Ohne Sorgen

Geschrieben am 17.03.2010 von Bernd Rosen

Schachbundesliga: SFK kann gegen Hamburg und Bremen frei aufspielen

© Schachbundesliga e.V

Hochkarätige Gegner empfängt SFK an diesem Wochenende an heimischen Brettern in der Schachbundesliga: Sowohl Werder Bremen als auch der Hamburger SK rangieren in der Tabelle vor den Katernbergern. Doch das Punktekonto unserer Truppe ist gut gefüllt, so dass Teamchef Ulrich Geilmann beiden Kämpfen mit demonstrativer Gelassenheit entgegen sieht: "Wir haben nichts zu verlieren und werden natürlich alles daran setzen, wenigstens einem der beiden Nordvereine ein Bein zu stellen."

Gespielt wird am Samstag (14 Uhr) und Sonntag (10 Uhr) beim Ruhrverband in Essen, Eingang: Ecke Helbingstraße/Steinstraße. Wegbeschreibung.

Die Liveübertragung aller Partien ist wie immer auf schachbundesliga.de zu finden.

Die Chancen auf einen Erfolg stehen am Samstag gegen den traditionsreichen Hamburger SK am besten. Denn der musste vor der Saison Spitzenbrett Jan Gustafsson nach Baden Baden ziehen lassen und setzte bisher erfolgreich auf eine Mischung aus Großmeistern und heimischen Kräften. Zu diesen zählt auch der 18jährige Niclas Huschenbeth, der am letzten Wochenende überraschend die deutsche Meisterschaft gewann. Immerhin: Bei einem Sieg würden wir die Hanseaten in der Tabelle sogar überholen.

Ganz schwierig wird es dann am Sonntag gegen Werder Bremen, das erst zwei Unentschieden abgab und am letzten Spieltag mit einem Sieg über den Topfavoriten Baden Baden die Tür zur Meisterschaft weit öffnete. Doch die Favoritenrolle liegt den Werderanern offenbar nicht besonders, ließen sie doch einen der beiden Punkte ausgerechnet gegen Schlusslicht Erfurt liegen.

Die Zuversicht von Käpt'n Geilmann speist sich auch aus der Tatsache, dass SFK vor heimischem Publikum mit einer starken Mannschaft antreten wird. Dabei ist auch unser Spitzenmann Andrei Volokitin, der direkt von der Europameisterschaft aus Rijeka anreist und die zuletzt doch etwas fehlende Schlagkraft an den vorderen Brettern steigern wird.

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Je älter ich werde, um so mehr schätze ich die Bauern.

Paul Keres

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