SFK - News

SFK in der Wewelsburg

Unsere spielfreudigen Jugendspieler sind immer häufiger auch bei auswärtigen Turnieren und Veranstaltungen mit von der Partie. In diesem Jahr war unser Verein auch in der Wewelsburg, bei der traditionellen Sommerfreizeit der Schachjugend NRW vertreten. Dort gibt es auch ein großes Jugendturnier, bei dem Isabel Otterpohl besonders erfolgreich abschnitt: 3,5 Punkte und ein DWZ-Gewinn von rund 40 Punkten sind für die Neu-Katernbergerin ein sehr gutes Ergebnis, wenn man berücksichtigt, dass sie gerade erst in die U12 aufgerückt ist, im Turnier aber alle Altersklassen vertreten waren. Knapp dahinter landete mit Jonas Jahrke ein "Halb-Katernberger" - die Punktspiele bestreitet er für Steele/Kray. Der U10- Spieler erreichte ordentliche 3 Punkte. Dass bei der Veranstaltung der Spaß im Vordergrund geht lässt sich an dem Foto der beiden jungen Schachdamen unschwer ablesen. Viele weitere Fotos, eine ausführliche Turniertabelle und die täglich herausgegebene Turnierzeitung gibt es bei der Schachjugend NRW, hier noch zwei weitere Schnappschüsse, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Lars Otterpohl:

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Das Blumenfeldgambit

Mit dem Blumenfeldgambit wurde am letzten Freitag der diesjährigen Sommerschach-Reihe wieder eine sehr aktive Spielweise auf Herz und Nieren getestet. Bernd Rosen stellte die Kernideen vor und zeigte dabei auch eine eigene Analyse, die in einem interessanten Figurenopfer gipfelte. Insgesamt bestand das Gambit den Praxistest mit Bravour: Die schwarze Partei siegte in 23 Partien, Weiß konnte nur 14 Partien für sich entscheiden - drei Parien endeten mit einem Remis.

Der Vortragende Bernd Rosen siegte beim Thematurnier recht deutlich mit 4,5 Punkten - nur gegen Dr. Jürgen Kraft spielte er Remis. Dahinter folgte Prof- Dr. Ralf Stremmel (4) vor Heinz-Jürgen Losch und Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann (3,5). Bester Jugendspieler wurde Lukas Schimnatkowski (3). Hier die Abschlusstabelle:

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Erfolgreiche Olympioniken

Schach ist zwar keine olympische Sportart, veranstaltet aber alle zwei Jahre mit der Schacholympiade eine der weltweit größten Sportveranstaltungen. Bei der Schacholympiade im norwegischen Tromsø waren 313 Mannschaften aus 177 Nationen am Start. Unter den 1555 Aktiven waren auch drei Katernberger, die durchweg sehr erfolgreich aufspielten: Brasilian mit Alexandr Fier (7 aus 10) erreichte einen guten 22. Platz. Sarah Hoolt bestätigte ihre Nominierung in der deutschen Nationalmannschaft: Mit aufgezeichneten 7 Punkten aus 10 Partien war sie maßgeblich am überraschenden 9. Platz der deutschen Frauenmannschaft beteiligt.

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Nach dem Regen kommt das Sommerschach

Dieser Sommer hat es wirklich in sich. Pünktlich zum Beginn des Jugendtrainings setzte ein Wolkenbruch die Straßen unter Wasser. Dieter Deppe wurde auf dem Rad vom Regen voll erwischt - durchnässt, aber ungebrochen kam er in der Zeche Helene an und ließ sich den Vortrag über den sizilianischen Grandprix-Angriff nicht entgehen. Auch einige Gäste hatten sich wieder eingefunden - das Interesse an dieser Turnierform ist offensichtlich ungebrochen. Das anschließende Thematurnier hatte 20 TeilnehmerInnen, nach den obligatorischen 5 Runden gewann Werner Nautsch nur dank der besseren Buchholzwertung vor dem sensationell aufspielenden Michael Wolff - Beide kamen auf 4 Punkte. In der Gesamtschau behielt Schwarz dank einer starken Schlussrunde (7:3) die Oberhand mit 26:23 Punkten.

Am kommenden Freitag startet das letzte Sommerschach - dann wird erneut Bernd Rosen das Blumenfeldgambit vorstellen. Natürlich sind auch dabei Gäste wieder herzlich willkommen.

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Willy Rosen macht's spannend

Mit seinem Sieg über Martin Valkyser hat Willy Rosen die Vereinsmeisterschaft wieder spannend gemacht. Da Edgar Schmitz und Thomas Wessendorf sich mit einem Remis trennten, liegt nun eine Gruppe von 6 Spielern mit jeweils 4,5 Punkten an der Spitze. Vor der abschließenden 7. Runde hat Edgar Schmitz die besten Karten - er führt mit einem halben Buchholzpunkt vor Thomas Wessendorf, wiederum einen halben Buchholzpunkt dahinter folgt Martin Villwock auf dem 3. Platz. Hier alle Ergebnisse der 6. Runde (bemerkenswert: Tim Scholten siegt gegen Michael Wolff!), der aktuelle Tabellenstand und die Auslosung der 7. Runde:

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Marcus Bee gewinnt Katernberger Sommerblitz

Das im Rahmen des Katernberger Sommerschachs ausgetragene Blitzturnier ging über 13 hartumkämpfte Runden. Der Neu-Katernberger Marcus Bee belegte schließlich mit 12 Punkten souverän den ersten Platz, wobei er lediglich zwei Remisen gegen Willy Rosen und Jürgen Kraft abgab! Das Gedränge um die Folgeplätze konnten die Routiniers Werner Nautsch (10,5) und Willy Rosen (10) für sich entscheiden, gefolgt von Volker Gassmann (9,5), Ralf Stremmel (9) und dem Turniersenior Günter Abendroth (8,5). Das Alterspektrum der Teilnehmer reichte übrigens (grob geschätzt) von 15 bis 85 Jahre!

Am kommenden Freitag, 8.8.2014, gibt Bernd Rosen ab 18 Uhr eine Einführung in den  "Grand-Prix-Angriff", eine spezielle Waffe des Weißspielers gegen die Sizilianische Verteidigung.  Im Anschluss findet wieder ein 5-rundiges Schnellturnier statt, in dem der Grand-Prix-Angriff praktisch erprobt wird. Gäste sind herzlich willkommen!

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Tromsø - die Vortour

Am 01. August beginnt im norwegischen Tromsø die Schacholympiade. Mit im deutschen Aufgebot: Sarah Hoolt, die in der deutschen Frauenmannschaft nominiert wurde. SFK-Mitglied Fred Blum und seine Frau haben sich schon im vergangenen Jahr im Rahmen ihrer Urlaubsreise vor Ort umgesehen und und einige Fotos von dieser "Vortour" zur Verfügung gestellt:

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Jugendweltmeisterschaft 1951: Schönheitspreis für Willy Rosen

Nach 64 Jahren erschien vor wenigen Wochen das Turnierbuch zu zwei Turnieren, die 1950 und 1951 im englischen Birmingham stattfanden. Nach einem Vorläuferturnier „First International Junior 1950“ fand im darauf folgenden Jahr die allererste Jugendweltmeisterschaft  „First World Junior Championship 1951“ statt, wobei die ersten beiden Runden in Coventry und das restliche Turnier in Birmingham gespielt wurde.

Erster Jugendweltmeister wurde damals der spielerisch überlegene Borislav Ivkov (Jugoslawien) mit relativ knappem Vorsprung von nur 1,5 Punkten. Willy Rosen erreichte mit 6 Punkten den u.a. mit Edwin Behnd (Schweiz) und E. Selzer (Österreich) geteilten 7. Platz bei insgesamt 18 Teilnehmern, übrigens einen halben Punkt hinter einem jungen und noch unerfahrenen Spieler namens Bent Larsen (Dänemark), der den geteilten 4. Platz erreichte und das Turnier hinsichtlich seiner Schachkarriere als „eye opener“ bezeichnete. Willy Rosen erhielt damals für seine Partie gegen den schottischen Teilnehmer John A. Jackson den „Brilliancy Price“ für die beste Angriffspartie.

Hier diese Partie zum Nachspielen:

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Die Bauern sind die Seele des Schachspiels.

André Danican Philidor

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