SFK - News

Timo fährt zur DEM!

Das war ganz großes Kino: Mit dem buchstäblich letzten Zug des gesamten Turniers sicherte sich Timo Küppers den Sieg in einem komplizierten Turmendspiel und errang doch noch den 2. Platz bei der U18-Meisterschaft von Nordrhein- Westfalen, der zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigt. "Mein Hauptkonkurrent hatte ebenfalls ein Turmendspiel auf dem Brett, gab dieses aber frühzeitig Remis - da ich die schlechtere Buchholzwertung hatte, musste ich also unbedingt gewinnen!" schilderte Timo die sportlich schwierige Situation, die er souverän meisterte. Ein Figureneinsteller gegen den späteren Sieger Tristan Niermann (Lieme) hätte ihn beinahe schon in der 5. Runde um alle Chancen gebracht. Die Schlussphase der Finalpartie können Sie am Ende dieses Artikels nachlesen.

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Erfolg auf ganzer Linie

Das war selbst für unsere erfolgsverwöhnte Jugend ein Sahnetag: Bei den Ruhrgebietsmeisterschaften der Schachjugend standen in allen vier Gruppen Katernberger auf dem Podest: Gold für Anna Döpper (U18w) und Nikita Gorainow (U16), Silber für Noel Gallas (U14) und Timo Küppers (U18w), außerdem fette DWZ-Zugewinne für Cem Celik (U18) und Luca Zamhöfer (U14) lautete am Ende die Traumbilanz. Bei den NRW-Meisterschaften, die am Ostermontag in Kranenburg beginnen, ist unser Verein mit der Rekordzahl von sechs Startern vertreten: Luca Zamhöfer und Jonas Jahrke (U12), Noel Gallas (U14), Nikita Gorainow (U16), Timo Küppers (U18) und Anna Döpper (U18w) kämpfen um Punkte, Pokale und die begehrten Tickets zur Deutschen Jugendmeisterschaft.

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Senioren-Ruhrgebietsmeister: Jürgen Riesenbeck!

Nach dem Turniersieg von Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) bietet sich als Wortspiel an "the giant is back"!   Mit einem Remis (nach ausgelassener Gewinnchance) gegen Friedhelm Dahlhaus sicherte sich "Riese" den Titel "Ruhrgebietsmeister  der Senioren 2017" ganz knapp mit 7 Brettpunkten und nur einem Buchholzwertungspunkt Vorsprung vor dem punktgleichen Helmut Hassenrück (SG Gladbeck), der wie im Vorjahr den Vizetitel erreichte. Hassenrück gelang in der Schlussrunde durch einen schwungvollen Angriffssieg gegen Heinrich von Bünau der Sprung auf Platz 2. Mit ebenfalls 7 Punkten erreichte Kuno Thiel (Bayer Leverkusen) durch einen Sieg gegen Manfred Achenbach (SC Mülheim) den dritten Platz.

Das Bild von der Siegerehrung zeigt neben dem neuen Meister, die Schirmherrin Elfi Knebel und Bernd Rosen, erster Vorsitzender  der Schachabteilung der "Sportfreunde Katernberg 1913 e.V." (und designierter Vorsitzender der künftigen "Schachfreunde Essen-Katernberg 04/32 e.V.").

Auf den Plätzen 4-6 landen - mit 6,5 Punkten und entsprechend der Sekundärwertung sortiert - Heinrich von Bünau (Düsseldorfer SK), Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergeborbeck) und Ihr Berichterstatter Bruno Müller-Clostermann (SF Katernberg).

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Willi-Knebel-Turnier - 8. Runde

Nach Schwarzsieg von FM Kuno Thiel (Bayer Leverkusen) gegen unseren trotz dieser Niederlage immer noch führenden "Riesen" wird es eine spannende Schlussrunde geben. Sechs Spieler können das Turnier noch gewinnen. Favoriten sind mit jeweils 6,5 Punkten Jürgen Riesenbeck und Heinrich von Bünau. Auch kann noch einer der Spieler aus dem Verfolgerquartett (heute alle durch Siege von 5 auf 6 Punkte gestiegen!) den Titel holen. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge: Manfred Achenbach (Sieger gegen Dr. Gierse), Friedhelm Dahlhaus (gewinnt gegen Wolfgang Riek), Helmut Hassenrück (demontiert den klassischen Holländer von Norbert Krüger) und Kuno Thiel (im Bild). Rechenspiele bez. Buchholzwertung (mit einem Streichergebnis) und Buchholzsummenwertung (das ist die Drittwertung) lassen wir besser außen vor. 

Wir sind alle gespannt auf die anstehenden Schlussdramen Hassenrück - von Bünau (Tisch 1), Dahlhaus - Riesenbeck (Tisch 2) und Thiel - Achenbach (Tisch 3). Warum das FIDE-zertifizierte Turnierprogramm SwissChess den Tabellenführer Riesenbeck an Tisch 2 spielen lässt, ist mir allerdings ein Rätsel!?

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Max alleine vorn!

Umkämpfte Partien gab es in der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft. Im Spitzenspiel setzte sich Maximilian Heldt gegen Erich Krüger durch, der die Folgen eines Qualitätsopfers nicht richtig eingeschätzt hatte. Am Nebenbrett lieferten sich Vater und Sohn Rosen eine theoretische Diskussion auf hohem Niveau. Der Botwinnik-Aufbau von Vater Willy überstand dabei die Attacken eines echten Spezialisten - allerdings verpasste Bernd zwei Mal die Chance, klar in Vorteil zu kommen. Die kritische Phase der Partie finden Sie weiter unten mit Anmerkungen versehen zum Nachspielen.

Durch den Sieg am Spitzenbrett liegt Maximilian Heldt nun alleine dem Punktemaximum von 4:0 an der Spitze, gefolgt von Marcus Bee mit 3,5 Punkten und einem breiten Feld von Spielern mit 3 Punkten. Die hoffen nun natürlich darauf, dass Marcus dem Youngster zumindest einen halben Punkt abknöpft - die Chance dazu hat er gleich in der nächsten Runde, die mit Henrik und Reinhard Kennemann erneut Vater und Sohn gegeneinader antreten lässt. Hier die Ergebnisse und Paarungen, das erwähnte Partiefragment und einige Fotos:

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Locker weiter im NRW - Pokal

In den ersten beiden Runden des NRW - Mannschaftspokals setzte sich unser Doppelvierer sicher durch. Doppelvierer deshalb, weil unsere beiden Pokalmannschaften bekanntlich das Finale auf Bezirksebene unter sich ausgespielt hatten, anschließend aber nur eine Mannschaft auf NRW - Ebene antreten konnte und deshalb alle Bretter praktisch doppelt besetzt waren. Da jedoch am 02. April unsere U20 in der Jugendbundesliga spielen musste, lag eine salomonische Lösung nahe: Am Samstag spielten von SFK 2 Lukas und Timo, am Sonntag Max und Jan, die aus der U20 bereits herausgewachsen sind. Die Vertreter von SFK 1 wurden ebenfalls auf die beiden Spieltage verteilt, wobei Dr. Thomas Wessendorf wegen der parallel laufenden deutschen Ärztemeisterschaft ausfiel und durch Bernd Dahm ersetzt wurde. Mit Springer St. Tönis und SF Moers standen zwei lösbare Aufgaben auf dem Programm - beide Vereine sind in der Verbandsklasse Niederrhein vertreten.

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Willi-Knebel-Turnier 7. Runde

Die mehrstündige Vorbereitung von Jürgen Riesenbeck beim freitäglichen Katernberger Klubabend in der Zeche Helene zahlte sich aus, wenn auch nur in dem Sinne, dass er alle taktischen Sperenzchen (was stand da bei der Vorbereitung nicht alles auf dem Analysebrett!)  einfach unterließ, um eine einfach spielbare Stellung zu erreichen.  Danach eine Mischung aus Glück und Können im Endspiel, ein taktischer Schlag Sc4-d2 (vgl. Bild) und kurz darauf war schon wieder ein voller Punkt eingefahren. Jetzt Führung mit 6,5 Punkten aus 7 Runden vor Heinrich von Bünau (6 Punkte), der sich an Tisch 2 knapp gegen Willy Rosen durchsetzen konnte. Zeitweise sah Willy wie der Sieger aus, aber am Ende kippte die Stellung doch noch zu Gunsten des um über 24 Jahre jüngeren Jungseniors.

Auf den Plätzen liegen die bereits um 1,5 Zähler distanzierten Verfolger in Form von 7 Spielern mit 5 Punkten; dahinter eine weitere 7-er Gruppe mit 4,5 Punkten.

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Sonne auf dem Monte Caterno

Eigentlich hätte der letzte Spieltag ein klares Ergebnis bringen müssen: DWZ- Schnitt von Germania Kupferdreh (10 Spieler) ganze 111 Punkte über dem unseren (8 Spieler). Aber ebenso wie die letzten Wahlprognosen in den USA und im Saarland, so stimmte auch hier nix.

Denn: Wir hatten nach den letzten beiden Siegen klar den Klassenerhalt geschafft und wollten einfach nur noch schönes Schach spielen. Germania benötigte aber für den sicheren Aufstieg in die Verbandsklasse einen Sieg… Sie hatten den Erfolgsdruck,wir spielten nur für Caissa!

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Modernes Schach sorgt sich zuviel um Dinge wie Bauernstruktur usw. Vergessen Sie das, Schachmatt beendet das Spiel!

Nigel Short

Schachaufgabe

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