Wir können auch Favorit

Geschrieben am 25.02.2012 von Bernd Rosen

Schachbundesliga: SFK besiegt Hansa Dortmund mit 6½:1½

"Wir können auch Favorit!" lautet das Fazit nach dem klaren Sieg gegen Hansa Dortmund, denn im Kampf mit dem Aufsteiger konnte unsere Mannschaft die teilweise deutlichen ELO-Vorteile in Punkte ummünzen.

Drei Stunden lang hielt das Bollwerk der Dortmunder, die es uns schwer machten, klare Vorteile herauszuspielen. Doch in der vierten Spielstunde neigte sich die Waagschale zu unseren Gunsten: Zunächst drang Klaus Bischoff in einer feinen Positionspartie mit beiden Türmen in die schwarze Stellung ein – Bernd Kohlweyer hatte keinen sinnvollen Zug mehr und musste kapitulieren. Auch Andrei Volokitin bahnte mit einem Scheinopfer seinem Turm den Weg auf die gegnerische Grundreihe. Anschließend eroberte er mit seinem König den in der Mitte gefangenen Turm des Gegners. Robert Fontaine schließlich brach in der Zeitnotphase mit einem Qualitätsopfer die Verteidigung von Thomas Henrichs - SFK führte noch vor der Zeitkontrolle mit 3:0.

Etwas glücklich kam auch Christian Scholz zum Sieg: Gegen den jungen Matthias Blübaum hatte er sich nach halsbrecherischen Verwicklungen in ein verteidigungsfähiges Endspiel retten können. Als das Jungtalent einen Moment unaufmerksam war gelang es ihm plötzlich, dessen Turm einzusperren. Unmittelbar darauf stellten Vladimir Chuchelov und Sebastian Siebrecht mit ihren Remisen den Mannschaftssieg sicher. Robert Ris erhöhte gegen Patrick Zelbel auf 6:1, er hatte sich bereits in der Eröffnung einen klaren Positionsvorteil erspielt und ließ den deutschen U16-Meister des Jahres 2009 nicht mehr vom Haken. Den Schlusspunkt setzte Ilja Zaragatski, dem es nicht gelang, einen Mehrbauern in einen ganzen Punkt umzuwandeln.

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