SFK - News

Bochum geknickt

Unglaublich, aber wahr: Die starke Mannschaft des Bochumer SV, die auch ohne ihr Spitzenbrett Mikhail Zaitsev noch immer eine Großmeisterin und vier Internationale Meister regelmäßig an die Bretter bringt, steht schon eine Runde vor Saisonschluss als Absteiger fest. Und wir haben uns im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Den Kampf haben wir nicht irgendwie, sondern ausgerechnet durch ein 4:1 gegen die fünf Spitzenbretter gewonnen. Und dabei gelangen uns neben zwei Remisen drei glanzvolle Siege, die wirklich toll und überzeugend herausgespielt waren.

Das Bochumer Debakel hatte sich vielleicht schon vor Spielbeginn abgezeichnet, denn Dr. Achim Illners Kugelschreiber zerbrach schon vor dem ersten Zug, und als uns die Überbleibsel des Schreibgeräts beim Aufräumen in die Hände fielen, schien uns dies fast wie eine Allegorie auf diesen spektakulären Kampf.

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Ein völlig neues U14-Gefühl

Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Diese Zeilen von Bertolt Brecht aus seinem Gedicht An die Nachgeborenen gehen mir in letzter Zeit häufig durch den Kopf - zuletzt an diesem Samstag, als unsere U14-Mannschaft in Dortmund beim Qualifikationsturnier der Schachjugend NRW einen souveränen Auftritt hinlegte und den ersten Platz erspielte. Denn einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte unser neuer Spitzenspieler Mykola, und den hat erst der Krieg in seiner Heimat nach Essen und zu unserem Verein getrieben. Die Freude, ein solch starkes Talent in unseren Reihen zu haben, wird durch diese Begleitumstände doch arg getrübt. Immerhin: Eine Heimat auf Zeit können wir ihm anbieten und unsere freundschaftliche Unterstützung. Zumindest letzteres scheint auch anzukommen, denn seine Mutter erklärte mir am Treffpunkt, dass der 11jährige lieber ohne ihre Begleitung mitkommen möchte. Trotz der Sprachbarriere scheint Mykola also schon ein wenig angekommen bei uns - wir sprechen eben alle Schach!

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SFK 9 verliert knapp

In der Breitensportliga hatten wir in der 8. Runde die Mannschaft von Rochade Steele/Kray bei uns zu Gast. Am vierten Brett spielte Nila Gholamhosseini ihre erste Turnierpartie für SFK. Sie entwickelte schnell die Figuren und bereitete ihrem jungen Gegner früh Probleme, was ihr frühzeitig 2 Mehrfiguren einbrachte. Mit diesem erheblichen Materialvorteil konnte sie die Partie schnell durch Matt beenden. Eine fehlerfreie Leistung, gut gespielt Nila, 1-0.

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Oben angekommen

Am Sonntag versammelte sich die 6te Mannschafft in Holsterhausen, um im letzten Mannschaftskampf der Saison den Aufstieg perfekt zu machen. Dazu traten wir natürlich in Bestbesetzung an. Die Tabellensituation war im Vorfeld mehr als komfortabel. Uns genügte schon ein 4:4, obendrein waren wir auch nominell deutlich favorisiert. Daher hatten wir uns nichts anderes als die Spitze der Ligatabelle als Ziel gesetzt. Im kleinen Ersatzspiellokal von Holsterhausen nahm der Kampf dann seinen Lauf: Mit einem deutlichen Sieg verteidigten wir die Tabellenführung und steigen auf. Das Foto gebührt Stefan Zell, der mit 5,5 aus 7 Topscorer der Bezirksklasse wurde.

 

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Knappe Kiste

Am Sonntag ertönte der Startschuss für den Kampfmarathon von SFK3 - in den nächsten drei Wochen werden die Sonntage alle am Schachbrett verbracht! Der Auftakt sollte gegen das Tabellenschlusslicht aus Kamen gelingen. Doch dass ein Sieg schwerer als erhofft sein würde, zeichnete sich schon von Anfang an ab. Alles begann damit, dass Bernds Bahn nicht nur Verspätung hatte sondern sogar nach Koblenz zurückfahren musste - danke dafür deutsche Bahn, Ihr habt uns direkt einen Rückstand eingebrockt! Die übrigen Spieler trafen jedoch alle pünktlich ein, sodass der Kampf kurz nach 14:00 Uhr startete.

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SFK 7 siegt und bleibt im Aufstiegsrennen!

Bevor ich zum Bericht der 6. Runde komme hier kurz eine Zusammenfassung der Spieltage 4 und 5 zu denen es keine Berichte gab. In der 4. Runde hatten wir ein Heimspiel gegen Germania Kupferdreh 3. Die Kupferdreher traten nur zu dritt an und der Kampf wurde deutlich mit 5,5-0,5 gewonnen. Zur 5. Runde sollten wir eigentlich bei der Kettwiger SG 2 antreten, diese sagten den Kampf Freitag vor der Runde ab. Somit wurde es 6-0 für uns gewertet. Nun ging es nach fast zwei Monaten Schachpause für uns in der 6. Runde mit einem Heimspiel gegen Listiger Bauer 3 weiter. An Brett 6 spielte Karl-Heinz Rinderhagen seinen zweiten Einsatz als Ersatz für uns. Schnell gewann er eine Figur und kurze Zeit später zappelte der Gegnerische König in einem Mattnetz.

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Erfolgreiche Katernberger bei JEM

In den Osterferien standen traditionsgemäß die Jugendeinzelmeisterschaften wieder an. Los ging es in der ersten Ferienwoche mit den Verbandsmeisterschaften des Ruhrgebiets. An den Start gingen Daniel Klaus (U14), Lukas Rasch (U16) sowie Noel Gallas und Ole Beetz (beide U18). 5 Runden mussten reichen, um die neuen Meister und die Qualifikanten für die NRW-Ebene zu ermitteln.

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Der Europameister kommentiert

Nein - auch wenn das Bild es suggeriert: Thomas Wessendorf ist natürlich nicht Europameister geworden, sondern Matthias Blübaum (herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle!). Aber in der DSOL spielt Thomas gegen den jungen deutschen Großmeister wie schon im Vorjahr eine sehr interessante Partie, die er mir schon vor einigen Wochen zusandte: Wie versprochen die Partie mit Kommentaren von Blübaum (MB) und mir. Wieder eine Unvollendete...ich hätte mit dem besseren Endspiel nach Damentausch vorlieb nehmen sollen, angreifen muss man halt auch können.

Die Partie wurde in der DSOL 1. Liga Gruppe A gespielt, wo unsere Auswahl einen sehr guten 3. Platz erreichte. Selbst gegen den Topfavoriten und überlegen Sieger Deizisau gelangen Jan Dette und Armin Meyer Remisen gegen die Großmeister Rustem Dautov und Andreas Heimann.

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Es gibt kein Glück ohne Mut und keine Tugend ohne Kampf.

Jean-Jaques Rousseau

Schachaufgabe

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