Personalia

Promis, Berlin und schnelles Schach

Bekanntlich kümmert sich eine meiner dissoziativen Identitäten immer noch um die Belange der Schachbundesliga. In diesem Zusammenhang erhielt ich vor einigen Wochen von Herbert Bastian, dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes, eine persönliche und (wie auf dem entsprechenden Schriftstück unzweideutig zu lesen war) nicht übertragbare Einladung zur feierlichen Eröffnung der Schnell- und Blitzschachweltmeisterschaft. Die Veranstaltung sollte am 09.10.2015 in einem Berliner Kino stattfinden und beinhaltete zudem die Europapremiere des Films Pawn Sacrifice, der sich um den Kampf um die Schachkrone zwischen Spasski und Fischer dreht, die 1972 in Reykjavik ihre Klimax fand.

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Sieben auf einen Streich!

Kinder, dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf! Nachdem ich mich über die Jahre immer besser in die Rolle des Niederlagen - Erklärers hineingefunden habe, der regelmäßig via JugendSchach erläutert, warum unsere Jugendspieler bei den internationalen Wettbewerben trotz hoher ELO-Zahlen ohne zählbare Erfolge bleiben, staune ich diesmal zusammen mit unserer Delegation und dem Rest von Schachdeutschland über den einmaligen Siegeslauf von Leonid Sawlin, der nach seiner Startniederlage sage und schreibe sieben Partien en suite gewann und mit einem hart erkämpften Remis in der Schlussrunde seinen knappen Vorsprung von einem halben Punkt über die Ziellinie rettete.

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Heute geht Deutschland baden!

Prognosen sind beim Schach bekanntlich genauso schwierig wie in anderen Sportarten (sieht mal man von dem jetzt schon feststehenden Bayerischen Fußballmeister 2016 ab...). Diesmal ist die Sache aber nicht ganz so schwierig: Denn mit der Überschrift will ich nicht etwa mitteilen, was der Blick in die Kristallkugel mir über das Abschneiden der deutschen SpielerInnen in der nächsten Runde verraten hat, sondern nur auf das Freizeitprogramm anspielen, das für den heutigen Ruhetag auf dem Prrogramm der deutschen Delegation steht: Wir werden einen Bootsausflug zu einer nahe gelegenen Grotte unternehmen, bei dem auch die Gelegenheit zum Baden besteht. Im Moment hat die Sonne noch andere Pläne als dem Wetterbericht Folge zu leisten (noch so ein Bereich, in dem Prognosen nicht immer eintreffen), aber wir vertrauen fest darauf, dass bis zum Nachmittag auch das Wetter auf unserer Seite ist. Außerdem kann ich den Ruhetag für eine kleine Zwischenbilanz nach 5 von 9 Runden nutzen.

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Haben Sie schon alle Tassen im Schrank?

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. In meinem Fall geht die Reise auf die kroatische Halbinsel Istrien zur Jugendeuropameisterschaft in den Bade- und Urlaubsort Poreč. Und so ein Turnier beginnt ja nicht mit der ersten Runde, sondern schon viel früher mit der Anreise. Die erfolgte in meinem Fall in zwei gemütlichen Teiletappen per Auto zusammen mit Familie Müdder, deren Tochter Melanie sich mit dem 2. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft das Startrecht bei dieser internationalen Meisterschaft erkämpft hatte. "Jünter" musste auch mit - obwohl ich nicht sicher bin, ob es ein guter Omen ist, sein Vertrauen in diesen Zeiten ausgerechnet in das Maskottchen der Gladbacher Borussia zu setzen. Immerhin zeugt es auch von einer gewissen Charakterfestigkeit, nicht gleich beim ersten Gegenwind den eigenen Farben abtrünnig zu werden.

Dass die Anfahrt dann doch nicht so geruhsam wurde wie ursprünglich gedacht lag vor allem an einem etwas merkwürdigen Hobby der Eltern Müdder - und damit ist nicht etwa das Schachspiel gemeint:

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Auf Spurensuche in der Essener Schachgeschichte

Die "Schachfreunde Katernberg", die sich 1948 den Sportfreunden Katernberg anschlossen, wurden 1932 gegründet und spielten wohl von Anfang an in der Gaststätte Bergfort in der Hermannstr. 1. Aus dieser Zeit erreicht uns nun ein Foto, verbunden mit einer ungewöhnlichen Anfrage, die wir gern an unsere Leser weiterreichen:

Mein Großvater August Conrad, geb. 15.5.1911, wohnte in der Hermannstraße in Katernberg. Er war ein leidenschaftlicher Schachspieler und ich vermute stark, dass er bei den Sportfreunden Katernberg Schach gespielt hat. Das Foto zeigt ihn rechts mit dem Blick zur Kamera. Ich möchte Sie gerne fragen, ob es aus der Zeit von ca. 1930 - 1942 Mitgliederlisten, eventuell sogar alte Fotos von Turnieren gibt? Dietmar Fischer, Essen

Sachdienliche Hinweise an Bernd Rosen. Gern nehmen wir die Gelegenheit wahr, auf unsere lesenswerten Schachgeschichte(n) aus dem Essener Schachleben hinzuweisen.

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Gerhard Meiwald über Schach, Senioren und Katernberg

WR: Lieber Gerhard, Du bist zum Seniorenreferenten des Deutschen Schachbundes gewählt worden. Dazu gratulieren Dir die Schachfreunde aus Katernberg ganz herzlich und sie verhehlen auch nicht, dass sie darauf ein wenig stolz sind. Seit Kindesbeinen bist du Mitglied der SFK Schachabteilung. Solange kennen wir uns auch schon. So können wir anfangen mit Weißt Du noch ………? Wie alles anfing? Die ersten Schritte?

GM: Lieber Willy an eurer Gratulation liegt mir besonders viel. Denn meine Wurzeln liegen in Katernberg, die Verbundenheit zu unserem schönen Schachspiel naturgemäß bei den Sportfreunden. Mit 10 erlernte ich die Spielregeln von meinem Vater. Zur Ermutigung hat er mir immer eine Dame vorgegeben. Als ich diese Vorgabe als 12jähriger umdrehte, fand er, ich müsse zu einem Schachverein.

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Erfolgreicher Auftritt in Gelsenkirchen

Ihre ansteigende Form bestätigten unsere beiden Nachwuchsspieler Noel Gallas und Luca Zamhöfer beim Jugendopen in Gelsenkirchen: Bei dem Turnier, das vom SC Hassel Hassel Königsspringer mit viel Liebe zum Detail sehr gut organisiert war, musste sich Noel nur dem späteren Sieger Jens Kyas (SW Oberhausen) geschlagen geben: "Mist - als ich Matt war, hatte er nur noch drei Sekunden auf der Uhr!" kommentierte Noel den kanppen Ausgang dieser Partie. Mit 5 Punkten aus 7 Partien belegte er im Gesamtturnier Platz 3 und war bester Spieler der Altersklasse U12. Luca kam am Ende auf Platz 11, was den 4. Rang in der U10 bedeutete. Schaut man auf die Wertungszahlen der Konkurrenz, muss man von einem schon sensationellen Erfolg sprechen.

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Trauer um Bernd Hellbing

Bernd HellbingWir trauern um unseren Schachfreund Bernd Hellbing, der am 7. April nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Bernd kam ursprünglich vom SC Listiger Bauer und war seit 1988 Mitglied unseres Vereins. Als begeisterter Viel-Spieler beteiligte sich regelmäßig an Turnieren in der Umgebung und war bei der SFK-Vereinsmeisterschaft ein schwer zu besiegender Gegner. Unserer damaligen Bezirksligamannschaft war er eine stets zuverlässige Stütze. Er nahm auch sonst rege am Vereinsleben teil - das nebenstehende Foto ist bei unserer Fahrt nach Halle im Jahr 1990 entstanden.

Auch wenn er schon seit langer Zeit aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr aktiv am Schachleben teilnehmen konnte, verfolgte er die Entwicklungen in der Schachwelt und in unserem Verein doch weiterhin mit großem Interesse. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Zur Erinnerung an Bernd hier sein Sieg gegen den mehrmaligen Essener Stadtmeister Uwe Ritter beim Heisinger Winteropen 2003  und eine starke Angriffspartie, gespielt 2001 beim Sommeropen in Recklinghausen:

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Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.

Oscar Wilde

Schachaufgabe

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