Schach ist cool!

Geschrieben am 09.12.2012 von Bernd Rosen

SFK gut vertreten beim 3. Schachcup in Castrop-Rauxel

War es die Spielkunst ihres Bruders René, die Sophia so geblendet hat, dass sie zur Sonnenbrille greifen musste? Vermutlich nicht, obwohl die Ergebnisse unserer Nachwuchsspieler beim 3. Schachcup in Castrop-Rauxel sich durchaus sehen lassen können. Und wie das Foto beweist, hatten auch die Begleitpersonen ihren Spaß bei diesem gut besuchten Jugendturnier. SFK war mit einer kleinen Delegation von 7 Spielern vertreten, die immerhin vier Pokale mit nach Essen nehmen konnten:

Lukas Schimnatkowski zählte in der U14 zu den Favoriten und belegte am Ende trotz für ihn eher mäßigen Spiels den 3. Platz. Tim Scholten haderte mit manch vergebener Chance, bewies in einigen Partien aber dennoch einen guten taktischen Blick.

Manuel Huiskes fehlte manchmal noch die Erfahrung, um einen Vorteil nach Hause zu bringen - in der 1. Runde hatte er sogar Lukas völlig überspielt und ließ diesen noch ins Remis entschlüpfen. 4,5 Punkte aus 7 Partien und ein hervorragender 4. Platz waren aber dennoch ein sehr gutes Ergebnis. Ähnlich stark spielte Nikita Gorainow, den eine Niederlage in der letzten Runde leider zurück warf (3,5 Punkte).

Sein erstes Schachturnier überhaupt spielte Justin Tennagels, dem wir vorher noch schnell die Funktionsweise der Schachuhr erläuterten. Angesichts dieser Voraussetzungen sind seine 3 aus 7 mehr als respektabel.

Am erfolgreichsten schnitten unsere beiden jüngsten Spieler ab: Jonas Jahrke unterlag in der U8 nur dem Sieger und belegte mit 5:1 Punkten den 2. Platz, René Karl verlor auch gegen Jonas und wurde mit 4:2 Zählern Dritter. So jung die beiden sind, entwickeln sie doch schon ihren eigenen Zugang zum Spiel: "Ich habe meinem Gegner alle Figuren weggenomme!" erläuterte Jonas seine Strategie, während der ein Jahr jüngere René berichtet: "Gerade als er meine Dame angegriffen hat, habe ich ihn Matt gesetzt!"

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Wenn einer Schach spielt und einen Händel beginnt und als Folge seinen Gegner tötet, so wird solche Tat als unbeabsichtigt und nicht willentlich geurteilt... denn er ging einer rechtmäßigen Beschäftigung nach.

Innozenz III.

Schachaufgabe

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