Personalia

Manfred Achenbach 18.04.1937 - 05.11.2019

Manfred Achenbach verstarb am 05. November 2019. Schach spielte er beim SC Mülheim 08/25 e.V. Doch auch für viele Katernberger Schachfreunde war er mehr als ein Wegbegleiter in einem langen Schachleben. Wir haben ihn als ständigen Teilnehmer am "Willi-Knebel-Turnier" und vielen anderen Seniorenturnieren kennen un schätzen gelernt.

Mit ihm verloren wir einen Freund und wir trauern mit seiner Familie.

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Trauer um Peter Boden

Peter Boden ist tot. Er starb am vergangenen Sonntag im Alter von 68 Jahren an den Folgen seiner schweren Erkrankung. Peter wer? werden viele Schachfreunde fragen. Tatsächlich - Peter war niemand, der sich selbst in den Vordergrund drängt oder der durch eine überragende Spielstärke auf sich aufmerksam macht. Die älteren unter uns erinnern sich aber noch gut an den zuverlässigen Spielleiter des Essener Schachverbandes, der dieses Amt in den 80er Jahren über viele Jahre mit Engagement und Akribie ausführte. Ursprünglich beim SV Altenessen 30 beheimatet, wechselte er irgandwann zu unserem Verein. Gemeinsam mit ihm unternahm ich meine ersten Schritte als SFK-Spielleiter. Gerne erinnere ich mich daran, dass wir schon damals ein Saisonheft mit allen Mannschaftsterminen herausgaben - vor der Computerära eine Aufgabe, die viel fummelige Kleinarbeit erforderte. Damals erlebte ich auch, dass sich hinter seiner oft ein wenig abweisenden, bärbeißigen Fassade ein Pfundskerl mit einem ganz eigenen Humor verbarg, auf den hundertprozentig Verlass war.

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Erinnerungen an Karl-Heinz

Mit Karl-Heinz Podzielny hat nicht nur das Essener Schach seinen wohl schillerndsten Vertreter verloren, wie ich in meinem kurzen Nachruf auf der Homepage des ESV schrieb - auch in unserem Verein war Karl-Heinz von 1972 - 1980 Mitglied und maßgeblich an vielen Erfolgen unserer 1. Mannschaft bis hin zur Qualifikation für die Schachbundesliga beteiligt. Wenn ich gezögert habe, auch an dieser Stelle aus Sicht des Vereins etwas zu schreiben, dann aus dem Gefühl heraus, dass es schon eines Dostojewski bedürfte, diesem so widersprüchlichen Menschen gerecht zu werden, dessen Weggang aus dem Verein auch mit einem persönlichen Zerwürfnis einher ging. Nun habe ich aber gesehen, dass auch der Dirk Paulsen es richtig gut hingekriegt hat. Seinen Nachruf beim Schach-Ticker muss man vielleicht nur in einem Punkt korrigieren: Natürlich muss es Podzblitz heißen, den Potzblitz gab es ja schon vorher!

Und dann erreicht mich heute eine Mail von Norbert Otto, der (wie der Schreiber dieser Zeilen auch) noch zusammen mit Karl-Heinz in der Katernberger Jugendmannschaft gespielt hat. Auf dieser Homepage hat er bereits erklärt, warum in den 70er Jahren mitten in der Nacht eine Schachuhr per Taxi von Essen nach Wattenscheid reiste, und auch seine Erinnerungen an Karl-Heinz lassen eine Zeit wieder lebendig werden, die schon lange vergangen ist. Leider habe ich kein Foto von Karl-Heinz aus der damaligen Zeit gefunden, statt dessen jedoch ein Foto des Autors Norbert Otto von 1974. Das passt irgendwie auch, denn so ähnlich sahen wir damals alle aus...

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Pokal? Läuft und läuft und läuft...

Mit seinem Sieg im Finale des Ruhrgebietspokals qualifizierte sich Timo Küppers wie im Vorjahr (damals "nur" als Finalist) für den NRW-Pokal. Dieser wird traditionell zu Beginn der Folgesaison gestartet, das Finale auf Deutscher Ebene findet dann im Frühjahr statt.

In der ersten Runde traf Timo am vergangenen Freitag auf Stefan Dzierzenga (Siegburg), der nominell zwar schwächer war, die Partie nach missglückter Eröffnung aber lange offen halten konnte. Am Ende brachte Timo die langfristigen Pluspunkte seiner Stellung dann doch zur Geltung. Der Eindruck der Zuschauer, dass die Beiden eine sehr inhaltsreiche Partie spielten, erhärtet sich beim Nachspielen der Begegnung, die Timo für uns analysiert hat:

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Trauer um Christoph Kohlschmidt

Mit großer Trauer erfahren wir, dass Christoph Kohlschmidt am 2. Juli im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der gebürtige Dresdner machte mit dem Schach schon als Kind Bekanntschaft. Wie in einem Artikel auf der englischsprachigen ChessBase-Seite nachzulesen ist, half ihm das königliche Spiel während eines langen Krankenhausaufenthaltes über manch schwere Stunde hinweg. 1967 schloss er sich der Essener Schachgesellschaft an, wo er als passionierter Angriffsspieler immer für einen Überraschungscoup gut war. So fügte er bei der Essener Stadtmeisterschaft 1973 dem Sieger Karl-Heinz Podzielny dessen einzige Niederlage bei.

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Bruno Müller-Clostermann 27.09.1949 - 29.03.2019

Die Schachfreunde Essen - Katernberg 04/32 e.V. trauern um Bruno Müller-Clostermann, der am 29.03.2019 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Erst am Ende seiner beruflich aktiven Lebensphase fand der Professor für Wirtschaftsinformatik zu seiner Jugendliebe, zum Schachspiel zurück und wurde im Juni 2010 Mitglied unseres Vereins, wo er noch bis vor wenigen Wochen als sportlicher Leistungsträger, Mannschaftsführer und 2. Vorsitzender aktiv war. In den knapp 10 Jahren seines schachlichen Wirkens hat er sich, nicht zuletzt durch seine Mitarbeit beim Schachticker, weit über unseren Verein hinaus hohes Ansehen erworben.

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Jubilare

In der Mitgliederversammlung am 22.02. wurden nachträglich zwei Jubilare ausgezeichnet, die schon im vergangenen Jahr "gerundet" hatten: Heinz-Jürgen Losch wurde für die 50jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, bei Heribert Plasswich sind es sogar schon 70 Jahre, die er das SFK-Trikot trägt. Im Anschluss an die Versammlung stellten sich beide zum gemeinsamen Foto mit dem Vorsitzenden.

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Pokal? Läuft! (5)

Bereits zum dritten Mal in Folge siegte einer unserer Nachwuchsspieler beim Essener Einzelpokal: Nach Jan Dette (2016) und Timo Küppers (2017) war es nun Lukas Schimnatkowski, der sich den Titel des Essener Pokalmeisters sicherte. Am stärksten wackelte er wohl im Duell mit Jonas Jahrke, gegen den er vermutlich glatt auf Verlust stand. Im Halbfinale setzte er sich dann im Blitzen glatt mit 2:0 gegen Jan Dette durch, nachdem die reguläre Partie mit der Punkteteilung geendet hatte. Im Finale gewann der passionierte Springerfreund dann etwas überraschend dank des Läuferpaares eine überlegen geführte Partie. Allerdings war es ein Springerzug, nämlich das Scheinopfer 29.Sxe6, der ihn endgültig auf die Siegerstraße einbiegen ließ. Hier die Partie - danke an Turnierleiter Hans Krebs (Rochade Rüttenscheid) für die Übermittlung.

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Wenn ein Großmeister irrt, so ruft das bei den gewöhnlichen Klötzchenschiebern Befriedigung, wenn nicht Schadenfreude hervor.

Al Horowitz

Schachaufgabe

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