Katernberg im Glück

Geschrieben am 23.11.2003 von Bernd Rosen

SFK - Neukölln 4,5:3,5

Um den schwer erkämpften 4,5:3,5 Sieg über SF Berlin-Neukölln musste SFK am Samstag bis zur letzten Sekunde des Wettkampfes bangen. Nachdem Georgios Souleidis und Martin Senff ihre Partien problemlos remisiert hatten, brachte Igor Glek (Foto rechts) das Team in Führung. In einer französischen Partie hielt sein Gegner dem Druck nicht stand und überschritt in einem Schwerfigurenendspiel in verlorener Stellung die Zeit.

Einen offenen Schlagabtausch gab es bei Vladimir Chuchelov, der zwar extrem viel Zeit investierte, dafür aber einen unparierbaren Mattangriff auf's Brett legte.

Sebastian Siebrecht, der seine Partie wieder forsch angelegt hatte, kassierte erneut eine Niederlage. Ihm fehlt zur Zeit die für sein ideenreiches Spiel notwendige Kreativität

Am Spitzenbrett hatte Andrei Volokitin in der Zwischenzeit gegen den starken slowakischen GM Sergei Movsesian enorm viel Zeit investiert,  so dass er schließlich gezwungen war, in kritischer Stellung im Sekundentakt zu ziehen. Er bewältigte die schier unmögliche Aufgabe jedoch mit Bravour und sicherte SFK nach der Zeitkontrolle mit seinem Remis einen wichtigen halben Punkt. Christian Scholz verzichtete danach weisungsgemäß auf denkbare Gewinnversuche, um den greifbar nahen Gesamtsieg nicht zu gefährden und remisierte trotz minimaler Vorteile. Matthias Thesing hielt darauf sein Turmendspiel ebenfalls Remis und machte den zweiten SFK-Sieg perfekt.

Willi Knebel

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Neun von zehn Misserfolgen haben die gleiche Ursache: Mangelhafte Vorbereitung.

aus Amerika

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