Generationswechsel

Geschrieben am 19.03.2013 von Bernd Rosen

Leibniz-Schachkekse bei der offenen NRW-Meisterschaft WK IV

Mit 2 Mannschaften und insgesamt 10 Spielern beteilgten sich die Leibniz-Schachkekse an der offenen NRW-Meisterschaft in Dortmund. Aus der erfolgreichen Mannschaft des Vorjahres waren nur noch Cem Celik und Sören Tonnemacher dabei, die übrigen Aktiven stammen alle aus der aktuellen Schach-AG und besuchen überweigend noch die 5. Klasse. Ich war daher vor allem gespannt, wie sich dieser "Generationswechsel" auf das Abschneiden der Teams auswirken würde, denn die Konkurrenz war mit insgesamt 31 Schulmannschaften aus ganz NRW auch diesmal sehr hart.

Angenehm überrascht hat mich dabei die erste Mannschaft, in der Cem Celik, Sören Tonnemacher, Marius Schimnatkowski, Patrick und Oliver Belger spielten: Nach 9 anstrengenden Runden rangierte die Auswahl auf einem ausgezeichneten 5. Platz. Der erfolgreichste Akteur war Cem Celik, der am Spitzenbrett die stärksten Gegner hatte und 5,5:3,5 Punkte holte.

Sehr ausgeglichen war die 2. Mannschaft besetzt: Justus Losereit, David Krieger, Merlin Limbeck, Yassine Baghouz und Pascal Simons holten alle zwischen 2,5 und 4 Punkten, der 29. Platz bildet das Leistungsvermögen der Truppe nicht richtig ab. Beste Punktesammler waren Yassine Baghouz (4:4) und Pascal Simons (3:2).

Wie stark das Turnier besetzt war lässt sich auch daran ablesen, dass der Essener Stadtmeister Wolfskuhle nur 2 Mannschaftspunkte mehr als Leibniz II holte und über den 22. Platz nicht hinaus kam.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: Auf der Hinfahrt wurde unser Zug wegen des Ausfalls eines Stellwerks über Herne umgeleitet – wir kamen trotzdem noch rechtzeitig vor Turnierbeginn an. Die Rückfahrt geriet zum Abenteuer: Auf dem Weg vom Turnierlokal zur Bushaltestelle ging eine Jacke verloren. Die fand sich zwar wieder, aber der Bus war natürlich weg: 20 Minuten verloren. Auf dem Bahnhof Dortmund-Scharnhorst mussten wir dann fast eine ganze Stunde auf den nächsten Zug warten. Ankunft in Altenessen-Mitte nicht wie geplant um 19 Uhr, sondern fast eine Stunde später. Dennoch sind alle Schüler heil zu Hause angekommen – einer sogar mit "persönlicher Zustellung" durch den Schachlehrer, für den ein ereignisreicher Arbeitstag gegen 21 Uhr zu Ende ging. Trotzdem: Allen hat es großen Spaß gemacht, und im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Zurück

Still liegen und wenig denken ist das wohlfeilste Arzneimittel für alle Krankheiten der Seele.

Friedrich Nietzsche

Schachaufgabe

<<  <  >  >>
-