The Last Farewell!

Geschrieben am 14.04.2015 von Bernd Rosen

Schachbundesliga in Schwäbisch Hall

Man sagt, dass mindestens drei Dinge einen Atomschlag überleben würden: Kakerlaken, Heuschrecken und Chuck Norris! Na, wenn das so ist, dann werden die SF Katernberg auch den Abstieg in die 2. Liga verkraften.

Und das gilt auch für mich!

Was gab es in den letzten Jahren nicht alles zu berichten?! Wer war nicht alles mit uns im Boot?! Fremde wurden zu Freunden. Grandiose Siege, umkämpfte Matches, dramatische Niederlagen.

Und ich durfte dabei sein!

Mit vielen Menschen, die mir in den letzten Jahren über den Weg gelaufen sind, verbinde ich schöne Erinnerungen. Was also bleibt, ist ein warmes Gefühl. Oftmals auch Dankbarkeit. Schließlich hat man mir die Chance gegeben, in große Fußstapfen zu treten.

Und ich durfte gestalten!

Denn eigentlich ist der Katernberger Höhenflug v. a. den Protagonisten Willi Knebel und Werner Nautsch zu verdanken, die sich jahrzehntelang um die erste Mannschaft und den Verein verdient gemacht und sich um alle Sponsoren bemüht haben.

Und ich durfte die Früchte ernten!

Nicht vergessen darf man aber ebenso das Vorstandsteam, aktuell bestehend aus Bernd Rosen, Willy Rosen, Professor Dr. Bruno Müller-Clostermann, Dr. Volker Gassmann, Stefan Zell und Friedel Dicks sowie die vielen Helfer, ohne die eine solche Aufgabe nicht zu leisten gewesen wäre. Sie waren stets zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden.

Und dafür muss ich mich bedanken!

Es ist alles gesagt. Vorhang auf zum letzten Akt!

Seltsam. Durch meinen neuen Job komm ich am Freitag irgendwie schlechter auf die Reise. Aber okay, man muss im Leben klare Prioritäten setzen und meine neue Aufgabe gefällt mir. Kleine Unannehmlichkeiten nehme ich daher gerne in Kauf. Meine Anreise ins Schwabenland funktionierte bei frühlingshaften Bedingungen ansonsten aber recht ruhig.

Wir hatten vereinbart, dass sich das Team am Freitag zum Abendessen zusammenfinden sollte. Dabei war vorgesehen, dass die GM Andrei Volokitin, Yuriy Krivoruchko und Sebastian Siebrecht gemeinsam mit dem Zug aus Essen anreisen wollten. Getrennt reisend sollten sich die GM Benjamin Bok und Ilja Zaragatski auf den Weg machen, wobei sich Ilja dann aber nachträglich dafür entschied, erst am Samstag zu kommen. IM Lawrence Trent würde, aus Spanien kommend, zunächst in Stuttgart aufschlagen, um dann am nächsten Morgen mit den ÖPNV nach Schwäbisch Hall zu gelangen. IM Dr. Christian Scholz wollte das Wochenende mit einem kleinen Familienausflug verbinden und kam mit dem Auto. Die relativ kürzeste Anreise hatte diesmal wohl FM Timothee Heinz, der aus Strasbourg anreiste, das allerdings auch nicht um die Ecke liegt.

Das alles klappte schließlich ganz wunderbar, so dass einem einzigartigen Schachwochenende nichts mehr im Wege stand. Denn – wie auch immer die Kämpfe im Detail verlaufen würden – ein Finale ist immer etwas Grandioses!

Unser Hotel, das Landhaus Wolf, gefiel mir ausnehmend. Preiswerte und ruhige Zimmer, freies WLAN sowie schmackhaftes und reichhaltiges Essen. Und der Turniersaal, die Stadtwerke, lagen nur 5 Autominuten entfernt. Das Hotel verfügte überdies praktisch über einen eigenen Bahnanschluss. Was will man als Teamchef mehr?

Um 19.30 Uhr galt es dann aber erstmal hungrige Schnäbel zu füllen und es wurde wie immer eigentlich ein netter Abend, auch wenn Benjamin, der mit dem Auto anreiste, etwas später erschien. Natürlich wurde fachkundig über die mögliche Aufstellungen unserer Gegner orakelt. Um 22.30 Uhr war dann aber auch dieses Teamdinner Geschichte, denn meine Jungs waren müde von der Anreise und als disziplinierte Sportler stets bestrebt, sich nachhaltig auf die nächste Partie vorzubereiten.

Die Nacht war erholsam, der Morgen entspannt, das Frühstück lecker und der kleine Spaziergang erfrischend.

Schwäbisch Hall ist übrigens ein wirklich schönes Städtchen. Ein Besuch lohnt sich auch ganz ohne begleitende Schachveranstaltung.

Um 13.30 Uhr begann dann der geschäftliche Teil:

SK Schwäbisch Hall - SF Katernberg
Wojtaszek - Volokitin
Li Chao - Kryvoruchko
Gharamian - Bok
Cornette - Zaragatski
Wirig - Trent
Womacka - Siebrecht
Raykhman - Dr. Scholz
Pogan - Heinz

Gemessen an den Elozahlen ein erwarteter Vorteil für die Schwaben, wobei ich ehrlich gesagt Schlimmeres erwartet hatte.

Vor Wettkampfbeginn besprach ich mich noch mit Marc Lang, der die Internetübertragung betreute. Er brauchte noch einen Camcorder, da er als besonderes Schmankerl auch noch Videobilder herstellen wollte. Klar, dass ich da aushalf. Ich war gespannt, wie das aussehen würde.

Als kleines Dankeschön erhielt ich dafür übrigens sein Buch Schauspiel des Geistes, das mit einer kleinen Widmung versehen war. Er verarbeitet darin seine Erfahrungen als Weltrekordhalter im Blindsimultanspiel. Ein weiteres Druckerzeugnis, das ich in Ehren halten werde. Es wird seinen Platz neben dem ebenfalls signierten Werk Schwarz-Weiße Erzählungen finden, das von GM Vlastimil Hort geschrieben wurde, der ja in der Blindsimultanszene ebenfalls kein Unbekannter ist.

Unsere Gastgeber hatten im Übrigen auch für eine Livekommentierung gesorgt. Technisch und organisatorisch gesehen also ein hoher Betreuungsstandard. Im Spiellokal selbst war’s allerdings räumlich vielleicht etwas enger als erwartet, aber auch da hatte ich in der Vergangenheit schon weitaus schwierigere Verhältnisse gesehen. Da auch die Verpflegung keine Wünsche offen ließ, gab es eigentlich also keine wirklich durchschlagenden Kritikpunkte. Guter Bundesligastandard.

Meinen ersten Kontrollgang machte ich heuer etwas früher als gewöhnlich. Insgesamt konnte man natürlich kaum etwas verbindlich sagen, aber ich wunderte mich schon ein wenig darüber, dass sich Christians Gegner in einer offenbar langzügig vorbereiteten Variante auf eine ziemlich verdächtige Öffnung der eigenen Königsstellung einließ.

Bei Ilja entwickelte sich derweil eine französische Abtauschorgie, so dass ich hier voreilig bereits auf einen unentschiedenen Partieausgang tippte, falls er das Problem seines eingeklemmten Damenläufers lösen würde. Zumindest mit dieser Partie würde also Schiedsrichter Thomas Wiedmann, der dem Vernehmen nach in Schwäbisch Hall nur einen Zwischenstop auf dem Weg nach China einlegte, wenig Mühe haben.

Kennt noch jemand Africola oder Bluna? Für mich war das wieder eine schon fast antiquarische Geschmackserfahrung, denn zuletzt hatte ich diese Limonadenmarken als Jugendlicher konsumiert. Ich hörte zwar, dass es diese Getränke wieder geben sollte, hatte dies jedoch in das Reich der Legenden verwiesen. Africola enthält übrigens den Aufdruck „…Aufgrund eines erhöhten Koffeingehaltes weder für Kinder, noch für schwangere oder stillende Frauen geeignet…“. Ich halt es da ja mit Wolf Biermann: „...Keiner tut gern tun was er tun darf! Was verboten ist das macht uns grade scharf…“. In diesem Sinne war’s ein vergnüglicher Nachmittag für mich, weil ich mich abwechselnd mit Extremcola und Orangenlimonade zuschüttete. Schließlich soll man ja viel trinken! Dass ich mich später dann wie ein HB-Männchen fühlte, sei am Rande vermerkt!

Die zweite Spielstunde brachte bis auf meinen aufgeputschten Puls wenig Veränderung. Auffällig war allerdings, dass es dem Gegner von Christian gelungen zu sein schien, die Löcher auf dem Königsflügel wieder vorteilhaft zu schließen.

Nach einem kleinen Powernapping – neudeutsch für ein kurzes Einschlummern – bekam ich das verlockende Angebot, ein kleines Special über Ilja und Lawrence zu schreiben. Eingeweihte Schachenthusiasten wissen natürlich, dass die Beiden tragende Rollen bei Chess 24 haben und dort sowohl durch clevere Videoserien als auch durch smarte Partiekommentierungen auffallen. Nun gut, in beiden Fällen hat man ja mit dem direkt fließenden Blut wenig zu tun, meistens wird es schon gerührt angeliefert. Insofern blieb abzuwarten, ob die beiden Kollegen auch in der Bolzentöte der Schachbundesliga ihren Mann stehen würden. Gut aussehend sind die Kerle allemal, wobei auch das natürlich im Auge des Betrachters liegt!

Als ich mir das so überlegte, wollte ich schon fast damit beginnen, den Artikel tatsächlich umzuschreiben. Doch zunächst suchte ich nach einer passenden neuen Überschrift: Clever & Smart? Dr. Jekyll & Mister Hide? Patt & Pattachon? Stan & Ollie? Die Zwei? So recht passen wollte da nichts.

Nein, ich beließ alles beim Alten. Sollten die beiden doch erstmal zeigen, dass sie nicht nur über Schach palavern, sondern tatsächlich auch Schach spielen konnten; dann würde man vielleicht weitersehen. Schließlich wollte ich mein bisschen schachjournalistisches Talent nicht auch noch verschleudern, wobei ich mir durchaus bewusst bin, dass die Qualität meiner Reportagen dem Niveau einer Frauenzeitschrift entspricht, in der über die Weltmeisterschaften im Häkeln berichtet wird.

Während dessen wurde im Foyer lautstark über die Partien diskutiert. Ich trollte mich daher erstmal wieder in den Turniersaal.

Was mich da erwartete, erklärte die heftigen Auseinandersetzungen im Vorraum. Die Partien befanden sich in einer heißen Phase. Timo, Christian und Sebastian standen unterschiedlich schwierig. Lawrence, Benjamin und Andrei befanden sich in angenehmeren Positionen, wobei hier noch jeweils ein weiter Weg zu gehen war. Die Stellungen von Ilja und Yuriy waren schlussendlich wohl in einem dynamischen Gleichgewicht. Aufgrund meiner taktischen Kurzanalyse sah ich insgesamt aber bereits unseren Gastgeber in leicht vorteilhafter Lage, zumal wir bei den meisten Partien auch schon ein wenig der Bedenkzeit hinterher liefen.

Die vierte Spielstunde würde die Entscheidung bringen.

Um 17.30 Uhr zunächst drei Ergebnisse in schneller Folge: Zuerst ein Unentschieden bei Yuriy (0,5-0,5), danach wurde Ilja nach einem Springeropfer durchaus sehenswert Matt gesetzt (0,5-1,5) und zuletzt spielte auch Benjamin Remis (1,0-2,0).

Dann brach Lawrence zusammen. Er hatte zunächst verdächtig gut gestanden, musste dann aber dem hohen Zeitverbrauch Tribut zollen. Er verlor schließlich durch Zeitüberschreitung, hätte für seinen König jedoch auch mit aller Zeit der Welt auf der Uhr keinen Ausweg aus dem heimtückisch genknüpften Mattnetz mehr gefunden (1,0-3,0). Das tat in mehrfacher Hinsicht weh und stellte im Nachhinein den Klimax seiner verkorksten Saison dar.

Nach der Zeitkontrolle hatte ich prinzipiell aber immer noch Hoffnung auf zumindest einen Mannschaftspunkt:

  • Andrei hatte einen Freibauern in einem ansonsten materiell gleichstehendem Bauernendspiel. Da ging eventuell noch was.
  • Sebastian hatte Materialnachteile in einem Damenendspiel. Vielleicht noch klitzekleine Remischancen, denn schon oft hatte sich „Tricky“ Sebi schon aus vergleichbaren Lagen befreit.
  • Christian hatte eine Qualle mehr. Bei gutem Verlauf würde die relative Stärke des Turms durchschlagen!
  • Timo spielte mit zwei Läufern gegen die Qualität. Auch hier gab es klare Gewinnchancen.

Sich also bereits gedanklich aufzugeben war insoweit noch lange kein Ding. Es konnte noch viel passieren.

Die kleine Verschnaufpause bis zum nächsten dramatischen Höhepunkt nutzte ich zu einem kleinen Plausch mit Ingrid Lauterbach und Klaus Bischoff. Klaus hatte ja auch einmal unsere Farben vertreten und ich freue mich immer wieder, die beiden irgendwo in der Schachwelt zu treffen.

Dann zwei gute Nachrichten. Anschlusstor durch Christian (2,0-3,0) und Ausgleich durch Timo (3,0-3,0). Zwei Glanzpartien!

Eine gute Stunde später musste sich allerdings Sebastian geschlagen geben. Sein Gegner hatte ihm letztendlich keine Schwindelchance mehr eingeräumt (3,0-4,0).

Zum guten Schluss bekam ich noch eine Bauernendspielstudie zu sehen, leider mit einem für Andrei tragischen Ausgang (3,0-5,0).

Hier noch mal die Zusammenfassung:

SK Schwäbisch Hall - SF Katernberg 5 - 3
Wojtaszek - Volokitin 1 - 0
Li Chao - Kryvoruchko ½ - ½
Gharamian - Bok ½ - ½
Cornette - Zaragatski 1 - 0
Wirig - Trent 1 - 0
Womacka - Siebrecht 1 - 0
Raykhman - Dr. Scholz 0 - 1
Pogan - Heinz 0 - 1

Herzliche Glückwünsche an unsere höflichen Gastgeber.

Insgesamt gesehen war dieser Kampf aber durchaus beispielhaft und symptomatisch für die diesjährige Misere unseres Teams. Wir schaffen es einfach nicht, Kämpfe wieder umzudrehen und den Sack zur richtigen Zeit zuzumachen. Deshalb ist der Abstieg in die 2. Liga auch in gewisser Weise folgerichtig.

Trotzdem hatten wir alle noch einmal einen stimmungsvollen Abend, der im Unterschied zu allen bisherigen Teamdinnern vielleicht von einer gewissen persönlichen Tiefe geprägt war. Gelacht, geklatscht und gescherzt wurde aber natürlich auch. Ein launiger Schlussakkord!

Wir hofften übrigens, dass Timo aufgrund seiner bisher sehr stabilen Leistungen vielleicht sogar seine 1. IM-Norm gemacht hatte. Das wäre dann wenigstens ein kleiner Erfolg!

Wie auch immer: Um 23.00 Uhr war der Tag dann zu Ende. Morgen wartete Bayern München.

Sonntagsfrüh fühle ich mich immer wie ein General, der seine Truppen in den Kampf führt. Alles ist ruhig und man erwartet seinen Gegner, der sich im Morgengrauen am Waldrand formiert und dann in guter Schlachtordnung auf die eigenen Truppen zumarschiert.

Zum Abschied aus der Schachbundesliga hätte ich mich ja eigentlich selbst ans Brett setzen sollen. So als krönenden Höhepunkt meiner eigenen Karriere. Doch wen herausnehmen ohne ungerecht zu sein? Nein, es hätte keinen Sinn gemacht. Mal ganz davon abgesehen, dass meine praktischen Chancen auf ein Remis oder gar Gewinnpunkt deutlich schlechter waren, als die jeden anderen Spielers aus der aktuellen Aufstellung.

Also blieb es bei der Vortagesaufstellung:

SF Katernberg - FC Bayern München
Volokitin - Bischoff
Kryvoruchko - Schenk
Bok - Fedorovski
Zaragatski - Meister
Trent - Stangl
Siebrecht - Renner
Dr. Scholz - Zajogin
Heinz - Dr. Zwanzger

Glaubt man an die mit den Elozahlen verbundenen Wahrscheinlichkeitsannahmen, eigentlich eine klare Sache. Katernberg in der ungewohnten Favoritenrolle.

Vor dem Partiebeginn gab es allerdings erst noch eine kleine Aufregung.

Wir mussten in zwei Gruppen anfahren und um 10.00 Uhr waren in Folge dessen nur drei Katernberger im Turniersaal. Um anfangen zu können, bedarf es aber mindestens vier Spielern. Also liefen die Uhren der gesamten Mannschaft, ohne, dass man einen Zug hätte machen dürfen.

Was macht man in einem solchen Fall?

Warten!

Aber hier ist natürlich der Mannschaftsführer mit nervösen Blicken zu evolvieren, um die Fahrt der anderen irgendwie zu beschleunigen. Doch wie sinnvoll dieses Rennpferdverhalten war, zeigte sich um 10.03 Uhr. Da schlug nämlich die restliche Truppe auf und der Wettkampf konnte beginnen.

Meine erste Kaffeerunde zeigte das schon übliche Bild. Klassische Eröffnungsarbeit allenthalben. Zeit, um mal wieder mit meiner Videokamera ein bisschen Lokalkolorit einzufangen.

Üblicher Weise mache ich vor der Mittagspause immer noch mal einen weiteren Kontrollgang. Da alles gut auszusehen schien, warf ich mich danach erstmal beruhigt auf das Mittagsbuffet. Dann gönnte ich mir ein paar Ruheminuten.

Nach drei Spielstunden war noch keine Partie beendet. Die Begegnung gestaltete sich insoweit ziemlich zäh. Ich hatte dabei den Eindruck, dass wir eigentlich nirgendwo so richtig weiter kamen. Auch das war im Prinzip keine wirklich neue Erfahrung. Die vierte Spielstunde würde schon die blutige Wahrheit ans Licht bringen.

Mein nächster Blick in die Runde hellte jedoch meine Stimmung leicht auf. Ilja war gerade dabei, seinem werten Gegner die Tante abspenstig zu machen.

Das schien tatsächlich einen virtuellen Ruck in der Mannschaft auszulösen. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass sich der Partienbrei zumindest an der einen oder anderen Stelle zu unseren Gunsten verflüssigte.

Erstes zählbares Ergebnis war dann ein Remis von Benjamin (0,5-0,5). Kurz danach nutzte Sebastian eine Unachtsamkeit seines Gegners aus und eroberte Spiel entscheidendes Material (1,5-0,5).

Was dann folgte war eine kleine Remisorgie: Lawrence (2,0-1,0), Andrei (2,5-1,5) und Timo (3,0-2,0).

Yuriy beendete diese lauschige Serie allerdings mit ein paar gezielten taktischen Schlägen und einem glänzenden Gewinnpunkt (4,0-2,0).

Das würde, auch wenn es jetzt zu spät kommt, reichen.

Kurz vor 14.00 Uhr wurde es dann amtlich. Gewinn durch Ilja (5,0-2,0) und Remis bei Christian (5,5-2,5).

Und so sieht die vorläufig letzte Ergebnistafel für eine Katernberger Mannschaft in der 1. Schachbundesliga aus:

SF Katernberg - FC Bayern München 5½ - 2 ½
Volokitin - Bischoff ½ - ½
Kryvoruchko - Schenk 1 - 0
Bok - Fedorovski ½ - ½
Zaragatski - Meister 1 - 0
Trent - Stangl ½ - ½
Siebrecht - Renner 1 - 0
Dr. Scholz - Zajogin ½ - ½
Heinz - Dr. Zwanzger ½ - ½

Over and out!

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Wenn ein Großmeister irrt, so ruft das bei den gewöhnlichen Klötzchenschiebern Befriedigung, wenn nicht Schadenfreude hervor.

Al Horowitz

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