SFK - News

Saisonauftakt mit RWE - Sommerblitz

Als Abschluss unserer diesjährigen Sommerschach-Reihe und zugleich als Auftaktveranstaltung der neuen Saison laden wir herzlich ein zum RWE-Sommerblitz am 14.08.2015:

  • Blitzturnier (5 - Minuten - Partien)
  • 13 Runden Schweizer System
  • Turnierbeginn: 19:30 Uhr
  • kein Startgeld
  • zahlreiche Sachpreise
  • Gäste herzlich willkommen

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Sprechen Sie Sizilianisch?

Die beliebteste Schacheröffnung ist mit weitem Abstand vor allen Alternativen die sizilianische Verteidigung, denn sie ist sicherlich die kämpferischste Antwort auf den weißen Aufzug des Königsbauern. Kein Wunder, dass auch die SFK-Jugend sich dieses Thema für ihr Training gewünscht hat. Die SFK-Jugendtrainer Bernd Rosen und Volker Gassmann laden daher nach den Sommerferien alle Interessierten zu einem ausgedehnten Streifzug durch das "Sizilianische Labyrinth" ein - immer dienstags ab 17 Uhr.

Zu diesem Trainingsangebot sind auch Erwachsene sowie Nicht-Vereinsmitglieder herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist für SFK-Mitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen 5 EURO pro Nachmittag und werden um Voranmeldung gebeten. (Kontakt: Bernd Rosen) Die Teilnahme ist auch an einzelnen Terminen möglich.

Im Mittelpunkt steht zunächst der offene Sizilianer mit 2.Sf3 und 3.d4. Hier eine Übersicht über die geplanten Themen (Änderungen vorbehalten):

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Timo überrascht mit Rang 2

Im zweiten Teil seiner Untersuchung des abgelehnten Morra-Gambits untersuchte Jürgen Kraft die Konsequenzen von 1.e4 c5 2.d4 cxd4 3.c3 Sf6. Auch dieser Zug führt häufig zu Stellungen, die aus dem Alapin-System (1.e4 c5 2.c3) bekannt sind. Die entstehenden Stellungen mit einem Damen-Isolani oder mit einem Bauern auf e5 begünstigen ohnehin einen weißen Königsangriff. Jürgen Kraft zeigte zusätzlich Varianten, bei denen Weiß beharrlich an dem Bauernopfer festhält und sich weigert, auf d4 zurückzuschlagen.

Beim anschließenden Turnier trumpfte Timo Küppers groß auf: Er verlor nur gegen Werner Nautsch und kam hinter Bernd Rosen (4,5 Punkte) auf Platz 2 ein dank der besseren Feinwertung vor Nautsch. Referent Jürgen Kraft kam mit 2 Punkten nur auf Rang 11 - offensichtlich liegt ihm die positionelle Fortsetzung 3...Sf6 nicht so sehr.

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Schon wieder im Geld!

Nach dem Sparkassen-Open in Dortmund nutzten vor allem unsere Nachwuchsspieler auch die Recklinghäuser Schachwoche, um weitere Spielpraxis zu sammeln. Mit Anna Döpper, der "Ehrenkaternbergerin" Melanie Müdder, die das Turnier zur Vorbereitung auf die Jugendeuropameisterschaft nutzte, und der unserem Verein ebenfalls sehr nahestenden Kordula Lebioda-Dette stellten wir sogar das Gros der weiblichen Teilnehmerinnen. Komplettiert wurde das SFK-Team durch Jan Dette, Maximilian Heldt und Timo Küppers.

Die meisten Punkte holte am Ende Jan Dette, der 4,5 Punkte holte und dabei ungeschlagen blieb, aber insgesamt gegen seine Gegner mehr Punkte hätte holen müssen. Mit 3,5 Punkten sicherte sich Anna Bérénice Döpper den Damenpreis. Ein sehr starkes Turnier spielte Timo Küppers, der zahlreiche nominell stärkere Spieler gehörig ins Schwitzen brachte und zurecht mit dem 2. Jugendpreis belohnt wurde. Leider verdarb er einige gute Stellungen in der Zeitnotphase noch zum Remis oder Verlust, so wie in der letzten Runde gegen den alten Haudegen Helmut Schorra:

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Marcin Kolagos erster Sieg

In gewohnt engagierter Weise präsentierte Dr. Jürgen Kraft den ersten Teil seines diesjährigen Sommerschach-Themas "Das abgelehnte Morra-Gambit". Der passionierte Angriffsspieler zeigte, wie Weiß auch gegen eher vorsichtige und positionelle Spielweisen zu taktisch interessanten Partien kommt. Beim anschließenden Thematurnier feierte der Neu-Katernberger Marcin Kolago seinen ersten Turniersieg bei einem vereinsinternen Wettbewerb. Der bislang so erfolgreiche Werner Nautsch knöpfte dem Turniersieger zwar den einzigen halben Punkt ab, musste sich aber mit 50 Prozent und einem mittleren Tabellenplatz zufrieden geben. Willy Rosen dagegen profitierte von seinen lebenslangen Sizilianisch - Erfahrungen und belegte mit 4 Punkten Platz 2. Referent Jürgen Kraft kam auf Platz 4 ins Ziel.

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White is beautiful!

Nicht unerwartet konnte die weiße Partei am zweiten Wolga-Abend den Spieß umdrehen und 55% der möglichen Punkte holen. Referent Bernd Rosen hatte nicht weniger als 10 (!) mögliche Spielweisen vorgestellt, mit denen Weiß auf jeweils unterschiedliche Art das Wolga-Gambit ablehnen kann, und es völlig dem Weißen überlassen, welche dieser Fortssetzungen aufs Brett kommen sollte. Da konnte sich jeder Weißspieler das für ihn Passende heraussuchen - vom super-soliden 5...b6 bis zum hyperscharfen 4.e4. Der Parforceritt durch das Variantendickicht mag allerdings manchen Teilnehmer eher verwirrt als erhellt haben - dieser Verdacht wird jedenfalls dadurch genährt, dass mit Marian Prass ein Spieler den Sieg davontrug, der erst nach dem Vortrag im Spiellokal gesichtet wurde und vor allem dank seiner taktischen Findigkeit mit 4 aus 5 auf den 1. Platz gelangte.

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Wolga zum Ersten

"Wissen ist Macht!" - möchte man meinen, wenn man den Endstand beim 2. Sommerschachturnier betrachtet: Referent Bernd Rosen hatte sich auf Thema "Angenommenes Wolga-Gambit" gut präpariert und trug am Ende auch den Sieg davon. Beim letzten Mal belegte der Vortragende Bruno Müller-Clostermann ebenfalls einen sehr guten Platz. Ein hervorragendes Turnier spielte wiederum Werner Nautsch, der wie gewohnt frühzeitig eigene Wege ging und seine Gegner dadurch schnell aufs Glatteis führte. Auch diesmal ging er mit 4 aus 4 in die letzte Runde, fiel aber ausgerechnet in seiner Dömane - dem Endspiel - einer Fehleinschätzung zum Opfer, als er in ein Turmendspiel abwickelte, das überraschend schwierrig zu verteidigen war.

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Teampreis für Katernberg!

Einen tollen Auftritt legten unsere Vertreter beim Dortmunder Chessmeeting hin: Während GM Sebastian Siebrecht beim Superturnier der Großmeister einen souveränen Auftritt als Kommentator absolvierte, holten Cem Celik, Maximilian Heldt, Holger Stratmann und Timo Küppers erstmals den Preis für den erfolgreichsten Verein nach Katernberg und gaben dabei so renommierten Vereinen wie dem Düsseldorfer SK und dem favorisierten Hamburger SK das Nachsehen.

Grundlage des Erfolges war das überragende Abschneiden im B-Open: Max legte nach schwachem Start eine souveräne Siegesserie hin und war am Ende alleiniger Erster mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Holger Stratmann teilte mit 7 Punkten den 2. Platz, wurde nach Buchholzwertung Dritter. Unser Neuzugang Timo Küppers steuerte ebenfalls gute 5,5 Punkte bei. Anna Döpper verpasste mit 5 Zählern den Damenpreis ganz knapp. Erst in der 4. Runde stieg Volker Schlepütz ein, der am Ende 3 aus 6 realisierte.

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Zu wenig Geduld ist wahrscheinlich der häufigste Grund für ein verlorenes Spiel.

Bent Larsen

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