Zerknüllt

Geschrieben am 27.01.2019 von Bernd Rosen

Hohe Niederlage im DSB-Pokal

Endstation Knüllgebirge: Nur 500 Meter hoch ist der Gipfel des Knüllgebirges südlich von Kassel, aber die Lingener, die uns dort in der ersten Runde des DSB-Pokals zum Duell erwarteten, waren am Ende doch eine Nummer zu groß: Drei Großmeister plus ein Jungtalent mit auch schon 2350 ELO besiegten uns deutlich, wenn auch etwas zu hoch mit 3,5:0,5:

Bosko hielt gegen GM Gutman sicher Remis, hatte aber nie die Chance, auch nur Verwicklungen anzuzetteln. Volker verdarb ein ausgeglichenes Turmendspiel gegen GM Epishin durch einen groben Fehler. Thomas handelte sich in völlig ausgeglichener Stellung ebenfalls durch einen schlecht durchdachten Zug eine schlechte Zentrumsstruktur ein und tauschte im Endspiel mit seinem schlechten Läufer leider die einzige Figur, die die Schwäche d3 noch hätte decken können.

Ihrem Berichterstatter gelang es zwar, GM Levin auf strategisch wie taktisch unübersichtliches Terrain zu locken, aber leider umging mein Gegner alle ausgelegten Fallstricke - am Ende setzte sich sein Läuferpaar durch, und die von mir selbst geöffnete g-Linie erwies sich als verhängnisvoll. Einziger Trost: Kurz nach der Zeitkontrolle waren alle Partien beendet, so dass wir schon gegen 18:30 Uhr die Heimreise antreten konnten und noch zu ziviler Zeit wieder in Essen eintrafen.

Im Panikmodus

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Das Spiel schenke uns Freude und Erholung.

Thomas von Aquin

Schachaufgabe

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