreich zu nehmen und so vielleicht sogar mit weiteren zwei Punkten das grässliche Abstiegsgespenst endgültig zu verbannen.

Auf der anderen Seite musste sich die Berliner Mannschaft noch von der knappen Vortagesniederlage gegen unseren Reisepartner erholen. Das Hauptstadtteam konnte den Abstieg aus eigener Kraft auch jetzt nur noch abwenden, wenn die gesamte Mannschaft in allen verbleibenden Runden geschlossen an einem Strang ziehen und kompromisslos auf Gewinn spielen würde. Das erhöht den Druck und wer unter Dampf steht, macht bekanntlich Fehler! Insgesamt würde sich so vielleicht ein Spiel entscheidendes Frustrationspotenzial bei unserem Gegner aufbauen. Soweit zur Theorie und nun zur Praxis.

Absolutes Highlight der ersten beiden Spielstunden war eindeutig die Partie Volokitin – Schneider. Nicht so sehr wegen einer besonderen eröffnungstheoretischen Bedeutung (immerhin stand die altehrwürdige Philidorverteidigung auf dem Brett), sondern vielmehr, weil der stets freundliche Berliner um eine Großmeisternorm kämpfte und gerade dabei war, im Rahmen eines mutigen Leichtfigurenangriffs einen ganzen Springer ins Geschäft zu stecken. Das sah brandgefährlich aus und führte zu einem erhöhten Zeitverbrauch unserer ukrainischen Speerspitze.

Als höchst unerwünschte Begleiterscheinung ergoss sich zudem plötzlich ein Wasserschwall aus der hohen Glasdecke über unseren Spieler. Die eingeleiteten Sofortmaßnahmen (Tischerücken und Unterstellen eines kleinen Bassins) waren letztlich sicher nicht besonders förderlich für seine Konzentration und damit den Zeitverbrauch in dieser schwierigen Stellung, zumal es nun auch noch begann, unstetig nachzutropfen. Dabei erzeugte jeder Aufprall zunächst noch ein deutlich vernehmbares und daher durchaus unangenehmes Plätschgeräusch.

Auch unser Ilja spielte einen interessanten Ball. Er war im Angriffsmodus und nahm inzwischen den gegnerischen König aufs Korn! Das sah schon fast nach einem ganzen Punkt aus!  Um kurz vor 12.45 Uhr ließ sich Ilja Schneider dann plötzlich auf eine Zugwiederholung ein. Mir war das Remis mehr als recht, denn ich hatte den Eindruck, dass Andrei eigentlich schon seit einigen Zügen auf Verlust stand. (0,5:0,5). Iljas Namensvetter auf Katernberger Seite ließ hingegen nichts anbrennen und fuhr seine Partie sicher nach Hause. (1,5:0,5).

Ein gutes Gefühl hatte ich inzwischen auch bei der Begegnung Abel – Chuchelov. Vladimir stand mit seinem Läuferpaar deutlich attraktiver und drohte außerdem zurzeit mit einem vermutlich unvermeidbaren Qualitätsgewinn.  Die übrigen Partien waren noch heiß umkämpft, so dass momentan nicht wirklich auszumachen war, welche Mannschaft heute den Platz als Sieger verlassen würde. Inzwischen wäre ich im Zweifelsfalle auch schon mit nur einem Mannschaftspunkt zufrieden gewesen.

Vor der ersten Zeitkontrolle konnte ich aber zumindest bei Parimarjan (der sich zurzeit verstärkt um seine Schachkarriere kümmert und deshalb ein Ökonomiestudium in den USA zurückstellt) erste Anzeichen einer Konsolidierung wahrnehmen. Leider ergab sich zur gleichen Zeit bei Robert und Sarah genau das gegenteilige Bild. Kurz danach wurde Robby tatsächlich überspielt. Ausgleichstreffer (1,5:1,5). So langsam wurde es spannend, wobei mich zunächst der weitere Punktgewinn von Vladimir und das verdiente Remis von Christian freuten. (3:2).

Um 14.00 Uhr ergab sich folgendes Bild: Parimarjan stand klar besser und Sarah mit dem Rücken zur Wand. Insoweit war Yuriy das Zünglein an der Waage. Sein Endspiel sah jedoch remislich aus, so dass bei einem stringenten Kampfverlauf eigentlich wieder zwei Punkte im Bereich des möglichen waren.  Das Remis von Yuriy ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. (3,5:2,5). Erfreulicherweise gelang dann auch Parimarjan der Siegtreffer! (4,5:2,5). Super!

Der abschließende Punktverlust von Sarah (4,5:3,5) war natürlich nicht schön, aber insgesamt war ich mit dem Endergebnis natürlich mehr als zufrieden:

SF Berlin3½ : 4½SF Katernberg
Schneider ½ : ½ Volokitin
Michalik ½ : ½ Krivoruchko
Lauber 0 : 1 Negi
Abel 0 : 1 Chuchelov
Berndt 0 : 1 Zaragatski
Polzin 1 : 0 Ris
Thiede ½ : ½ Dr. Scholz
Thinius 1 : 0 Hoolt

Damit war der Klassenerhalt gesichert. Die zentrale Abschlussrunde kann kommen!

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Ein schlechter Verlierer wäre im umgekehrten Fall auch ein schlechter Gewinner.

Gerlinde Nyncke

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