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Geschrieben am 17.01.2013 von Bernd Rosen

Essener Stadtmeisterschaften der Schulen: Leibniz verteidigt den Titel

Generationswechsel bei den Schachkeksen des Leibniz-Gymnasiums: Nachdem mit Jan Dette und André Kolbe zwei Spieler aus der Siegermannschaft des letzten Jahres herausgewachsen sind, mit Tim Dette zudem ein starker Spieler krankheitsbedingt fehlte, mussten Lukas Schimnatkowski, Anna Bérénice Döpper und Cem Celik aufrücken, die im Vorjahr (als WK IV-Spieler!) im Alleingang die WK III gewonnen hatten. Nur Clemens Waidelich, der amtierende Essener Stadtmeister U18, blieb aus der Erfolgsmannschaft des letzten Jahres übrig.

Insgesamt starteten nur drei Schulen in diesem Wettbewerb. Unter anderem fehlte mit dem Burggymnasium der vermutlich schärfste Rivale, der gleich mit fünf bis sechs SFK-Spielern hätte auflaufen können . Allerdings hatte auch das Maria-Wächtler-Gymnasium eine starke Truppe aufgeboten, in der mit Henrik Kennemann, Julian Knorr und Alexander Hollweg ebenfalls drei Katernberger das Herzstück bildeten. Diese besiegten das Theodor-Heuss-Gymnasium aus Essen-Kettwig in der ersten Runde denn auch klar mit 3,5:0,5.

Schon die zweite Runde brachte das "Gipfeltreffen" Leibniz gegen Maria-Wächtler, dem ich angesichts der zahlreichen vereinsinternen Duelle mit durchaus gemischten Gefühlen entgegen sah. Schnell stellte sich aber heraus, dass Leibniz doch die zumindest an diesem Tage "besseren" Katernberger in seinen Reihen hatte: Cem und Anna knöpften ihren Gegnern schnell die Dame ab. Als Lukas dann auch noch einen Läufer gewann, "war der Drops gelutscht", obwohl sich Cem an seinem Bonbon noch verschluckte: Im Gefühl des sicheren Sieges setzte er Alexander nämlich Patt und verschenkte so einen halben Punkt. Auch wenn sich Clemens am Spitzenbrett dem in den letzten Monaten immer stärker werdenden Henrik geschlagen geben musste, war am 2,5:1,5 - Sieg nicht mehr zu rütteln.

Im Kampf gegen das Theodor-Heus-Gymnasium stand es nach Siegen von Cem, Lukas und Anna schnell 3:0, Clemens erhöhte schließlich gegen harte Gegenwehr auf 4:0. Damit stehen wir in der Zwischenrunde, die am 29.01. ab 12 Uhr in der Aula des Leibniz-Gymnasiums ausgerichtet wird.

Weitere Fotos auf der Seite des Essener Schachverbands.

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Was unser Denken begreifen kann, ist kaum ein Punkt, fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was es nicht begreifen kann.

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