SFK - News

Pokal? Läuft! (3)

Nach den beiden Siegen in der Vorrunde des NRW - Mannschaftspokals erwarteten uns bei der Zwischenrunde in Solingen bereits deutlich größere Kaliber: Zunächst ging es am Samstag gegen Bonn Beuel, das außer am Spitzenbrett etwa gleichwertig besetzt war. Und so endete der Kampf auch: Dr. Thomas Wessendorf Remis, Dr. Volker Gassmann Sieg, und Bernd Dahm leider 0:1. Bosko Tomic spielte am Spitzenbrett gegen FM Martin Haag eine gute Partie und steuerte den Siegpunkt bei. Gastgeber Solingen, das zeitgleich die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft ausrichtete, kam auch ohne namhafte Spieler zum 3:1 Erfolg gegen Gerresheim, das seine Stars ebenfalls zu Hause gelassen hatte.

Am Sonntag waren dann aber die beiden IM's Jörg Wegerle und Markus Schäfer wieder zur Stelle, so dass die Gastgeber durchweg Spieler aus dem Zweitligakader am Start hatten. Bei uns rückte Thomas Neuer für den glücklosen Bernd Dahm ins Team - eine Einwechslung, die sich bezahlt machte: Thomas übernahm in einem Stonewall schnell die Initiative am Damenflügel, wo er dann auch recht schnell den Punkt einfuhr.

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Caissa - eine griechische Göttin?

Liebe Schachfreunde, das ACO-Turnier auf Kos ist bereits Tradition: Schach in der Frühlingsonne der Ägäis - Meer, Wein, Meeresfrüchte und SchachfreundInnen inclusive! Vorsicht: Extreme Suchtgefahr, ich habe bereits vor dem Rückflug für 2019 geplant.

Einige Tage früher angereist hatte ich Gelegenheit, die südlich von Kos gelegene Vulkaninsel Nisyros zu besuchen - Lieblingsurlaubsziel von Jürgen Riesenbeck. Stefanos-Krater in der Inselmitte, ein echter „Vorzeigevulkan“. Riesenkrater, letzter Ausbruch 1887. Nach Ansicht der Geologen ist zur Zeit kein Ausbruch zu befürchten - aber die kochendheißen Schwefelfumarolen im Kratergrund stimmen den Besucher etwas mulmig… Das Bergdorf Nikia auf Nisyros ist ein Traum in Blauweiß, wie im Bilderbuch.

Zurück zum Wesentlichen: Eine „schachtheologische“ Frage, entstanden am Abend bei Rotwein und Blick auf das Meer: Ist Caissa wirklich eine griechische Göttin? Die Griechen kannten doch kein Schach?! (Verzeih mir die Frage,Liebste!)

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Noch nichts entschieden

In der Vereinsmeisterschaft hat Bernd Rosen durch einem Sieg gegen Werner Nautsch zwar die Tabellenführung verteidigt, aber entschieden ist noch nichts: Volker Gassmann behielt in einer komplizierten und beiderseits stark geführten Partie gegen Lukas Schimnatkowski die Oberhand, und Ihr Berichterstatter setzte sich in einer Angriffspartie gegen Bruno Müller-Clostermann trotz Minusfigur durch. Überraschungsmann des Turniers bleibt Michael Wolff, der Jürgen Armbrüster in einer sehr gut gespielten Partie besiegte. Auch Josua Kudelka verteidigte gegen Titelverteidiger Willy Rossen das Remis.

Die Spitzenpaarungen der 6. Runde lauten Volker Gassmann - Bernd Rosen und Josua Kudelka gegen Jan Dette.

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Blitz-Grandprix: Thomas Wessendorf vor dem Gesamtsieg

Mit 16 Teilnehmern war das dritte Turnier des Grand-Prix trotz des Pfingstwochenendes gut besetzt. Bis zum Schluss blieb es spannend - Sieger wurde schließlich Thomas Wessendorf mit 12 Punkten. Punktgleich auf dem zweiten Platz landete Werner Nautsch mit etwas schlechterer Feinwertung. Den dritten Platz erreichte Ralf Stremmel mit 11 Zählern, bester Jugendlicher war Lukas Schimnatkowski. Einen ausgezeichneten vierten Platz belegte Stammgast Karl-Heinz Hüttemann.

Vor dem letzten Wertungsturnier am 22.06.2018 hat Thomas Wessendorf einen klaren Vorsprung in der Gesamtwertung herausgespielt:

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Pokal? Läuft! (2)

Nicht nur beim NRW-Mannschaftspokal sind wir nach dem souveränen Auftritt in Herne noch dabei - auch im Einzelpokal haben wir mit dem Essener Pokalmeister Timo Küppers ein heißes Eisen im Feuer: Nach einem klaren Sieg gegen Stefan Koth iim Achtelfinale und einem nervösen Blitzduell gegen Marius Eckert im Viertelfinale (das erst nach 8 Blitzpartien entschieden war!) wartete im Halbfinale mit dem Mülheimer Ilja Ozerov der erste nominell stärkere Gegner. Ausgerechnet dieses Duell verlief überraschend einseitig: Die von Schwarz gewählte Variante der holländischen Partie gilt aus gutem Grund als nicht ganz vollwertig, und Timo übernahm schon ausgangs der Eröffnung die Initiative am Damenflügel, wehrte die schwarzen Drohungen gegen seinen König mit leichter Hand ab und gewann in nur 28 Zügen überzeugend. Dieser Sieg sichert nicht nur den Einzug ins Finale, sondern auch das Weiterspielen auf NRW-Ebene.

Hier die Partie des Halbfinales zum Nachspielen:

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Guter Abschluss

Mit einem sicheren 3:3 gegen die starke Mannschaft aus Aachen sicherte sich unsere U20 Mannschaft aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Jugendbundesliga West. Nach einer mühsamen Saison, in der unsere Spieler bis auf die sehr stark spielenden Youngsters Jonas Jahrke und Noel Gallas unter ihren Möglichkeiten blieben, war nach mehreren knappen und unnötigen Niederlagen – zuletzt gegen Porz – dieses Unentschieden nötig geworden. Dabei schaffte Jonas nicht nur heute den einzigen Sieg, sondern war auch über die gesamte Spielzeit hinweg mit hervorragenden 5,5 Punkten aus 7 Runden unser erfolgreichster Spieler.

Dabei hatte uns Aachen mit dem erstmaligen Einsatz des niederländischen FM Siem Van Dael überrascht, so dass die Vorbereitungen von Timo und Lukas im Eimer war, was Lukas prompt zu dem extravaganten 1.a3 veranlasste. In der ersten Runde hatte Aachen den belgischen FM Lennert Lenaerts beim Spiel gegen Bochum eingesetzt und den Kampf dadurch am grünen Tisch verloren, da der Aachener Spieler nach Einschätzung des Staffelleiters entsprechend der Ausländerregelung des SB NRW nicht spielberechtigt war. Aachen war somit gewarnt war, daher gehen wir nun davon aus, dass der heutige Einsatz ebenso regelkonform war, wie der Einsatz des Dänen (!) Julio Guillermo Quinones-Maletti bei unserem letzten Spiel gegen Porz.

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Mit Spatzen auf Kanonen geschossen

Die Gäste aus Mülheim waren angesichts der Mannschaftsaufstellung von SFK 6 ziemlich überrascht: Da einmal mehr zahlreiche Stammspieler verhindert waren, nahmen im letzten Spiel der Saison an den Brettern 5 bis 8 vier Jugendspieler Platz, die bisher überwiegend im Breitensport erste Erfahrungen gesammelt hatten. Und die Überraschung verwandelte sich schnell in Respekt: "Die Kinder spielen ja richtig stark!" In der Tat: Vor allem Elias und Daniel setzten ihren Gegnern mächtig zu. Und vorne holten die "Alten" 2,5 Punkte gegen ihre nominell ebenfalls stärkeren Gegner. So hätte das Schlusslicht SFK 6 den Tabellendritten Mülheim Nord 6 beinahe besiegt, wenn nicht Daniel, der zwischendurch sogar ein Remisangebot seines um 700 DWZ-Punkte "schwereren" Gegners abgelehnt hatte, am Ende nicht doch noch einen Turm eingestellt hätte.

Die Informationen zu den Ergebnissen finden Sie auf unserer Übersichtsseite SFK 6. Hier noch einige Fotos von diesem denkwürdigen Match, außerdem der schöne Partieschluss von Elias:

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Durchwachsener Auftritt

Mit dem 7. Platz bei der NRW - Blitzmannschaftsmeistzerschaft können wir eigentlich zufrieden sein. Nach dem Turnierverlauf wäre aber auch eine noch bessere Platzierung möglich gewesen: Unsere Spitzenbretter Sebastian und Bosko punkteten mit 12 bzw. 13,5 Punkten aus 19 Partien recht ordentlich, aber an den hinteren Brettern hätten wir mehr Punkte holen können: Timo startete bärenstark mit 7 aus 8, aber vor allem nach der Mittagspause ging ihm die Puste aus. Die letzten 7 Partien verlor er en Suite. Ich selbst bekam überhaupt kein Bein auf den Boden, selbst klarste Gewinnstellungen verdarb ich noch. In der zweiten Hälfte übernahm daher Bernd Dahm das letzte Brett, der insgesamt leicht im Plus blieb.

Überlegene Sieger wurden die beiden starken Aachener Mannschaften. Wir wurden immerhin nach dem punktgleichen Hansa Dortmund zweitbeste Mannschaft des Ruhrgebiets. Alle Ergebnisse stehen bei Chess Results: http://chess-results.com/tnr344889.aspx?lan=0&art=0&turdet=NO

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Modernes Schach sorgt sich zuviel um Dinge wie Bauernstruktur usw. Vergessen Sie das, Schachmatt beendet das Spiel!

Nigel Short

Schachaufgabe

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