SFK - News

Play it again, Cem!

Es scheint der Herbst der Krankheiten zu sein: Musste ich den letzten Mannschaftskampf gegen Wacker Bergeborbeck plötzlich krankheitsbedingt absagen,so traf es diesmal Rolf Weber. Zum Glück war Bernd Rosen zur Stelle, der mit SFK 8 auf dem Weg nach Kray war und Cem Celik telefonisch erreichen konnte. Um 10.40 Uhr!!!

Cem kam (um 10:59 Uhr), sah und siegte mit einem Königsgambit. Sauber gespielt, David Bronstein lässt grüßen. Keine Chance für den Gegner und 1:0 für uns bis dahin. Der Rest ist schnell zusammengefasst:

Die Mülheimer waren ebenfalls ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern angetreten. Nach einem raschen Gewinn von Thomas Sikorski und dem kampflosen Gewinn von Michael Wolff (der war richtig traurig, dass er nicht spielen durfte) vereinbarte Stefan Zell beim Stand von 3:0 klug ein Remis. Danach Siege von Stefan Krückhans, Edwin Otremba und mir.

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Ein Achtungserfolg

Nach einjähriger Pause konnte unser Verein die U12-Meisterschaft des Ruhrgebiets wieder mit einer Mannschaft beschicken - ein echter Leistungstest für alle Akteure: Isabel würde am Spitzenbrett auf stärkste Konkurrenz treffen, und die Jungs dahinter verfügen allesamt noch über so geringe Turniererfahrung, dass sie bisher nicht einmal eine DWZ erspielen konnten. Um so größer war dann die Freude bei Kids und unterstützenden Eltern, dass es hinter den übermächtigen Brackelern (Dortmund-Brackel nahm mit 4 Mannschaften teil, von denen 3 die ersten drei Plätze belegten) zum 4. Platz und damit zur sicheren Qualifikation für das NRW-Turnier im März reichte. Ein toller Erfolg für Isabel Otterpohl, Noel Gallas, Luca Zamhöfer, Tim Kovac und Damian Bialas, der hier noch einmal Runde für Runde nachgezeichnet werden soll:

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Pokale satt

Die herausragende Rolle unseres Vereins im Essener Jugendschach wird auch durch den Verlauf der Jugendeinzelmeisterschaft 2014 bestätigt: In vier von sechs Altersklassen stellen unsere Vertreter den Stadtmeister, die sich auf dem Weg zum Titel keine Blöße gaben und jeweils 100% der Punkte erreichten: Luca Zamhöfer (3 aus 3) konnte seine Partie der letzten Runde gegen Konstantin Stolzmann (0 aus 3) noch nicht spielen, weil er zeitgleich mit der U12-Mannschaft von SFK bei der Ruhrgebietsmeisterschaft in Dortmund am Brett saß - gegenüber dem Zweitplatzierten Max Braun (3 aus 4) weist er aber in jedem Fall die bessere Feinwertung auf, da er den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte.

Eine Klasse für sich waren in der U14 Nikita Gorainow (5 aus 5), der vor Manuel Huiskes (4 aus 5) siegte, und Patrick Imcke (5 aus 5) in der U18. Hier gibt es ein totes Rennen um Platz 2, da Henrik Kennemann, Arman Marvani und Joshua Braun (WD Borbeck) allesamt auf 3 Punkte kamen und hier auch die Feinwertung nicht zu einem Ergebnis führt. Schon in der letzten Woche stand Isabel Otterpohl als Siegerin der U12 fest, Jonas Jahrke (Rochade Steele/Kray und SFK) belegte hier den 2. Platz.

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Botschaft Schach

Als überzeugender Botschafter für die Randsportartart Schach ist in diesen Tagen wieder Sebastian Siebrecht unterwegs: In der vergangenen Woche erschien ein schöner Artikel über seine Grundschulaktivitäten im Essener Lokalteil, am 18.11. unterfütterte er im Sportteil der WAZ mit seinen Hintergundinformationen einen großen Artikel über den WM-Kampf mit dem nötigen Sachverstand:

Carlsen ist ein Glücksfall für uns

Schach steht auf dem Stundenplan

Zur Website von Sebastian Siebrecht

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SFK 3 gegen SG Gladbeck 1: 3,5 - 4,5

Gegen den Tabellenführer SG Gladbeck sollte sich zeigen, ob wir um den Aufstieg oder gegen den Abstieg spielen. Der Kampf entwickelte sich nach zwei relativ frühen Schwarzniederlagen der sonst so verlässlichen Topscorer der vergangenen Saison Werner Nautsch und Erich Krüger sehr zu unseren Ungunsten. Nach einem Sieg in einer taktischen und undurchsichtigen Partie sah Ralf Stremmel nach Eröffnungsschwierigkeiten offenbar mehr als sein Gegner und verkürzte nach knapp 3 Stunden auf 1:2. Erstaunlich, wie man eine derart komplexe Partie in so kurzer Zeit spielen kann! Anekdote am Rande: Da wir auf Bernd Dahm am Spitzenbrett verzichten mussten, rückten alle Katernberger um ein Brett nach oben, was das Gladbecker Brett 4 offenbar nicht mitbekommen hatte und munter gegen „Müller-Clostermann“ spielte, der allerdings an Brett 3 saß. Nach einer guten Stunde bemerkte er seinen Irrtum, strich auf seinem Formular endlich den Namen „Müller-Clostermann“ durch und ersetzte den Eintrag durch „Stremmel“!

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Zugzwang in der U12

Die erste Entscheidung bei der Essener Jugendeinzelmeisterschaft ist gefallen: Isabel Otterpohl setzte sich in einem dramatischen Finale gegen Jonas Jahrke durch und gewann mit 5 Siegen aus 5 Runden. Die Begegnung der beiden Turnierfavoriten war ursprünglich bereits in der 2. Runde angesetzt, wurde wegen Terminschwierigkeiten aber im Anschluss an die reguläre Partie der 4. Runde nachgeholt - eine besondere konditionelle Belastung, die zu dem dramatischen Partieverlauf sicher beitrug: Zunächst ging Isabel mit einem Mehrbauern ins Turmendspiel, büßte dort aber zwei Bauern ein und landete in einem Bauernendspiel, in dem der aktive König den Minusbauern kompensieren musste. Jonas ließ allerdings die Blockade seiner Mehrheit zu, geriet dadurch in Zugzwang und musste seiner Gegnerin den ganzen Punkt überlassen.

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Ein Erlebnis der besonderen Art

Vom Lebensalter der anderen Teilnehmer her ein Spatz unter Adlern, hatte Lukas Schimnatkowski am 15.11. die ganz besondere Ehre bei einem Simultankampf gegen die deutsch-tschechische Schachlegende VLASTIMIL HORT mitspielen zu dürfen. Das war ein Zusatzpreis für seinen Sieg beim diesjährigen Werdener JugendOpen.

Vlastimil Hort (Jahrgang1944) spielt seit seinem 6. Lebensjahr Schach, war mit 21 Jahren bereits Großmeister und in seiner besten Zeit 4. der Weltrangliste. Im Jahr 1977 verlor er in Reykjavik in einem Viertelfinale zur Weltmeisterschaft 1978 sehr unglücklich gegen Boris Spasskii mit 7,5:8,5. Er hat auch heute noch eine ELO von 2434.

Gespielt wurde im Benediktsaal des Ludgerushauses in Werden. Nachdem der ungeheuer sympathisch und verschmitzt wirkende Großmeister einige Spielzüge der laufenden aktuellen Weltmeisterschaft analysiert und erläutert hatte, gingen 29 Gegenspieler mit Schwarz ans Werk. Die ersten beiden Züge von Weiß 1.d4 2.Sf3 waren an allen Brettern gleich.

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Erfolgreiche Revanche im Ärzteduell

Im Vorjahr gelang es Reinhard Kennemann bei der Vereinsmeisterschaft seinen favorisierten Arztkollegen Thomas Wessendorf in Bedrängnis zu bringen und letztlich den vollen Punkt zu verbuchen. Das diesjährige Revanchematch konnte Thomas Wessendorf nach hartem Kampf für sich entscheiden. Auch in den übrigen Partien setzten sich die Favoriten durch - mit einer Ausnahme: Johannes Christoforidis erkämpfte gegen Heinz-Jürgen Losch ein ehrenvolles Unentschieden. Hier die Auslosung der 2. Runde:

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Wo Verstand ist, ist auch Glück.

unbekannt

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