Bundesliga in Erfurt

Geschrieben am 07.02.2008 von Bernd Rosen

SFK vor schwierigem Wochenende

© Schachbundesliga e.V

Aufstellungssorgen plagen Mannschaftsführer Ulrich Geilmann vor der ersten Doppelrunde im neuen Jahr: Bei den wichtigen Spielen in Erfurt fehlen die Spitzenspieler Igor Glek und Alexander Motylev, die zeitgleich beim lukrativen Moskau-Open auf Punktejagd gehen. Doch getreu der Erkenntnis "Katernberger Mannschaften sind immer sehr kampfstark!" (Heinz Schmitz, Mülheim) hoffen wir  darauf, auch nach dem nächsten Wochenende ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen zu können.

Vor allem in die Begegnung am Samstag gegen Bindlach geht SFK als klarer Außenseiter, immerhin haben die Franken 11 Großmeister in ihrem Kader, darunter die Jung-Nationalspieler David Baramidze und Falko Bindrich.

"Geld schießt keine Tore" – diese sportartübergreifende Einsicht bestätigt in dieser Saison der SV Erfurt, der ursprünglich als potentieller Absteiger gehandelt wurde, mit 5 Punkten aber derzeit den 12. Platz einnimmt. Das Team um Bundesjugendtrainer Bernd Voekler weist keine großen Namen auf, überzeugte bisher aber durch ausgezeichnete Kampfmoral und wird die Punkte auch am Sonntag nicht freiwillig herausrücken.

Die Katernberger Hoffnungen ruhen vor allem auf dem starken Evgeny Postny, der in der Januar-Liste des Weltschachverbandes unter die TOP 100 vorstoßen konnte. Außerdem erwies sich der Unterbau des Teams in den bisherigen Kämpfen als kampfstark: „Geld schießt keine Tore“ – das gilt schließlich auch für SFK!

Einen Vorbericht gibt es ebenfalls auf der Homepage des TSV Bindlach Aktionär, aktuelle Informationen bei schachbundesliga.de.

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Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

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