Start in das SFK-Sommerschach

Geschrieben am 12.07.2014 von Bruno Müller-Clostermann

Budapester Gambit: Werner Nautsch und Jan Dette erfolgreich

Das "Budapester Gambit" war das erste Thema beim diesjährigen SFK - Sommerschach. Bruno Müller-Clostermann erläuterte im Kurzvortrag einige der Möglichkeiten, die sich nach der thematischen Zugfolge 1. d4 Sf6 2. c4 e5 3. dxe5 Sg4 4. Sf3 ergeben, u.a die berühmte Kieningerfalle und das Manöver des "Budapester Turms". Im nachfolgenden Thematurnier (5 Runden Schnellschach mit je 15 Minuten Bedenkzeit) setzten sich Werner Nautsch und Jan Dette mit jeweils 4 Punkten durch, dahinter folgten Marcus Bee, Thomas Sikorski und Bruno Müller-Clostermann mit je 3 Punkten, wobei Marcus Bee durch einen Turmeinsteller in der letzten Runde den (geteilten) ersten Platz verpasste. Bemerkenswert, wenn auch nicht unerwartet, war die hohe Punktausbeute von 72% mit den weißen Steinen und lediglich 28% mit den schwarzen Steinen.

Am nächsten Freitag, 18.7.2014, geht es ab 18 Uhr um das Falkbeer-Gegengambit, vorgestellt von Heinz-Jürgen Losch. Anschließend folgt um 19:30 Uhr wieder ein 5-rundiges Schnellturnier, bei dem die Teilnehmer diese Variante sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz erproben werden.

Gäste sind bei dieser Veranstaltungsreihe herzlich willkommen!

Während der Vortrag rund 25 interessierte ZuhörerInnen fand (darunter auch einige Gäste), litt das anschließende Thematurnier unter der Konkurrenz der Vereinsmeisterschaft: 7 Partien wurden zeitgleich gespielt, für das Thematurnier blieben daher nur 10 Teilnehmer. Hier der Endstand:

Sommerturnier "Budapester Gambit" - Abschlusstabelle

Rang Name DWZ Pu. TPR
1 Werner Nautsch 2097 4,0 2166
2 Jan Dette 1908 4,0 2065
3 Marcus Bee 2186 3,0 2016
4 Bruno Müller-Clostermann 2047 3,0 1988
5 Thomas Sikorski 1708 3,0 1900
6 Maximilian Heldt 1815 2,0 1603
7 Reinhard Kennemann 1676 2,0 1753
8 Jürgen Kraft 1644 2,0 1686
9 Julian Knorr 1385 2,0 1610
10 Kordula Lebioda-Dette 1556 0,0 1294

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Es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

René Descartes

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