Pokalsieg gegen Holsterhausen

Geschrieben am 12.12.2015 von Bernd Rosen

Im Halbfinale des Viererpokals kam unsere Mannschaft gegen Holsterhausen zu einem umkämpften 2,5:1,5 Erfolg und ist bereits für den Pokalwettbewerb auf NRW-Ebene qualifiziert. Im Finale um den Bezirkspokal wartet aber noch der ewige Rivale Mülheim Nord.

Holsterhausen trat in Bestbesetzung an, hatte zunächst aber nur drei Spieler: Peter Schwalen (Heute soll Viererpokal sein?) wurde zum Glück noch zu Hause erreicht und traf kurz vor Ablauf der Karenzzeit ein. Wir spielten wie zuletzt mit Bernd Rosen, Marcus Bee und Volker Gassmann, das Jugendbrett übernahm diesmal Timo Küppers.

Marcus Bee (Gegen Klaus Walbaum stehe ich immer gut und spiele dann doch nur höchstens Remis) fand kein Mittel gegen dessen Igelaufstellung und musste sich auch diesmal mit der Punkteteilung begnügen. Timo Küppers geriet kurz vor der Zeitkontrolle in eine Verluststellung mit Dame gegen zwei Türme und musste kapitulieren.

Am Spitzenbrett entstand schnell eine ziemlich technische Stellung  mit einem weißen Isolani. Mein Zeitvorteil von einer knappen halben Stunde ging für den Entschluss drauf, in ein Endspiel mit Springer gegen Läufer überzugehen. In diesem hätte wohl eher Schwarz sich um Ausgleich kümmern müssen, aber Peter Schwalen ließ meinen König auf d5 eine dominierende Stellung einnehmen und verteidigte sich auch danach nicht optimal. Ein verzweifeltes Opfer des Läufers, um mit einem doppelten Randfreibauern doch noch den Sieg zu schaffen, erwies sich als unzureichend, da der Gaul von seinem Ausflug zum Königsflügel gerade rechtzeitig zurückkehrte um auch die Bauern noch zu stoppen.

Volker stand schon nach der Eröffnung überwältigend, zeigte aber auch in dieser Partie Unsicherheiten, die ihn beinahe den Sieg gekostet hätten. Anstatt die Damen zu tauschen und ein Läuferendspiel mit zwei Mehrbauern nach Hause zu schieben ging er selbst mit der Tante auf Raubzug aus und musste danach sehr viele Schachs der aktiven schwarzen Dame über sich ergehen lassen, bis der Sieg doch noch in trockenen Tüchern war.

Hier einige Fotos (danke an Bruno Müller-Clostermann) und die letztlich entscheidende Partie am Spitzenbrett:

Ein interessantes Endspiel

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Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

Max Planck

Schachaufgabe

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