SFK - News

Die Oberligitis grassiert

Wenn wir, was nach dem gestrigen Spieltag gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist, am Ende der Saison doch noch den Klassenerhalt von SFK 1 in der Oberliga feiern sollten, dann lässt sich die Wende am besten mit dem nebenstehenden Diagramm in ein Bild fassen: Soeben hat der weiße Turm sich auf dem Feld b6 niedergelassen, wo er eine gewaltige Sprengkraft entwickelt. Wenig später stand eine neue weiße Dame auf dem Brett, und Dr. Thomas Wessendorf, der hier die weißen Steine führte, gewann die Partie ohne große Mühe.

Spätestens hier werden sich die Münsteraner Spieler gefragt haben, wie sie diesen Kampf noch aus der Hand geben konnten: War nicht das Endspiel an Brett 2 wegen der ungleichfarbigen Läufer "eigentlich" Remis? Und hatte nicht unser Marcus Bee nach einem Fehlgriff nur unter großer Mühe und Hergabe einer Qualität eine noch spielbare Stellung erhalten? Die für mich anheliegendste Erklärung lautet, dass die Münsteraner ebenfalls von der Oberligitis befallen sind, die unser Team schon seit Saisonbeginn quält.

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Wir lieben die Stürme...

Nach sehr wechselhaftem Saisonverlauf mit 4:4 Punkten stand unsere U20 in Spiel der 5. Runde gegen Bochum 31 am Scheideweg: Eine weitere Niederlage hätte uns in den Abstiegskampf hineingezogen, bei einem Sieg dagegen stünde das Tor zur erneuten Qualifikation für die DVM wieder offen. Für Aufregung sorgte zusätzlich die Sturmwarnung vor dem Tief Sabine: Am späten Samstagabend stellte der Staffelleiter den Vereinen frei, den Kampf zu verlegen, was Norbert Franke für Bochum und ich für Katernberg ablehnten, alle anderen Vereine jedoch wahrnahmen. Yakub sorgte für zusätzliche Verwirrung, da er in Erwartung eines Auswärtsspiels schon in Bochum aus dem Zug ausstieg und daher mit einer Viertelstunde Verspätung im Spiellokal eintraf. Und während sich im Hintergrund Sabine warmlief und immer heftigere Böen um die Zeche Helene tobten, entwickelte sich auch das Geschehen auf den Brettern immer stürmischer:

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Die glorreichen Sieben

Der 5. Spieltag fing für unsere 7. Mannschaft denkbar schlecht an. Krankheitsbedingt musste Lukas Rasch seinen Einsatz an Brett 2 absagen, so dass wir nur zu siebt spielen konnten. Damit lagen wir zu Beginn bereits 0-1 zurück. Die weiteren Partien entwickelten sich aber gut für unsere Mannschaft. An den unteren Brettern erreichten wir schnell vorteilhafte Stellungen. Zuerst nutzte dies an Brett 8 Ulrich Greveler gegen seinen noch sehr jungen Gegner zum Ausgleich, 1-1. Kurz darauf folgte ein Sieg an Brett 6 von Bugrahan Corak zum 2-1 und direkt im Anschluss meldete unser 7. Brett Günther Klas einen weiteren Sieg zum Zwischenstand von 3-1.

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Toll gekämpft und doch verloren

Was für ein Mannschaftskampf - fast sieben Stunden dauerte es, bis sich die 3. Mannschaft dem Tabellenführer der Verbandsliga, dem SV Königsspringer Hamm, etwas unglücklich 3:5 geschlagen geben musste. In der fünften Spielstunde stand es noch 2:0 für den SFK 3 - an den Brettern der noch laufenden sechs Partien waren so interessante wie unübersichtliche Stellungen entstanden, dass eine Prognose über das Endergebnis beinahe nicht möglich war - Sieg, Unentschieden, Niederlage - alles war denkbar. In der siebten Spielstunde hatte der Tabellenführer dann die besseren mentalen Kraftreserven und das Stehvermögen, den Kampf doch gewinnen zu wollen, An den Spitzenbrettern zeigte Hamm seine Klasse und wandelte die Stellungsvorteile in Siege um.

Eigentlich hatte alles sehr verheißungsvoll begonnen - Bernd Sauer hatte nach einem Fehler des Gegners - der stellte einfach den Läufer ein - relativ leichtes Spiel. Der dann drohende Königsangriff war nur durch vorzeitige Aufgabe abzuwenden und damit 1:0 für uns.

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Ausgleich in letzter Minute

Liebe Schachfreunde, als Ersatzspieler ist es natürlich eine Ehre, den Spielbericht schreiben zu dürfen. Bei ekligem Schmuddelwetter hatten wir in Südlohn anzutreten. Ein Tag, an dem außer Schach eigentlich nix möglich war. Wir spielten in einer historischen, denkmalgeschützten Schule, beste Bedingungen.

Es begann wild: Gegen Caro-Kann spiele ich natürlich den Panov-Botwinnik-Angriff. Nach einem heftigen kombinatorischen Handgemenge hatte ich Läufer und Springer gegen Turm und leider nicht weit genug gerechnet... Um den Rückzug des Springers zu sichern, war ein Bauernopfer nötig. Das Endspiel gegen meinen erheblich stärkeren Gegner habe ich Remis gegeben.

Davit, unser zweiter Ersatzspieler, musste sich nach Turmverlust bald geschlagen geben.

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Nils Berresheim ist Ruhrgebietsmeister U12

Die Ruhrgebietsmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12 verliefen aus Essener Sicht äußerst erfolgreich: In der U12 gewann unser Nils Berresheim mit 7 Punkten aus 9 Partien dank der besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Dortmunder Benedict Scholz, dem Sohn unseres langjährigen Bundesligaspielers Dr. Christian Scholz. Bei den U12-Mädchen siegte Daniela Claussen (SF Werden), die auf 5 Punkte kam. Und den U10-Pokal sicherte sich mit 9 Punkten aus 9 Runden Collin Goldkuhle (Germania Kuperdreh), der seinen Vorjahreserfolg somit wiederholen konnte. Beachtlich hier der 2. Platz des U8-Spielers Phillipp Allen (Erkenschwick), der nur gegen Collin verlor und mit 8 aus 9 den 2. Platz belegte.

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...einfach war das nicht!

Liebe Schachfreunde, nach DWZ-Statistik sah es eigentlich ganz klar aus: Mannschaftsschnitt 1852 gegen 1650. Doch die Kupferdreher - vom Abstieg bedroht - wehrten sich verbissen.

Es begann nach Wunsch: Josua an Brett 1 ließ seinem Gegner im Königsangriff keine Chance. Josua, Du bist damit auf Platz 3 der Topscorerliste! Im "Club 2000" sicher auch bald, Renate Oversohl kann schon mal den berühmten Geldschein drucken lassen... (Ein Hinweis an Gastbesucher unserer Website: Der ist völlig legal...)

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A Grandmaster has to win Wijk aan Zee before he dies

Ein Bericht von Dr. Thomas Wessendorf

„Normal people have to see Naples before they die, but a Chess Grandmaster has to win Wijk an Zee first.“  (Bent Larsen) So prangt es in überdimensional großen Lettern an der Seitenwand des Moriaan. Auf die normalen Amateure übertragen heißt das wohl, dass man zumindest einmal in Wijk teilgenommen haben muss?! Nun, bis dato war ich noch nicht einmal in Wijk gewesen, weder als Spieler noch als Zuschauer. Deswegen nahm ich die 82.(!) Auflage des Traditionsturniers zum Anlass, in das beschauliche Örtchen an Hollands Nordseeküste zu fahren.

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Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt.

George Bernhard Shaw

Schachaufgabe

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