SFK - News

Ausgleich in letzter Minute

Liebe Schachfreunde, als Ersatzspieler ist es natürlich eine Ehre, den Spielbericht schreiben zu dürfen. Bei ekligem Schmuddelwetter hatten wir in Südlohn anzutreten. Ein Tag, an dem außer Schach eigentlich nix möglich war. Wir spielten in einer historischen, denkmalgeschützten Schule, beste Bedingungen.

Es begann wild: Gegen Caro-Kann spiele ich natürlich den Panov-Botwinnik-Angriff. Nach einem heftigen kombinatorischen Handgemenge hatte ich Läufer und Springer gegen Turm und leider nicht weit genug gerechnet... Um den Rückzug des Springers zu sichern, war ein Bauernopfer nötig. Das Endspiel gegen meinen erheblich stärkeren Gegner habe ich Remis gegeben.

Davit, unser zweiter Ersatzspieler, musste sich nach Turmverlust bald geschlagen geben.

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Nils Berresheim ist Ruhrgebietsmeister U12

Die Ruhrgebietsmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12 verliefen aus Essener Sicht äußerst erfolgreich: In der U12 gewann unser Nils Berresheim mit 7 Punkten aus 9 Partien dank der besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Dortmunder Benedict Scholz, dem Sohn unseres langjährigen Bundesligaspielers Dr. Christian Scholz. Bei den U12-Mädchen siegte Daniela Claussen (SF Werden), die auf 5 Punkte kam. Und den U10-Pokal sicherte sich mit 9 Punkten aus 9 Runden Collin Goldkuhle (Germania Kuperdreh), der seinen Vorjahreserfolg somit wiederholen konnte. Beachtlich hier der 2. Platz des U8-Spielers Phillipp Allen (Erkenschwick), der nur gegen Collin verlor und mit 8 aus 9 den 2. Platz belegte.

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...einfach war das nicht!

Liebe Schachfreunde, nach DWZ-Statistik sah es eigentlich ganz klar aus: Mannschaftsschnitt 1852 gegen 1650. Doch die Kupferdreher - vom Abstieg bedroht - wehrten sich verbissen.

Es begann nach Wunsch: Josua an Brett 1 ließ seinem Gegner im Königsangriff keine Chance. Josua, Du bist damit auf Platz 3 der Topscorerliste! Im "Club 2000" sicher auch bald, Renate Oversohl kann schon mal den berühmten Geldschein drucken lassen... (Ein Hinweis an Gastbesucher unserer Website: Der ist völlig legal...)

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A Grandmaster has to win Wijk aan Zee before he dies

Ein Bericht von Dr. Thomas Wessendorf

„Normal people have to see Naples before they die, but a Chess Grandmaster has to win Wijk an Zee first.“  (Bent Larsen) So prangt es in überdimensional großen Lettern an der Seitenwand des Moriaan. Auf die normalen Amateure übertragen heißt das wohl, dass man zumindest einmal in Wijk teilgenommen haben muss?! Nun, bis dato war ich noch nicht einmal in Wijk gewesen, weder als Spieler noch als Zuschauer. Deswegen nahm ich die 82.(!) Auflage des Traditionsturniers zum Anlass, in das beschauliche Örtchen an Hollands Nordseeküste zu fahren.

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Im Eiltempo zum Sieg

Schon nach knapp drei Stunden Spielzeit stand das Endergebnis fest - in Rekordzeit besiegte die 3. Mannschaft den Tabellendritten der Verbandsliga, den SV Dortmund, mit 5:3.

Bereits mit Beginn des Mannschaftskampfes stand es 1:0 - Ralf Stremmel gewann kampflos, da Dortmund nicht mit der kompletten Mannschaft antreten konnte.

Werner Nautsch sicherte mit einer schnellen Remispartie die 1,5:0,5 Führung.

Kurz vor Ablauf der zweiten Spielstunde bauten Willy Rosen und Bernd Sauer mit einem Doppelschlag die Führung auf 3,5:0,5 aus. Bei Willy deutet nichts auf den kurzfristigen Partiegewinn hin - der Gegenspieler aber übersah bei der Aktivierung seiner Dame, dass sein Turm auf der Grundlinie ungeschützt zurückblieb. Dieses Geschenk konnte Willy nicht ablehnen...

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Hoher Sieg für SFK VII

Die 4. Runde der Kreisliga führte unsere Mannschaft nach Kettwig. Dort war die III. Mannschaft der Kettwiger SG unser Gastgeber. Frühzeitig hatte ich alle Rückmeldungen unserer Stammspieler beisammen, so das wir wiederum mit einer starken Mannschaft spielen konnten. Leider musste Marco Werth absagen so das ich mich entschied als Ersatz Daniel Klaus einzusetzen. Daniel hatte bisher in allen seinen Mannschaftskämpfen dieser Saison, für SFK 8 und 9 sowie die 2. Jugendmannschaft in der Verbandsliga, seine insgesamt 9 Partien gewonnen. So hatte er sich einen Einsatz wahrlich verdient. Bei den Kettwigern angekommen mussten wir leider feststellen das diese nur mit 7 Spielern antreten konnten. Es traf unseren Ersatz Daniel Klaus, der mangels Gegner kampflos gewann, 1-0.

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Rückschlag in der Jugendbundesliga

Die Aufstellung von Porz konnte man durchaus als Kampfansage interpretieren: Offensichtlich war die Erinnerung an die Vorjahresniederlage noch zu frisch um zu vergessen, dass Porz damals als amtierender Deutscher Meister eine klare Niederlage gegen uns bezog und letztlich sogar die Qualifikation für die DVM verpasste. Fast an allen Brettern hatten wir also gegen deutlich stärkere Gegner zu kömpfen, am letzten Brett betrug der DWZ-Unterschied gar krasse 500 Punkte. Dennoch haben wir zunächst gut dagegen gehalten:

Aik hatte mit Weiß gegen die Französische Verteidigung früh einen Bauern geopfert und dafür in Form des Schwarzfelders gute Kompensation erhalten. Noel bekam gegen Jonas Gallasch genau die vorbereitete Variante im Bogoinder aufs Brett und hatte daher schnell die angenehmere Stellung mit Zeitvorteil. Yakub hatte im Franzosen mit b5 einen Bauern gegen Tarrasch geopfert und schien zunächst die Lage gut unter Kontrolle zu haben. Auch Ersatzspielerin Isabel hielt zunächst gut mit.

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Ein großer Schritt Richtung Aufstieg

Wegen einiger Ausfälle hielten sich in diesem Kampf die nominellen Vorteile an den einzeelnen Brettern etwa die Waage. Trotzdem ging ich von einem Sieg aus, da zahlreiche unserer Jugendlichen nicht nur bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zuletzt starke Leistungen zeigten. Der Endstand von 4,5 : 1,5 war dann aber deutlicher als ich erwartet hatte. Zunächst schien der Kampf frühzeitig an den hinteren Brettern für uns entschieden zu werden: Lukas Rasch gewann in ausgeglichener Stellung durch einen Doppelangriff einen ganzen Turm und stand klar auf Gewinn. Isabel kam im Damenduell gegen Venice Barthelmes nach einem Scheinopfer auf f7 in Vorteil. Daniel an Brett 6 spielte gegen die Aljechin-Verteidigung - die er bestimmt nicht wirklich kannte - die sehr solide Abtauschvariante und erreichte nach dem fehlerhaften Zurückschlagen seines Gegners mit Dd6: statt mit dem Bauern eine vorteilhafte Stellung. Dieses Wiedernehmen ist so ungewöhnlich, dass ich die Stellung nicht erkannte und an ein seltsames Skandinavisch glaubte, obwohl ich Aljechin selbst schon seit 30 Jahren spiele.

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Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

Theodor Fontane

Schachaufgabe

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