SFK3: Gegen SV Bottrop ein 4:4

Geschrieben am 18.03.2018 von Bruno Müller-Clostermann

Die als Mitfavoriten in die Saison gestarteten Bottroper konnten mehrfach nicht die stärkste Mannschaft aufbieten und  mussten deswegen Aufstiegsambitionen relativ früh begraben. Gegen uns waren sie allerdings mit den ersten 6 Brettern angetreten und ihre Reservisten waren mit 1.5 Punkten an Brett 7 und 8 auch recht erfolgreich. In Summe ging das 4:4 in Ordnung und Ihr Berichterstatter und Team Captain (im Archivbild aus Runde 6 des Willi-Knebel-Turniers) hatte wieder das Glück beim Stand von 3:4 gegen seine Mannschaft nach fast 6 Stunden den Ausgleich zum 4:4 herzustellen

Jetzt der Reihe nach: Als Erster war Tim (wieder mal) mit einem  Remis nach 12 Zügen und <1 Stunde Spielzeit als Erster fertig. Nikita (an Brett 3 mit Schwarz) musste sich nach 1. e4 c5 mit dem Flügelgambit (2. b4) auseinander setzen, was ihm problemlos gelang. Beim Katernberger Nachwuchs wurde das ja eine Zeitlang ausgiebig geübt und der volle Punkt ließ nicht lange auf sich warten. Souveräne Vorstellung von Nikita gegen einen DWZ-2000-Spieler! Zwischenstand: 1.5:0.5. 

Danach lief es allerdings schlecht. An Brett 2 (Holger Stratmann) und Brett 7 (Jürgen Armbrüster) mussten wir zwei Niederlagen verdauen, bevor Jürgen Riesenbeck  (zurück aus einem nasskalten Urlaub in südlichen Gefilden) ein Turmendspiel mit Mehrbauer doch überraschend einfach gewinnen konnte, so dass mit einem Zwischenstand von 2,5:2,5 wieder etwas  Hoffnung aufkam. 

An Brett 1 (Martin Villwock) war die Partie (schlechtes Turmendspiel) nicht zu halten und an Brett 6 (Edgar Schmitz) war nach zwischenzeitlich leichtem Vorteil doch nur ein Remis zu holen, also um ca. 19:30 Uhr 3:4 gegen uns.  An Brett 5 (Bruno Müller-Clostermann) gab es nach zunächst großem Vorteil und leichtsinnigem Geplänkel vor der ersten Zeitkontrolle noch ein spannendes Finale (im Bild), das nach 55 Zügen gegen 20 Uhr mit einem vollen Punkt und einem Mannschaftsremis endete.

Tabelle, Ergebnisse etc.  im NRW-Ergebnisportal. In Runde 9 müssen wir am 29.4.2018 beim Schlusslicht  SV Mülheim-Nord 4 antreten. Es gibt sogar noch theoretische Aufstiegschancen für uns! Es muss nur der zweitplatzierte SF Werden bei Sodingen/Castrop ein paar Federn lassen und schon ziehen wir von Platz 3 auf Platz 2! 

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Die wichtigste Gabe, die ein großer Schachspieler haben muss, ist meiner Meinung nach eine üppige Phantasie. Er muss in der Lage sein, sich aus der Welt aufdringlicher Realitäten in einen Bereich seltsamer Gestalten und Formen zurückzuziehen, die er miteinander kombiniert, um neue, nie da gewesene Situationen zu schaffen.

Reuben Fine

Schachaufgabe

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