SFK - News

Unsere Jüngsten

Sind wir hier im Kindergarten oder im Schachverein? - Das würden sich vermutlich einige unserer Senioren fragen, wenn sie sich an einem Dienstagnachmittag in den Verein verirren würden. Unser Kindertraining von 17 bis 18 Uhr hat eine gewaltige Anziehungskraft entwickelt, die zu einer sehr lebendigen Kindergruppe geführt hat. Bis auf eine Ausnahme haben alle aber doch zumindest das Grundschulalter erreicht, so dass sie den Begriff Kindergarten mit Fug und Recht empört zurückweisen würden.

Auf Initiative unseres frischgebackenen C-Trainers Axel spielen wir nun sogar wieder eine Jugendvereinsmeisterschaft aus, an der sich sage und schreibe 22 Kinder beteiligen - einige davon noch als Gäste, die meisten sind aber schon in den Verein eingetreten. Das Keizer System, das sich für eine Gruppe mit noch wechselnden Teilehmern gut eignet, ist für uns alle noch Neuland. Verstanden habe ich aber, dass nach 2 Runden Daniel Klaus und Djemal Aker mit je zwei Siegen die Tabelle anführen:

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Zwischenspurt des Vorsitzenden

Das 5. und 6. Wertungsturnier um den Blitz-Grandprix nutzte Bernd Rosen zu einem kleinen Zwischenspurt: Mit einem ersten und einem zweiten Platz sammelte er fleißig Wertungspunkte und schob sich auf Platz 1 der Gesamtwertung. Beim 5. Wertungsturnier genügten ihm noch magere 6,5 Punkte aus 11 Runden zum 2. Platz hinter dem überlegenen Marcus Bee, der nur ein Remis abgab. Auch beim 6. Wertungsturnier startete er mäßig, konnte aber in den letzten Runden alle direkten Konkurrenten besiegen und sich mit 12 Punkten aus 15 Runden den 1. Platz sichern.

Das nächste Turnier startet am 20. März - wie immer um 19:30, und ebenfalls wie immer sind uns Gäste herzlich willkommen.

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SFK II rückt auf den Aufstiegs-Relegationsplatz vor

Mit einem ungefährdeten 5,5:2,5 Sieg im Heimspiel gegen Münster 3 verbesserte sich die zweite Mannschaft auf den 2.Platz der NRW-Klasse. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, wenn nicht das Schachspiel mal wieder eine der eigentlich nicht erklärbaren tragischen Geschichten geschrieben hätte: Valentin Payes Kanders hatte seinen Gegenspieler mit einem fulminante Angriff schon in der Eröffnung überspielt und mit einer schönen Kombination eine Figur gewonnen – der erste Punkt war im Grunde schon auf der Habenseite verbucht. Mit einer Mischung aus Frust- und Vereinfachungszügen entwickelte der Gegenspieler dann solch eine Dynamik auf dem Brett, dass Valentin im Springerendspiel trotz Mehrfigur in heftige Turbulenzen geriet. Ich habe nicht alle Einzelheiten mitbekommen, im Nachhinein nur gehört, dass die Stellung sogar zum Zeitpunkt der Aufgabe eventuell nicht verloren war. Schach kann grausam sein! So eine Niederlage ist für einen jungen Spieler natürlich schmerzhaft, aber man lernt aus solchen Erlebnissen….

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SFK 5 weiter auf Kurs

Liebe Schachfreunde, heute fällt mein Bericht vom Spiel gegen SW Oberhausen II aus technischen Gründen kurz aus: Da ich in meinem geliebten Morra- Gambit im 14. Zug den Gewinn ausgelassen hatte - die Wanderung des weißen Springers in das gegnerische Lager ohne Rückkehroption hatte ich zwar gesehen, das entscheidende 17.Tc1 jedoch unterschätzt - musste ich bis ins Läuferendspiel hinein kämpfen und habe bis auf die Partie von Simon nix von den anderen mitbekommen: Siege von Josua, Jürgen Riesenbeck, unserem Mannschaftsführer Edgar, mir und Davit sowie Remispartien von Simon, Jürgen Armbrüster und Thomas.

Hochspannung in der letzten Partie von Simon:

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Die Oberligitis grassiert

Wenn wir, was nach dem gestrigen Spieltag gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist, am Ende der Saison doch noch den Klassenerhalt von SFK 1 in der Oberliga feiern sollten, dann lässt sich die Wende am besten mit dem nebenstehenden Diagramm in ein Bild fassen: Soeben hat der weiße Turm sich auf dem Feld b6 niedergelassen, wo er eine gewaltige Sprengkraft entwickelt. Wenig später stand eine neue weiße Dame auf dem Brett, und Dr. Thomas Wessendorf, der hier die weißen Steine führte, gewann die Partie ohne große Mühe.

Spätestens hier werden sich die Münsteraner Spieler gefragt haben, wie sie diesen Kampf noch aus der Hand geben konnten: War nicht das Endspiel an Brett 2 wegen der ungleichfarbigen Läufer "eigentlich" Remis? Und hatte nicht unser Marcus Bee nach einem Fehlgriff nur unter großer Mühe und Hergabe einer Qualität eine noch spielbare Stellung erhalten? Die für mich anheliegendste Erklärung lautet, dass die Münsteraner ebenfalls von der Oberligitis befallen sind, die unser Team schon seit Saisonbeginn quält.

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Wir lieben die Stürme...

Nach sehr wechselhaftem Saisonverlauf mit 4:4 Punkten stand unsere U20 in Spiel der 5. Runde gegen Bochum 31 am Scheideweg: Eine weitere Niederlage hätte uns in den Abstiegskampf hineingezogen, bei einem Sieg dagegen stünde das Tor zur erneuten Qualifikation für die DVM wieder offen. Für Aufregung sorgte zusätzlich die Sturmwarnung vor dem Tief Sabine: Am späten Samstagabend stellte der Staffelleiter den Vereinen frei, den Kampf zu verlegen, was Norbert Franke für Bochum und ich für Katernberg ablehnten, alle anderen Vereine jedoch wahrnahmen. Yakub sorgte für zusätzliche Verwirrung, da er in Erwartung eines Auswärtsspiels schon in Bochum aus dem Zug ausstieg und daher mit einer Viertelstunde Verspätung im Spiellokal eintraf. Und während sich im Hintergrund Sabine warmlief und immer heftigere Böen um die Zeche Helene tobten, entwickelte sich auch das Geschehen auf den Brettern immer stürmischer:

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Die glorreichen Sieben

Der 5. Spieltag fing für unsere 7. Mannschaft denkbar schlecht an. Krankheitsbedingt musste Lukas Rasch seinen Einsatz an Brett 2 absagen, so dass wir nur zu siebt spielen konnten. Damit lagen wir zu Beginn bereits 0-1 zurück. Die weiteren Partien entwickelten sich aber gut für unsere Mannschaft. An den unteren Brettern erreichten wir schnell vorteilhafte Stellungen. Zuerst nutzte dies an Brett 8 Ulrich Greveler gegen seinen noch sehr jungen Gegner zum Ausgleich, 1-1. Kurz darauf folgte ein Sieg an Brett 6 von Bugrahan Corak zum 2-1 und direkt im Anschluss meldete unser 7. Brett Günther Klas einen weiteren Sieg zum Zwischenstand von 3-1.

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Toll gekämpft und doch verloren

Was für ein Mannschaftskampf - fast sieben Stunden dauerte es, bis sich die 3. Mannschaft dem Tabellenführer der Verbandsliga, dem SV Königsspringer Hamm, etwas unglücklich 3:5 geschlagen geben musste. In der fünften Spielstunde stand es noch 2:0 für den SFK 3 - an den Brettern der noch laufenden sechs Partien waren so interessante wie unübersichtliche Stellungen entstanden, dass eine Prognose über das Endergebnis beinahe nicht möglich war - Sieg, Unentschieden, Niederlage - alles war denkbar. In der siebten Spielstunde hatte der Tabellenführer dann die besseren mentalen Kraftreserven und das Stehvermögen, den Kampf doch gewinnen zu wollen, An den Spitzenbrettern zeigte Hamm seine Klasse und wandelte die Stellungsvorteile in Siege um.

Eigentlich hatte alles sehr verheißungsvoll begonnen - Bernd Sauer hatte nach einem Fehler des Gegners - der stellte einfach den Läufer ein - relativ leichtes Spiel. Der dann drohende Königsangriff war nur durch vorzeitige Aufgabe abzuwenden und damit 1:0 für uns.

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Günstige Winde kann nur der nutzen, der weiß, wohin er will.

Oscar Wilde

Schachaufgabe

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