Der verschenkte Sieg

Geschrieben am 10.10.2017 von Renate Oversohl

Die Überschrift bezieht sich auf Enno Schwarz, der an Brett 3 mit Schwarz seinen Gegner fast schwindelig spielte, so dass ich den Punkt gedanklich schon auf unserer Habenseite verbucht hatte. Leider verlor Enno dann durch einen Konzentrationsfehler seine Dame und stolperte, immer noch besser stehend, in ein zweizügiges Matt. Er ist halt erst acht Jahre alt.

An Brett 1 zeigte Elias Fienhold eine sehr überlegte Partie gegen den ca. 250 DWZ-Punkte schwereren Mark Wiesebach und wurde mit einem schönen Sieg belohnt. Konstantin Stolzmann wehrte sich an Brett 2 tapfer, musste dann aber doch gegen einen deutlich älteren Widersacher die Segel streichen. Große Freude herrschte bei Sam Becker an Brett 4, der seinem Gegner die Dame abknöpfte und diesen Vorteil sicher nach Hause brachte.

Endstand des Kampfes SFK 8 gegen Werden 6: 2-2.

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Schach ist ein Denken, das zu nichts führt, eine Mathematik, die nichts errechnet, eine Kunst ohne Werke, eine Architektur ohne Substanz und nichts desto minder erwiesenermaßen dauerhafter seinem Sein und Dasein als alle Bücher und Werke, das einzige Spiel, das allen Völkern und allen Zeiten zugehört und von dem niemand weiß, welcher Gott es auf die Erde gebracht hat, um die Langeweile zu töten, die Sinne zu schärfen, die Seele zu spannen.

Stefan Zweig

Schachaufgabe

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