Freundschaftskampf in Cottbus

Geschrieben am 26.06.2003 von Bernd Rosen

Zum Ausklang der Saison fuhr eine 12köpfige SFK-Delegation nach Cottbus, in die Geburtsstadt von "Sir" Erich Krüger. Neben einem attraktiven Rahmenprogramm (Spreewald-Kahnfahrt, Zoobesuch, Konzert) standen auch zwei freundschaftliche Begegnungen mit den Schachfreunden des VBSF Cottbus auf dem Programm.

Leider ließen unsere Gastgeber im sportlichen Teil jede Gastfreundschaft vermissen: Sowohl beim abendlichen Blitzturnier als auch im Mannschaftskampf unter Turnierbedingungen hatten die Hausherren die Nase vorn: Bernd Rosen am Spitzenbrett verpatzte eine hochinteressante zweischneidige Partie in der Zeitnotphase zum Verlust, auch Werner Nautsch an Brett 3 hatte zwischenzeitlich sehr aussichtsreich gestanden und verlor. Die dritte Niederlage quittierte Hartmut Schermeier, der in Gewinnstellung die Zeit überschritt. Alle übrigen SFK-Akteure kamen nicht über ein Remis hinaus.

Lediglich die Auswertung des Bltzturniers nach Scheveninger System sah die SFK-Spieler vorn. Das tat jedoch der guten Stimmung unserer Delegation keinen Abbruch, das einhellige Fazit der Truppe war: "Wir kommen wieder!".

Vergleichskampf an 8 Brettern

VBSF Cootbus TWZ Res. SFK TWZ
I. Spivak 2375 1-0 B. Rosen 2286
K. Berndt 2243 ½-½ W. Rosen 2326
K. Schulz 2345 1-0 W. Nautsch 2279
R. Birk 2118 ½-½ K. Bachmann 2281
U. Kasper 1942 ½-½ E. Krüger 2234
S. Edlich 1873 1-0 H. Schermeier  
D. Hoffmann 1637 ½-½ G. Abendroth 2225
W. Didzuhn 1775 ½-½ H. Losch 1899
    5½-2½    

Blitzturnier

Pl. Name Titel TWZ Pu
1. K. Schulz FM 2345 13,0
2. K. Berndt   2243 12,5
3. W. Nautsch FM 2279 12,0
4. B. Rosen FM 2286 12,0
5. K. Bachmann FM 2281 11,5
6. G. Abendroth   2225 9,0
7. H. Schermeier     8,5
8. R. Birk   2118 8,5
9. W. Rosen FM 2326 8,0
10. S. Edlich   1873 6,0
11. U. Kasper   1942 5,0
12. H. Losch   1899 4,0
13. W. Didzuhn   1775 3,5
14. E. Krüger   2234 3,5
15. K. Tschulik   1682 2,5
16. W. Sittig   1702 0,5

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Ich glaube an die Unsterblichkeit des Schachspiels. Es ist der seligste Unterschlupf für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt haben, um bis an ihr Lebensende weiter zu spielen.

frei nach Max Reinhardt

Schachaufgabe

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