SFK - News

DEM 2018 in Willingen

Ein Bericht von Timo Küppers und Lukas Schimnatkowski

Auch in diesem Jahr fanden die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften wieder im Sauerland in Willingen statt. Die Altersklassen U10 bis U18 werden seit einigen Jahren durch die offene Altersklasse U25 ergänzt, um älteren „Jugendspielern“ und Spielern, die die Qualifikation verpasst haben, die Möglichkeit zu geben, an diesem Event teilzunehmen. Mit dabei war dieses Mal im A-Open neben Jan, Timo, Nikita und Lukas auch Max, Cem startete im B-Turnier, und Feilong (Enno) im KikaTurnier. Im Turniersaal spielten insgesamt 689 Spieler circa 3000 Partien, wobei das Sauerlandstern-Hotel wie gewohnt optimale Spielbedingungen bot.

Der erste Turniertag begann direkt mit einer Doppelrunde. Timo holte souveräne 2 Punkte, Max nach einem missglückten Franzosen und einem schnellen Sieg (45min!) 1,5 Punkte. Nikita hatte in der ersten Runde gegen FM Thilo Ehmann nur verschwindend geringe Chancen und verlor aufgrund des starken gegnerischen Läuferpaars. Nach einem verrückten Bauernopfer im Franzosen gelang Jan ein erster Sieg, doch in der zweiten Runde behält Thilo Ehmann die Oberhand und entpuppte sich als Punkteräuber der Katernberger. Lukas spielte zu ängstlich und musste in beiden Runden gegen schwächere Gegner ins Remis einwilligen. Cem konnte 1,5 Punkte holen. Im Kika-Turnier startete Enno mit exzellenten 3 aus 4 und verlor dabei nur gegen den Erstgesetzten.

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Volker Gassmann gewinnt den Vereinspokal

Mit den Pfingstferien, der deutschen Jugend-Einzelmeisterschaft und dem Seniorenturnier in Bad-Neuenahr gab es gleich drei Gründe, weshalb der Termin des letzten Wertungsturniers um den SFK-Schnellschachpokal mit nur 9 Teilnehmern zahlenmäßig diesmal nicht so stark besetzt war wie sonst. Zum Glück spielte Ulrich Gehrmann sofort mit und machte anschließend seinen Beitritt auch offiziell. Und Gregor Sternemann erschien kurz nach Meldeschluss und konnte noch mitspielen. So war gerade noch ein Turnier nach Schweizer-System mit 5 Runden möglich. Mein Dank gebührt den Teilnehmern, die meine Probleme mit dem für mich ungewohnten Auslosungsprogramm klaglos ertrugen.

Am Ende landeten mit Volker Gassmann, Werner Nautsch und Josua Kudelka drei Teilnehmer mit je 4 Punkten auf den ersten Plätzen, die jeweils einmal gegeneinander verloren bzw. gewannen. Da Volker Gassmann auch gegen die viert- und fünftplatzierten Willy Rosen und Thomas Sikorski gewonnen hatte, landete er nach Buchholz-Wertung auf dem ersten Platz.

Anmerkung der Redaktion: Mit diesem Sieg im letzten Wertungsturnier sicherte sich Volker Gassmann gleichzeitig auch den Titel des Vereinspokalmeisters 2018. Herzlichen Glückwunsch!

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Pokal? Läuft! (3)

Nach den beiden Siegen in der Vorrunde des NRW - Mannschaftspokals erwarteten uns bei der Zwischenrunde in Solingen bereits deutlich größere Kaliber: Zunächst ging es am Samstag gegen Bonn Beuel, das außer am Spitzenbrett etwa gleichwertig besetzt war. Und so endete der Kampf auch: Dr. Thomas Wessendorf Remis, Dr. Volker Gassmann Sieg, und Bernd Dahm leider 0:1. Bosko Tomic spielte am Spitzenbrett gegen FM Martin Haag eine gute Partie und steuerte den Siegpunkt bei. Gastgeber Solingen, das zeitgleich die Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft ausrichtete, kam auch ohne namhafte Spieler zum 3:1 Erfolg gegen Gerresheim, das seine Stars ebenfalls zu Hause gelassen hatte.

Am Sonntag waren dann aber die beiden IM's Jörg Wegerle und Markus Schäfer wieder zur Stelle, so dass die Gastgeber durchweg Spieler aus dem Zweitligakader am Start hatten. Bei uns rückte Thomas Neuer für den glücklosen Bernd Dahm ins Team - eine Einwechslung, die sich bezahlt machte: Thomas übernahm in einem Stonewall schnell die Initiative am Damenflügel, wo er dann auch recht schnell den Punkt einfuhr.

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Caissa - eine griechische Göttin?

Liebe Schachfreunde, das ACO-Turnier auf Kos ist bereits Tradition: Schach in der Frühlingsonne der Ägäis - Meer, Wein, Meeresfrüchte und SchachfreundInnen inclusive! Vorsicht: Extreme Suchtgefahr, ich habe bereits vor dem Rückflug für 2019 geplant.

Einige Tage früher angereist hatte ich Gelegenheit, die südlich von Kos gelegene Vulkaninsel Nisyros zu besuchen - Lieblingsurlaubsziel von Jürgen Riesenbeck. Stefanos-Krater in der Inselmitte, ein echter „Vorzeigevulkan“. Riesenkrater, letzter Ausbruch 1887. Nach Ansicht der Geologen ist zur Zeit kein Ausbruch zu befürchten - aber die kochendheißen Schwefelfumarolen im Kratergrund stimmen den Besucher etwas mulmig… Das Bergdorf Nikia auf Nisyros ist ein Traum in Blauweiß, wie im Bilderbuch.

Zurück zum Wesentlichen: Eine „schachtheologische“ Frage, entstanden am Abend bei Rotwein und Blick auf das Meer: Ist Caissa wirklich eine griechische Göttin? Die Griechen kannten doch kein Schach?! (Verzeih mir die Frage,Liebste!)

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Noch nichts entschieden

In der Vereinsmeisterschaft hat Bernd Rosen durch einem Sieg gegen Werner Nautsch zwar die Tabellenführung verteidigt, aber entschieden ist noch nichts: Volker Gassmann behielt in einer komplizierten und beiderseits stark geführten Partie gegen Lukas Schimnatkowski die Oberhand, und Ihr Berichterstatter setzte sich in einer Angriffspartie gegen Bruno Müller-Clostermann trotz Minusfigur durch. Überraschungsmann des Turniers bleibt Michael Wolff, der Jürgen Armbrüster in einer sehr gut gespielten Partie besiegte. Auch Josua Kudelka verteidigte gegen Titelverteidiger Willy Rossen das Remis.

Die Spitzenpaarungen der 6. Runde lauten Volker Gassmann - Bernd Rosen und Josua Kudelka gegen Jan Dette.

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Blitz-Grandprix: Thomas Wessendorf vor dem Gesamtsieg

Mit 16 Teilnehmern war das dritte Turnier des Grand-Prix trotz des Pfingstwochenendes gut besetzt. Bis zum Schluss blieb es spannend - Sieger wurde schließlich Thomas Wessendorf mit 12 Punkten. Punktgleich auf dem zweiten Platz landete Werner Nautsch mit etwas schlechterer Feinwertung. Den dritten Platz erreichte Ralf Stremmel mit 11 Zählern, bester Jugendlicher war Lukas Schimnatkowski. Einen ausgezeichneten vierten Platz belegte Stammgast Karl-Heinz Hüttemann.

Vor dem letzten Wertungsturnier am 22.06.2018 hat Thomas Wessendorf einen klaren Vorsprung in der Gesamtwertung herausgespielt:

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Pokal? Läuft! (2)

Nicht nur beim NRW-Mannschaftspokal sind wir nach dem souveränen Auftritt in Herne noch dabei - auch im Einzelpokal haben wir mit dem Essener Pokalmeister Timo Küppers ein heißes Eisen im Feuer: Nach einem klaren Sieg gegen Stefan Koth iim Achtelfinale und einem nervösen Blitzduell gegen Marius Eckert im Viertelfinale (das erst nach 8 Blitzpartien entschieden war!) wartete im Halbfinale mit dem Mülheimer Ilja Ozerov der erste nominell stärkere Gegner. Ausgerechnet dieses Duell verlief überraschend einseitig: Die von Schwarz gewählte Variante der holländischen Partie gilt aus gutem Grund als nicht ganz vollwertig, und Timo übernahm schon ausgangs der Eröffnung die Initiative am Damenflügel, wehrte die schwarzen Drohungen gegen seinen König mit leichter Hand ab und gewann in nur 28 Zügen überzeugend. Dieser Sieg sichert nicht nur den Einzug ins Finale, sondern auch das Weiterspielen auf NRW-Ebene.

Hier die Partie des Halbfinales zum Nachspielen:

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Guter Abschluss

Mit einem sicheren 3:3 gegen die starke Mannschaft aus Aachen sicherte sich unsere U20 Mannschaft aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Jugendbundesliga West. Nach einer mühsamen Saison, in der unsere Spieler bis auf die sehr stark spielenden Youngsters Jonas Jahrke und Noel Gallas unter ihren Möglichkeiten blieben, war nach mehreren knappen und unnötigen Niederlagen – zuletzt gegen Porz – dieses Unentschieden nötig geworden. Dabei schaffte Jonas nicht nur heute den einzigen Sieg, sondern war auch über die gesamte Spielzeit hinweg mit hervorragenden 5,5 Punkten aus 7 Runden unser erfolgreichster Spieler.

Dabei hatte uns Aachen mit dem erstmaligen Einsatz des niederländischen FM Siem Van Dael überrascht, so dass die Vorbereitungen von Timo und Lukas im Eimer war, was Lukas prompt zu dem extravaganten 1.a3 veranlasste. In der ersten Runde hatte Aachen den belgischen FM Lennert Lenaerts beim Spiel gegen Bochum eingesetzt und den Kampf dadurch am grünen Tisch verloren, da der Aachener Spieler nach Einschätzung des Staffelleiters entsprechend der Ausländerregelung des SB NRW nicht spielberechtigt war. Aachen war somit gewarnt war, daher gehen wir nun davon aus, dass der heutige Einsatz ebenso regelkonform war, wie der Einsatz des Dänen (!) Julio Guillermo Quinones-Maletti bei unserem letzten Spiel gegen Porz.

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Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar 'aufgeklärtesten', fester verwurzelt als der Glaube an iregndwelche Autoritäten.

Egon Friedell

Schachaufgabe

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