Trauer um Hartmut Schermeier

Geschrieben am 24.09.2016 von Bernd Rosen

Wir trauern um unseren Schachfreund Hartmut Schermeier, der vor wenigen Tagen im Alter von 77 Jahren verstarb. Obwohl wir um seine gesundheitlichen Schwierigkeiten wussten kommt die Nachricht von seinem Tod infolge von Komplikationen nach einem ärztlichen Eingriff unerwartet. Unsere Anteilnahme gilt seiner Ehefrau, den beiden Töchtern und Enkelkindern.

Der Altphilologe Hartmut Schermeier zog nach dem Studium in Berlin nach Essen, wechselte hier beruflich zur Mathematik, schachlich von Lasker Steglitz zur Essener Schachgesellschaft. Der spätere Oberstudienrat zählte schnell zu den stärksten Spielern in Essen. Er pflegte einen vorsichtigen, positionell geprägten Stil und war ein schwer zu bezwingender Gegner, dessen größte Schwäche allenfalls seine Neigung zur Zeitnot war. Seit dem Zusammenschluss der Vereine ESG und SFK schätzten auch wir ihn als einen vielseitig gebildeten, stets kompromissbereiten und engagierten Mitspieler. Gesundheitlich bedingt zog er sich schon vor einigen Jahren vom Turnierschach zurück, bei Privatturnieren und als gelegentlicher Gast beim Spielabend war er jedoch ebenso präsent wie bei unseren Radtouren. Wir werden unserem Schachfreund Hartmut Schermeier ein ehrendes Andenken bewahren.

Seine letzten Turnierpartien spielte Hartmut Schermeier in der Saison 2006/2007 für SFK 3 in der Verbandsklasse. Aus dieser Zeit hier zwei Partien, gespielt in typischem Schermeier-Stil. Selbstverständlich ist auch ein Schwarzsieg mit seiner geliebten Holländischen Verteidigung dabei, die er zeitlebends mit großem Erfolg spielte:

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Ungeduld hat häufig Schuld.

Wilhelm Busch

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