SFK - News

Nestorenpreise für Erich und Willy

Bei der 28. Deutschen Senioreneinzelmeisterschaft vom 13. bis 21. August im Turnierhotel Micador in Niedernhausen – gelegen im Naturpark Rhein-Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt - waren die Sportfreunde Katernberg mit Erich Krüger, Willy Rosen, Bruno Müller-Clostermann und Herbert Schmitthöfer vertreten.

Am Ende schafften es Erich und Willy auf das Nestoren-Treppchen. Das Bild zeigt die ersten 7 Nestoren: IM Boris Khanukov (der auch bei den gleichzeitig Seniorensieger wurde), FM Jefim Rotstein, FM Dr. Christian Clemens, Erich Krüger, FM Boris Gruzmann, IM Sergej Salov und FM Willy Rosen.

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RWE - Sommerblitz zum Saisonstart

Als Abschluss unserer diesjährigen Sommerschach-Reihe und zugleich als Auftaktveranstaltung der neuen Saison laden wir herzlich ein zum RWE-Sommerblitz am 26.08.2016:

  • Blitzturnier (5 - Minuten - Partien)
  • 13 Runden Schweizer System
  • Turnierbeginn: 19:30 Uhr
  • kein Startgeld
  • zahlreiche Sachpreise
  • Gäste herzlich willkommen

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Essen - powered by SFK

Zum dritten Mal beteiligte sich eine Essener Stadtauswahl am Städteturnier in Gelsenkirchen. Doch die Spielersuche gestaltete sich in diesem Jahr außerordentlich schwierig - nachdem die Resonanz aus den übrigen Essener Vereinen trotz mehrmaligen Nachfassens dürftig blieb, rekrutierte ich wenige Tage vor dem Turnier kurzfristig SFK-Spieler, um die geforderten 10 Bretter auch besetzen zu können. Als dann auch noch Josua in Folge einer Kommunikationspanne nicht erschien, setzte sich erst die als Zuschauerin anwesende Kordula Lebioda-Dette ans Brett, ab der 2. Runde sprang dann der kurzfristig alarmierte Tim Dette ein.

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Totes Rennen zum Abschluss

Als letzter Beitrag beim diesjährigen Sommerschach stand mit dem "Botwinnik-Aufbau" ein eher positionelles Thema auf der Tagesordnung. Bernd Rosen zeigte anhand einiger eigener Partien, dass dieser Aufbau gegen Sizilianische und gegen Königsindische Aufbauten mit beiden Farben gut spielbar ist und welche Ideen dabei zu beachten sind. Mit dem überraschenden Opferzug 7.d4 (siehe Diagramm) zeigte er aber, dass es mit dem "Angriff auf den stärksten Punkt des Gegners" auch hier einige giftige Möglichkeiten gibt. Am anschließenden Thematurnier nahmen diesmal "nur" 18 Spieler teil. Grund waren nicht die Ferien, sondern dass zeitgleich in Essen, Dortmund, Wewelsburg, Wiesbaden und Wien Turniere mit Katernberger Beteiligung stattfanden. Im Ziel gabe es ein totes Rennen - Marcus Bee, Werner Nautsch, Volker Gassmann und Bernd Rosen kamen auf 4 Punkte aus 5 Partien.

Am kommenden Freitag findet um 19:30 Uhr unser RWE Sommerblitz statt. Zur Saisoneröffnung sind auch Gäste wieder herzlich eingeladen!

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Mit Papa Reti im Gambit-Dschungel

Mit der Fortsetzung 1.e4 e6 2.b3 d5 3.Lb2 stand einmal mehr eine scharfe Gambitvariante im Fokus des SFK - Sommerschachs. Nachdem Richard Reti, Vorkämpfer der "Hypermodernen", schon in den 20ern des letzten Jahrhunderts mit dieser Zugfolge experimentierte, ist der griechische Großmeister Ioannis Papaioannou in der Gegenwart der spielstärkste Anhänger dieser Spielweise. Aus den Namen dieser beiden Protagonisten hat Viktor Moskalenko in seinem Buch The Even More Flexible French die eingängige Bezeichnung Reti/Papa - Gambit gebastelt, womit auch die Überschrift dieses Beitrages erläutert wäre.

Als Pfadfinder durch das diesmal gar nicht so dichte Variantendickicht betätigten sich Lukas Schimnatkowski, der dieser Spielweise mit den weißen Steinen bereits einige schöne Erfolge verdankt, und Bernd Rosen, dem diese Zugfolge als Französisch - Spieler eher mit den schwarzen Steinen begegnet.

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Trauer um Ralf May

Mit großer Bestürzung erreicht uns die Nachricht, dass unser Schachfreunde Ralf May bereits am 21.07.2016 im Alter von 60 Jahren verstorben ist. Ralf trat unserem Verein 1972 im Alter von 16 Jahren bei und erwarb sich am Schachbrett schnell Respekt durch seine sehr unternehmungslustige Spielweise und eine scharfe Angriffsführung. Er gehörte mit Johannes Blaskowski, Werner Rottstädt, Bernd Rosen, Norbert Otto und Anderen zu der von Willy Rosen betreuten Jugendmannschaft, die einige Jahre lang das Essener Jugendschach dominierte und auch im Ruhrgebiet zu den stärksten Mannschaften zählte.

Seit dem Eintritt ins Berufsleben beschränkten sich seine schachlichen Aktivitäten auf den Einsatz bei den Mannschaftskämpfen, wo er über Jahrzehnte ein zuverlässiger Spieler war, zumeist in unserer vierten Mannschaft. Ich erinnere mich an einen Ausspruch seines Mannschaftsführers Martin Hugger vor vielen Jahren, dass man Ralf notfalls auch auf der Arbeit anrufen könne - wenn er gebraucht würde, käme er auch mit dem Schraubenschlüssel in der Hand ans Schachbrett geeilt. Seine letzten Einsätze für SFK 4 lagen in den Jahren 2011 und 2012.

Wir werden unseren Schachfreund Ralf May in ehrenvoller Erinnerung behalten.

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Buntes Colorado!

Die Colorado-Variante, angeblich nach ihrer Herkunft aus dem US-Bundesstaat Colorado benannt, wurde u.a bekannt durch die Partie Sergey Kasparov - Torben Schulze (Bad Zwischenahn 2011), bei der der unterlegene Weißspieler vom schwarzen Kombinationswirbel so beeindruckt war, dass er sogar betrügerischen Computereinsatz vermutete. Völlig zu Unrecht, wie sich herausstellte. Der Colorado-Spieler war einfach extrem gut präpariert gewesen!

Beim Teil 4 des Sommerschachs war eben diese Colorado-Variante mit 1. e4 Sc6 2. Sf3 f5 das Thema des wieder mit ca. 30 Teilnehmern gut besuchten Abends, der mit einer variantenreichen Präsentation von Lukas und Jan begann.

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Auf den Spuren von Igor Glek

Der russisch-deutsche Großmeister Igor Glek – mit seiner höchsten ELO-Zahl von 2670 stand er 1996 auf Platz 12 der FIDE-Weltrangliste - spielte von 2003 bis 2011 für die Sportfreunde Katernberg.  Nach seinen Essener Zeiten lebt er wieder in Moskau  und arbeitet als Schachtrainer und Organisator. Aber noch immer ist er Mitglied bei uns und hat z.B. bei den Deutschen Schnellschachmeisterschaften 2013 den zweiten Platz belegt! Das nebenstehende Bild ist seiner englisch-russischen Facebook-Seite entnommen.

 

Im Vierspringerspiel wird die scheinbar harmlose Zugfolge 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.g3 als Glek-Variante bezeichnet und aus der Wiener Partie mit 1.e4 e5 2.Sc3 Sf6 3. g3 - dem Thema des Abends - gibt es naheliegende Übergänge zur Glekvariante.

 

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Wer einen Zug zurücknimmt, der klaut auch Brieftaschen.

William Fenton

Schachaufgabe

               
               
               
               
               
               
               
               
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