Personalia

Ein Erlebnis der besonderen Art

Vom Lebensalter der anderen Teilnehmer her ein Spatz unter Adlern, hatte Lukas Schimnatkowski am 15.11. die ganz besondere Ehre bei einem Simultankampf gegen die deutsch-tschechische Schachlegende VLASTIMIL HORT mitspielen zu dürfen. Das war ein Zusatzpreis für seinen Sieg beim diesjährigen Werdener JugendOpen.

Vlastimil Hort (Jahrgang1944) spielt seit seinem 6. Lebensjahr Schach, war mit 21 Jahren bereits Großmeister und in seiner besten Zeit 4. der Weltrangliste. Im Jahr 1977 verlor er in Reykjavik in einem Viertelfinale zur Weltmeisterschaft 1978 sehr unglücklich gegen Boris Spasskii mit 7,5:8,5. Er hat auch heute noch eine ELO von 2434.

Gespielt wurde im Benediktsaal des Ludgerushauses in Werden. Nachdem der ungeheuer sympathisch und verschmitzt wirkende Großmeister einige Spielzüge der laufenden aktuellen Weltmeisterschaft analysiert und erläutert hatte, gingen 29 Gegenspieler mit Schwarz ans Werk. Die ersten beiden Züge von Weiß 1.d4 2.Sf3 waren an allen Brettern gleich.

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Die Welt wirbt für den Schachsport

Der Start der Schachbundesliga am kommenden Wochenende ist für die Tageszeitung Die Welt Anlass, einen Artikel über den Schachsport zu bringen. Im Mittelpunkt: Unsere Nationalspielerin Sarah Hoolt. Im Anschluss an den letzten Mannschaftskampf der NRW-Klasse fand das Interview in unserem Spiellokal statt - herausgekommen ist ein schöner Artikel über unseren Lieblingssport und eine seiner hervorragenden Protagonistinnen: "Beim Schach spielt Glück keine Rolle"

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Die Gastspielerin

Ungeachtet der sportlichen Rivalität, die in vielen spannenden Derbys ihren Niederschlag fand, haben wir zum SV Wattenscheid immer gute nachbarschaftliche Beziehungen gepflegt. Nun gibt es noch eine zusätzliche Verbindung zwischen den Vereinen: Anna Bérénice Döpper verstärkt als Gastspielerin die Wattenscheider Frauenmannschaft in der 2. Frauenbundesliga. Gleich in der ersten Runde kam sie zum Einsatz und behielt in einer spannenden Partie mit vielen taktischen Wendungen dank eines starken Freibauern die Oberhand - ein wichtiger Punkt zum 4:2 - Sieg der Wattenscheiderinnen gegen den Aufsteiger Horst Emscher. Hier einige Schnappschüsse von diesem Kampf und der parallelen Begegnung Heiden - Mülheim.

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Erfolg für Bernd Dahm

Alljährlich nach den Sommerferien richtet der Düsseldorfer Schachverein 1854 sein Ludwig-Engels-Open aus, ein beliebtes und stets vorbildlich organisiertes Schnellturnier zu Ehren des bis dato stärksten Düsseldorfer Schachspielers. Auch zur diesjährigen 11. Auflage fanden sich 37 Teilnehmer ein, sieben von ihnen immerhin mit einer DWZ höher als 2000. War Bernd Dahm schon in den vergangenen Jahren am Ende meistens in den vorderen Rängen zu finden, so gelang ihm diesmal der Sprung nach ganz oben: In für ihn selbst überraschender Manier legte er nicht nur einen Traumstart hin, sondern konnte das Niveau auch gegen die Mitfavoriten halten und beeindruckende 6 Punkte aus 6 Partien erzielen. Ein zügiges Remis in der Schlussrunde sicherte ihm den souveränen Turniersieg mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf die Nächstplatzierten. Ein schöner Erfolg als Einstimmung auf die demnächst beginnende Verbandsligasaison! (Das Foto des Turniersiegers wurde freundlicherweise vom DSV-Pressewart Dr. Friedrich-Karl Hebeker zur Verfügung gestellt)

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Erfolgreiche Olympioniken

Schach ist zwar keine olympische Sportart, veranstaltet aber alle zwei Jahre mit der Schacholympiade eine der weltweit größten Sportveranstaltungen. Bei der Schacholympiade im norwegischen Tromsø waren 313 Mannschaften aus 177 Nationen am Start. Unter den 1555 Aktiven waren auch drei Katernberger, die durchweg sehr erfolgreich aufspielten: Brasilian mit Alexandr Fier (7 aus 10) erreichte einen guten 22. Platz. Sarah Hoolt bestätigte ihre Nominierung in der deutschen Nationalmannschaft: Mit aufgezeichneten 7 Punkten aus 10 Partien war sie maßgeblich am überraschenden 9. Platz der deutschen Frauenmannschaft beteiligt.

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Tromsø - die Vortour

Am 01. August beginnt im norwegischen Tromsø die Schacholympiade. Mit im deutschen Aufgebot: Sarah Hoolt, die in der deutschen Frauenmannschaft nominiert wurde. SFK-Mitglied Fred Blum und seine Frau haben sich schon im vergangenen Jahr im Rahmen ihrer Urlaubsreise vor Ort umgesehen und und einige Fotos von dieser "Vortour" zur Verfügung gestellt:

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Jugendweltmeisterschaft 1951: Schönheitspreis für Willy Rosen

Nach 64 Jahren erschien vor wenigen Wochen das Turnierbuch zu zwei Turnieren, die 1950 und 1951 im englischen Birmingham stattfanden. Nach einem Vorläuferturnier „First International Junior 1950“ fand im darauf folgenden Jahr die allererste Jugendweltmeisterschaft  „First World Junior Championship 1951“ statt, wobei die ersten beiden Runden in Coventry und das restliche Turnier in Birmingham gespielt wurde.

Erster Jugendweltmeister wurde damals der spielerisch überlegene Borislav Ivkov (Jugoslawien) mit relativ knappem Vorsprung von nur 1,5 Punkten. Willy Rosen erreichte mit 6 Punkten den u.a. mit Edwin Behnd (Schweiz) und E. Selzer (Österreich) geteilten 7. Platz bei insgesamt 18 Teilnehmern, übrigens einen halben Punkt hinter einem jungen und noch unerfahrenen Spieler namens Bent Larsen (Dänemark), der den geteilten 4. Platz erreichte und das Turnier hinsichtlich seiner Schachkarriere als „eye opener“ bezeichnete. Willy Rosen erhielt damals für seine Partie gegen den schottischen Teilnehmer John A. Jackson den „Brilliancy Price“ für die beste Angriffspartie.

Hier diese Partie zum Nachspielen:

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Unser Hauptmann in Köpenick

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Der Teamchef unseres Bundesligateams ist da bekanntlich keine Ausnahme. Er berichtet in seinem unnachahmlichen Stil über seine jüngsten Erlebnisse in Berlin. Freuen Sie sich auf einen reich bebilderten Reisebericht der besonderen Art:

Die Lasker Gesellschaft, ein veritabler Verein, der sich insbesondere um das kulturelle Erbe des deutschen Schachweltmeisters Emanuel Lasker verdient macht, führt in regelmäßgen Abständen ein Schnellschachturnier für bundesdeutsche Würdenträger durch. Vielleicht ist dem einen oder anderem Katernberger erinnerlich, dass unser Jürgen Riesenbeck dieses Politikerschachturnier im Jahre 2007 sogar einmal gewonnen hat und Gerhard Meiwald im gleichen Turnier den 3. Platz belegte. Als ich also vor einigen Wochen die mehr freundliche Einladung erhielt, an diesem Turnier teilzunehmen, war mir das natürlich sofort präsent. Ehrensache, dass ich zumindest versuchen wollte in die Katernberger Fußstapfen zu treten, auch wenn ich aktuell kaum an Gerds Bedeutung und Jürgens Gewicht heranreiche. Aber, man wächst schließlich mit den Aufgaben und was meine Körpermaße betrifft, befinde ich mich ja bekanntlich zumindest auf einem guten Wege.

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Man kann eben nicht gewinnen, wenn der Gegner keine Gelegenheit dazu gibt.

Alexander Aljechin

Schachaufgabe

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