Im dritten Anlauf

Geschrieben am 29.05.2013 von Volker Gassmann

SFK schafft endlich den Aufstieg in die NRW - Jugendliga

Im 3.Versuch schaffte unsere U20-Mannschaft endlich den Sieg im Stichkampf um die Ruhrgebietsmeisterschaft und damit verbunden den Aufstieg in die NRW - Jugendliga. Trotz schneller 2:0 Führung führte große Nervosität zu einem spannenden und offenem Kampf, bei dem die deutliche DWZ-Überlegenheit unserer Mannschaft (im Durchschnitt rund 200 Punkte mehr) nicht zu spüren war.

Kurz nachdem Patrick Imcke an Brett 1 kampflos gewann - Spitzenspieler Rene Adiyaman fehlte bei Welper - setzte Clemens Waidelich an Brett 5 mit Weiß in einem gut vorgetragenen Evans-Gambit nach 13 Zügen Matt. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings bereits festzustellen, dass unsere Jugendlichen unter ihren Möglichkeiten blieben: Jan, Max und Patrick waren schlecht aus der Eröffnung gekommen, Lukas an Brett 6 stand ausgeglichen. Arman hatte in der Eröffnung zwar einen Bauern bei gesicherter Stellung gewonnen, brauchte jedoch eine Unmenge an Zeit. Henrik schließlich schloss das Zentrum im unpassenden Moment ab und gab seiner Gegnerin so die Möglichkeit zu einem scharten Königsangriff.

Allerdings nutzten die Welperaner ihre Chancen nicht: Jan konnte seine Stellung konsolidieren, Patrick Ruhwedel belagerte trotz glatter Qualität weniger die schwachen Bauern seines Gegners so hartnäckig, dass sein Gegner eine Zugwiederholung zuließ. Leider verloren dann Max und Henrik zunächst die Übersicht und dann die Partie. So stand es nach der ersten Zeitkontrolle 3:3.

Zum Glück standen Lukas und Arman zu diesem Zeitpunkt bereits "unverlierbar", und dank des Sieges am Spitzenbrett würde die bessere Berliner Wertung bei einem 4:4 für uns reichen. Obwohl Arman den Gewinn durch einen Bauerndurchbruch im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern nicht fand und remisierte, führteLukas sein Turmendspiel trotz etlicher Umwege zum Schluss doch noch zum Gewinn, so dass wir mit einem insgesamt gerechten 4½:3½ siegten.

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Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.

Johann Wolfgang von Goethe

Schachaufgabe

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