Aktuelle Jugendberichte

Silber für Nils

Ein gut gelauntes SFK-Quartett nahm bei der Ruhrgebietsmeisterschaft in Oer-Erkenschwick den Kampf mit den Konkurrenten um Punkte, Medaillen und vor allem die Qualifikation zur NRW-Meisterschaft auf. Die besten Chancen besaß dabei Nils, der an 5 gesetzt war, aber auch Sam rechnete sich Chancen aus, nachdem er im Vorjahr mit etwas Glück als Vierter der U10 das begehrte Ticket nach Kranenburg gelöst hatte. Für Jonathan und Konstantin ging es sicher ehr darum, weitere Erfahrung zu sammeln.

Bei einem Tagesturnier kommt es fast noch mehr als bei einem mehrtägigen Wettbewerb darauf an, einen guten Start zu erwischen. Der gelang Nils auf jeden Fall - in der dritten Runde gewann er bereits am Spitzenbrett in großem Stil gegen die nominelle Nr. 2, am Ende wurde es nach einem tollen Turnier mit 7,5 Punkten der 2. Platz hinter dem Brackeler Jona Bungarten, der bereits einen Freiplatz für die NRW-Meisterschaft hat.

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Guter Start in der Jugendbezirksliga

Da Werden ohne die ersten 4 Bretter antrat, ging ich statt des im Vorfeld befürchteten sehr engen Kampfes von einem deutlichen Sieg aus. Nach wenigen Minuten aber schon der erste Schock: In einem spanischen Vierspringerspiel mit Lb5 und Lc5 ließ sich Konstantin nach dem verfrühten Bauerngewinn auf e5 mit Dd4 Sf3?? und Df2 Matt setzen. Dieses Matt habe ich im Jugendschach allerdings schon öfter gesehen, zum Glück nicht nur gegen uns...

Sam stellte kurze Zeit später ohne Kompensation seinen wichtigen Bauern e5 ein, es sah also nicht gut aus. An den übrigen Brettern kamen wir jedoch sukzessive in Vorteil: Keanu eroberte eine Leichtfigur, Daniel gewann in der unmittelbar vor dem Kampf kurz besprochenen Preußischen Partie nach Sg5 De7 schnell den Th8 und setzte konzentriert und überzeugend fort.

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Zum Unentschieden in der Verlängerung

Unsere 8. Mannschaft kann mittlerweile nur noch einen Spieler aus der Stamm-Mannschaft vorweisen, für die restlichen 5 Bretter erhalten wir regelmäßig tatkräftige Unterstützung aus der Breitensportliga. Wir traten also auch diesmal wieder mit 5 U14-Spielern an, die an Brett 5 durch Uli Greveler verstärkt wurden. Unsere sehr sympathischen Gäste von Rochade Steele/Kray 4 reisten dagegen mit einer Erwachsenenmannschaft an.

Ungewohnt war das „Ambiente“, denn wir saßen in der Zeche Helene inmitten des Spiels der 4. Mannschaft, da der kleine Raum zeitgleich für das Spiel der Jugendbundesliga genutzt wurde. Also hatte unsere Mannschaft von Anfang an Kiebitze und es wurde nicht nur von den Mitspielern neugierig auf die Bretter geschaut.

Besonders schwer hatte es Daniel Klaus an Brett 2. Ein Spieler mit 600 DWZ mehr, der jetzt auch noch Top-Scorer der Kreisklasse mit 5 aus 5 Punkten ist – so endete das Spiel leider schon nach 20 min. 0-1 für Rochade Steele/Kray. Auch Keanu Silva und René Klaus an den Brettern 3 und 4 kämpften gegen Gegner mit mehr als 1400 bzw. 1100 DWZ. René übersah ein Grundreihenmatt und Keanu konnte sich aus schlechterer Stellung trotz hartnäckiger Gegenwehr nicht mehr befreien.

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U20 bleibt Tabellenführer

Im Vorfeld des Kampfes hatten wir uns erfolglos um eine Verlegung bemüht, da neben 4 Mannschaftskämpfen im Erwachsenenbereich (mit erheblicher Beteiligung unserer Jugendspieler) auch der Viererpokal in Knüllwald auf dem Programm stand. Trotz redlicher Mühe beider Seiten fand sich aber kein geeigneter Termin, da der Turnierkalender für beide Mannschaften sehr voll war.

Aachen ist nominell nur wenig schwächer besetzt als wir, tritt aber selten in Bestbesetzung an, während uns dies auch diesmal gelang. Damit waren wir spielstärkemäßig favorisiert, andererseits können sich die Gegner aber besonders gut vorbereiten. Das traf an diesem Tag besonders unsere Sizilianisch-Schwarzspieler Timo, Lukas und Jonas. Tatsächlich blitzte Timos Gegner eine fast 20-zügige Buchvariante herunter und erlangte vermutlich Gewinnstellung. Das Problem bei solchen Varianten ist, dass der Übergang vom Blitzmodus zum Verstehen und Berechnen der Stellung schwierig ist. Tatsächlich mehrten sich die ungenauen Züge des Weißen und er bot – vermutlich in dem Bewusstsein, eine Gewinnstelllung weitgehend verpatzt zu haben - Remis in immer noch etwas besserer aber komplizierter Stellung an, was Timo annahm. Kurze Zeit später gewann Noel und auch Yakub stand aussichtsreich. Das war die Lage, als ich nach zweieinhalb Stunden beim Kampf eintraf. Yakub bekam aber ein schwer zu gewinnendes Endspiel mit T gegen L + 2 Bauern aufs Brett, in dem wenig später Remis vereinbarte, also 2 : 1 für uns.

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Überraschender Kantersieg

In der 5. Runde der Breitensportliga war SFK10 Gast beim SV Mülheim-Nord und trat gegen die neunte Mannschaft der Mülheimer an. In gewohnter Besetzung mit Uli, Jonathan, Oskar und Lukas trafen wir auf eine Mülheimer Mannschaft, die ebenfalls drei Nachwuchsspieler noch ohne DWZ aufstellte. Eine Favoritenrolle nahm daher keine der beiden in den ersten vier Runden sieglosen Mannschaften ein. Um es gleich vorwegzunehmen: Überraschend war der klare Sieg von SFK10.

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Jugendblitz Essen / Mülheim

Die Idee, nach vielen Jahren erstmals wieder eine Blitzmeisterschaft der Essener Schachjugend auszuspielen, war auf Anhieb ein voller Erfolg: 41 Spieler*innen aus Essen und Mülheim kämpften um Punkte, Pokale und Medaillen. Bei allem Ehrgeiz blieben die Akteure vorbildlich fair: Das Turnier ging ohne einen einzigen Protest zu Ende.

Sowohl das Turnier u8 bis 14 als auch die Gruppe der Älteren war hart umkämpft, dieFeinwertung müsste über die Medaillenvergabe entscheiden. Gesamtsieger der U16-U15 wurde Jan Oltmanns (Mülheim Nord, U18) vor Nikita Gorainow (SFK, U18) und Cem Celik (SFK, U25). Diese drei Spieler erreichten 9 Punkte aus 11 Runden. Bei den Jüngeren gewann Sabir Khanzadayev (Mülheim Nord, U14) vor Gergely Mann (SF Werden, U14) - beide mi 9 Punkten aus 11 Runden. Lukas Rasch (SFK) kam hier mit 8,5 Punkten auf Platz 3. Alle Platzierungen können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:

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Keine Zeitnot, aber Uhrenprobleme

Unsere zehnte Mannschaft empfing SF Essen-Werden 8 zum Heimspiel in der Zeche Helene. Die räumliche Situation war etwas beengt,  da zeitgleich eine Begegnung von SFK 6 in der Bezirksklasse ausgetragen wurde, die nach Katernberg verlegt werden musste – und es war nur ein Raum verfügbar. Dank umsichtiger Vorbereitung durch Edwin Otremba fanden aber alle vier Mannschaften Platz und wir konnten pünktlich beginnen.

Doch dann ein Schreck: Etwas stimmte nicht! Alle vier weißen Spieler zogen und wunderten sich über die Anzeige der Schachuhr. Aufgrund eines Missverständnisses waren die Uhren auf einen anderen Modus eingestellt. Die zusätzliche Bedenkzeit pro Zug fiel zwar sofort auf, jedoch konnte keiner der Schachspieler im Raum, die noch nicht spielten, digitale Uhren korrekt einstellen. Auch die Kiebitze nicht. Die Mannschaftsführer spielten bereits selbst in anderen Begegnungen und konnten daher nicht helfen. Uli für SFK10 an Brett 1 traf kurzerhand die Entscheidung, die Uhren schnell gegen alte mechanische auszutauschen, die er im Schrank gesehen hatte. Diese kannten zwar die jungen Spieler noch gar nicht, sie waren aber sehr interessiert, den Umgang mit Zeigern, Fallblättchen  und das notwendige Aufziehen der Uhren kennenzulernen, denn bis auf Uli waren nur Jungs im Alter von 7-12 Jahren in den beiden Mannschaften vertreten. Für diese waren Uhren, die ohne Batterien und digitale Anzeigen funktionierten, kleine Retro-Wunderwerke, die sie fast so spannend fanden wie die Eröffnungszüge des Gegners.

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With a little help from René

Obwohl wir für die zweite Jugendmannschaft insgesamt 10 Stammspieler gemeldet haben, zeichnete sich bereits im Vorfeld ab, dass wir bei der Aufstellung in der dritten Runde große Schwierigkeiten bekommen würden. Und das ausgerechnet im Spitzenspiel gegen Rochade Eving, das ebenfalls in den ersten beiden Runden gewonnen hatte. Und tatsächlich: Nach Absagen von Anna, Luca, Cem, Isabel, Marco und den nominell stärksten Ersatzspielern mussten wir Brett 1 frei lassen. An Brett 6 hatte René eine voraussichtlich sehr schwierige Aufgabe gegen einen nominell überlegenen Gegner. Immerhin waren wir an den übrigen Brettern überlegen. so dass ich mir trotz des kampflosen Verlustpunktes durchaus Chancen ausrechnete.

An den meisten Brettern kam es aber anders als erwartet, und am Ende war es der Sieg von René, der uns noch ein Unentschieden rettete:

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Ein bisschen Romantik kann weder im Schach noch in der Liebe schaden.

Nigel Short

Schachaufgabe

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