SFK - News

Als Zweiter zum NRW-Blitz

Trotz einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr konnte unsere Blitzmannschaft den Titel des Ruhrgebietsmeisters nicht verteidigen: Damals hatten 26,5 Brettpunkte aus 11 Runden zum Titelgewinn genügt, diesmal sprang bei 19:5 Mannschafts- und 32 Brettpunkten aus 12 Runden "nur" Rang 2 heraus. Hauptkonkurrent Bochum 02 siegte mit 21:3 MP und 36,5 BP.

Im Vorjahr war Dr. Volker Gassmann noch unser erfolgreichster Punktesammler - diesmal holte er nur magere 5:4 Punkte. Mannschaftsbester war Marcus Bee, der am 3. Brett sehr gute 8:2 Punkte erzielte. Außerdem spielten Dr. Christian Scholz, Dr. THomas Wessendorf und Bernd Dahm. Hier die Einzelergebnisse:

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Trauer um Bernd Hellbing

Bernd HellbingWir trauern um unseren Schachfreund Bernd Hellbing, der am 7. April nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Bernd kam ursprünglich vom SC Listiger Bauer und war seit 1988 Mitglied unseres Vereins. Als begeisterter Viel-Spieler beteiligte sich regelmäßig an Turnieren in der Umgebung und war bei der SFK-Vereinsmeisterschaft ein schwer zu besiegender Gegner. Unserer damaligen Bezirksligamannschaft war er eine stets zuverlässige Stütze. Er nahm auch sonst rege am Vereinsleben teil - das nebenstehende Foto ist bei unserer Fahrt nach Halle im Jahr 1990 entstanden.

Auch wenn er schon seit langer Zeit aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr aktiv am Schachleben teilnehmen konnte, verfolgte er die Entwicklungen in der Schachwelt und in unserem Verein doch weiterhin mit großem Interesse. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Zur Erinnerung an Bernd hier sein Sieg gegen den mehrmaligen Essener Stadtmeister Uwe Ritter beim Heisinger Winteropen 2003  und eine starke Angriffspartie, gespielt 2001 beim Sommeropen in Recklinghausen:

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The Last Farewell!

Man sagt, dass mindestens drei Dinge einen Atomschlag überleben würden: Kakerlaken, Heuschrecken und Chuck Norris! Na, wenn das so ist, dann werden die SF Katernberg auch den Abstieg in die 2. Liga verkraften.

Und das gilt auch für mich!

Was gab es in den letzten Jahren nicht alles zu berichten?! Wer war nicht alles mit uns im Boot?! Fremde wurden zu Freunden. Grandiose Siege, umkämpfte Matches, dramatische Niederlagen.

Und ich durfte dabei sein!

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Aufstiegssekt um kurz vor Drei

Alle Spieler von SFK 5 hatten vor dem Kampf gegen Werden 3 nachgerechnet: Aufgrund unseres sehr guten Brettpunkteverhältnisses sollte in der vorletzten Runde ein Unentschieden zum Aufstieg ausreichen. Aber da waren ja noch die Werdener: Aktuell auf Platz drei der Tabelle und nur einen halben Brettpunkt hinter dem Tabellenzweiten Germania Kupferdreh wollten sie natürlich ihre Aufstiegschancen wahren.

Der erwartet spannende Kampf begann mit einer Remisserie: Axel Cremerius und Herbert Schmitthöfer vereinbarten an den Brettern 7 und 8 rasch ein Remis, gefolgt von Günter Liszka am Spitzenbrett. Es folgte ein klarer Endspielsieg von mir und nur wenige Minuten danach zwang unser Käpt'n Stefan Zell seinen Gegner mit einer undeckbaren Mattdrohung zur Aufgabe. Klasse herausgespielt, Stefan! Dein schwarzer Bauer auf f3 sah einfach so schön aus. Überlegenes Positionsspiel, das Matt folgt dann von selbst.

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Anna souverän zum Titel

Bei der Ruhrgebietsmeisterschaft der Mädchen sicherte sich Anna Bérénice Döpper zum dritten Mal in Folge den Titel in der U18w. "Ich habe zwar in fast allen Partien ziemlichen Blödsinn gespielt, aber am Ende trotzdem gewonnen!" ordnete sie den Erfolg zutreffend ein: Bei mindestens 500 DWZ-Punkten Vorsprung auf die Konkurrentinnen wäre alles andere als ein klarer Sieg eine Überraschung gewesen. Nun wird sie wie geplant auch bei der NRW-Meisterschaft wieder in der höheren Altersklasse U16 antreten und um die erneute Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft kämpfen.

Unsere Hoffnungen auf weitere Medaillenplätze erfüllten sich leider nicht: Lukas Schimnatkowski (U16) und Nikita Gorainow (U14) fanden auch in Lünen nicht aus ihrem Formtief und landeten im Mittelfeld. Auch Cem Celik (U16, 2 Punkte) und Arman Marvani (U18, 2,5 Punkte) blieben etwas unter den Erwartungen. Tabllen und Ergebnisse bei der Schachjugend Ruhrgebiet.

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Anna startet am besten

Traditionell finden die Jugendeinzelmeisterschaften des Ruhrgebiets in den Altersklassen U14 bis U18 zu Beginn der Osterferien statt. Von der fünfköpfigen SFK-Delegation ist Anna Bérénice Döpper am besten gestartet. Sie führt die Startliste der Mädchen deutlich an und steuert nach Siegen gegen ihre nominell stärksten Konkurrentinnen Natascha Hofer und Christina Schwarznecker auf eine erfolgreiche Titelverteidigung zu.

Ihre männlichen Kollegen müssen sich deutlich stärkerer Konkurrenz erwehren. Einzelheiten lassen sich den jetzt veröffentlichten, aber leider noch recht unvollständigen Tabellen auf der Seite der SVR-Jugend entnehmen.

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Verbandsliga: 5,5:2,5-Heimsieg gegen Gehrte-Werne

Einen ruhigen Sonntag verbrachte Willy Rosen, der mit den schwarzen Steinen einem indisponierten Gegner bereits mit seinem 19. Zug eine schnelle Niederlage beibrachte. Ebenfalls mit Schwarz konnte Holger Stratmann ein sehenswertes Läuferendspiel herbeiführen, das mit der vorliegenden Bauernstruktur von Endspielgott José Raúl Capablanca in einem Lehrbuchbeispiel als günstig oder sogar als gewonnen analysiert worden war! Beim flüchtigen Drüberschauen (siehe Diagramm: Schwarz am Zug zieht a5-a4) sah ich zwei schlechte Läufer und war mir noch nicht mal klar, wer eigentlich besser steht! Nach der gewonnen Partie erläuterte Holger als Kenner der Klassiker nur kurz "Wie doch Capablanca schon klar nachgewiesen hat, ist wegen dem toten weißen Läufer auf g3 die schwarze Stellung natürlich gewonnen, ... usw., usf. ...!" Alles schon dagewesen!

Zuvor hatte Jürgen Riesenbeck ein sicheres Remis erreicht (nach zeitweiligen Gewinnchancen wegen Mehrqualität), so dass wir mit 2,5:0,5 in Führung lagen.

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Jugendvereinsmeisterschaft gestartet

Insgesamt 24 Jugendspieler beteiligen sich an der Jugendvereinsmeisterschaft, die in vier Gruppen mit je 6 Teilnehmern ausgetragen wird. Zum Start absolvierten einige Teilnehmer in der D-Gruppe sogar zwei Partien. Überraschendes Resultat der ersten Runde: Noel Gallas besiegte den erfahrenen Thomas Plettau - nach einem Qualitätsgewinn verwertete er seinen Vorteil technisch sauber zum Gewinn. Auch Luca Zamhöfer spielte gegen Lennart Nickel mit Turm gegen Springer, allerdings fiel sein Turm einer Gabel zum Opfer. Das anschließende Endspiel hielt er dank seiner Mehrbauern immerhin noch Remis.

Eine Übersicht über den Turnierstand bietet unsere Seite zur Jugendvereinsmeisterschaft.

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Das reine Denken ist ein Phantom.

Soeren Kierkegaard

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