2015

04.10.2015 01:20 von Bernd Rosen

Sieben auf einen Streich!

Kinder, dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf! Nachdem ich mich über die Jahre immer besser in die Rolle des Niederlagen - Erklärers hineingefunden habe, der regelmäßig via JugendSchach erläutert, warum unsere Jugendspieler bei den internationalen Wettbewerben trotz hoher ELO-Zahlen ohne zählbare Erfolge bleiben, staune ich diesmal zusammen mit unserer Delegation und dem Rest von Schachdeutschland über den einmaligen Siegeslauf von Leonid Sawlin, der nach seiner Startniederlage sage und schreibe sieben Partien en suite gewann und mit einem hart erkämpften Remis in der Schlussrunde seinen knappen Vorsprung von einem halben Punkt über die Ziellinie rettete.

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02.10.2015 10:35 von Jan Dette

22 Teilnehmer bei der VM

Titelverteidiger Bernd Rosen führt auch die Setzliste der Vereinsmeisterschaft 2016 an. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Favoriten es nicht immer leicht hatten, sich durchzusetzen. Insgesamt beteiligen sich diesmal 22 Vereinsmitglieder an dem Turnier, dafür wird die Anzahl der kampflosen Ergebnisse hoffentlich deutlich geringer ausfallen.

Hier die Teilnehmerliste und die Auslosung der 1. Runde (letzter Spieltermin: 06.11.2015)

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28.09.2015 13:25 von Bernd Rosen

Auslosung der 3. Runde

Nach der 2. Runde der Essener Jugendeinzelmeisterschaft gibt es in beiden Gruppen nur einen Spieler, der beide Partien gewinnen konnte: In der U14 besiegte Mitfavorit Ben Zöppke unseren Marco Werth, während die Setzlistenerste Isabel Otterpohl sich gegen Noel Gallas mit einem Remis begnügen musste, da dieser sich im Endspiel mit Minusfigur sehr hartnäckig verteidigte. Bei der U16/U18 revanchierte sich Timo Küppers gegen Cem Celik für die Niederlage, die dieser ihm kürzlich bei der Schnellschachmeisterschaft begefügt hatte. Anna Döpper und Nikita Gorainow trennten sich mit einem Remis, sie teilen sich jetzt mit 1,5 Punkten den 2. Platz. Hier alle Ergebnisse und die neue Auslosung:

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27.09.2015 21:44 von Bruno Müller-Clostermann

SFK 3 gewinnt 6:2 bei Horst Emscher

Der Mannschaftskampf bei Horst-Emscher begann mit zwei relativ schnellen Siegen von Lukas Schimnatkowski und Jürgen Riesenbeck, die allerdings anfangs etwas bedenklich standen. Lukas hatte in einem Katalanen den c4-Bauern gegeben und Schwarz hatte am Damenflügel das übliche c6-b5-c4-Bollwerk aufgebaut, ohne dass Kompensation zu erkennen war. Wie Lukas einen Angriff starten konnte, der innerhalb von 3-4 Zügen zwei Figuren gewann und den schwarzen König direkten Mattdrohungen aussetzte, habe ich auch rückblickend noch nicht verstanden. Gegen Jürgen Riesenbecks König (gut gelaunt aus Griechenland zurück! Jürgen, nicht der König!) braute sich ein Mattangriff zusammen, aber irgendwie schaffte er es, aus seinem schlechten Läufer auf d7 einen ziemlich guten zu machen und vor allem dessen Gegenspieler in Form eines weißen Springers rückstandslos zu beseitigen. Auch hier weiß ich nicht, was da wie passiert war. Erster Zwischenstand 2:0!

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26.09.2015 11:41 von Bernd Rosen

Heute geht Deutschland baden!

Prognosen sind beim Schach bekanntlich genauso schwierig wie in anderen Sportarten (sieht mal man von dem jetzt schon feststehenden Bayerischen Fußballmeister 2016 ab...). Diesmal ist die Sache aber nicht ganz so schwierig: Denn mit der Überschrift will ich nicht etwa mitteilen, was der Blick in die Kristallkugel mir über das Abschneiden der deutschen SpielerInnen in der nächsten Runde verraten hat, sondern nur auf das Freizeitprogramm anspielen, das für den heutigen Ruhetag auf dem Prrogramm der deutschen Delegation steht: Wir werden einen Bootsausflug zu einer nahe gelegenen Grotte unternehmen, bei dem auch die Gelegenheit zum Baden besteht. Im Moment hat die Sonne noch andere Pläne als dem Wetterbericht Folge zu leisten (noch so ein Bereich, in dem Prognosen nicht immer eintreffen), aber wir vertrauen fest darauf, dass bis zum Nachmittag auch das Wetter auf unserer Seite ist. Außerdem kann ich den Ruhetag für eine kleine Zwischenbilanz nach 5 von 9 Runden nutzen.

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26.09.2015 11:03 von Bruno Müller-Clostermann

SFK-Pokal, Turnier 1, Runde 1
SFK-Pokal, Turnier 1, Runde 1

3 Generationen an der Spitze

Beim ersten SFK-Pokalturnier (5 Runden Schnellschach) wurde Maximilian Heldt (mit 4-aus-4) erst in der Schlussrunde von Martin Villwock im direkten Match gestoppt und von Platz 1 verdrängt.  Durch Buchholzwertung getrennt waren damit auf auf dem Treppchen mit je 4 Punkten drei Alterklassen vertreten: Martin Villwock, Max Heldt (U20) und Bruno Müller-Clostermann (Ü65). Trotz dem fehlenden Titelverteidiger Bernd Rosen (z.Zt. bei der Jugendeuropameisterschaft in Porec/Kroatien) und dem ebenfalls entschuldigten Urlauber Werner Nautsch war das Turnier qualitativ stark besetzt. Künftig hoffen wir allerdings auf mehr als 15 Teilnehmer!

Es folgen die Tabelle und einige Bilder.

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23.09.2015 22:26 von Bernd Rosen

Haben Sie schon alle Tassen im Schrank?

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. In meinem Fall geht die Reise auf die kroatische Halbinsel Istrien zur Jugendeuropameisterschaft in den Bade- und Urlaubsort Poreč. Und so ein Turnier beginnt ja nicht mit der ersten Runde, sondern schon viel früher mit der Anreise. Die erfolgte in meinem Fall in zwei gemütlichen Teiletappen per Auto zusammen mit Familie Müdder, deren Tochter Melanie sich mit dem 2. Platz bei der Deutschen Jugendmeisterschaft das Startrecht bei dieser internationalen Meisterschaft erkämpft hatte. "Jünter" musste auch mit - obwohl ich nicht sicher bin, ob es ein guter Omen ist, sein Vertrauen in diesen Zeiten ausgerechnet in das Maskottchen der Gladbacher Borussia zu setzen. Immerhin zeugt es auch von einer gewissen Charakterfestigkeit, nicht gleich beim ersten Gegenwind den eigenen Farben abtrünnig zu werden.

Dass die Anfahrt dann doch nicht so geruhsam wurde wie ursprünglich gedacht lag vor allem an einem etwas merkwürdigen Hobby der Eltern Müdder - und damit ist nicht etwa das Schachspiel gemeint:

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21.09.2015 23:09 von Volker Gassmann

Guter Start für unsere Jugend

im Vorfeld hatte ich für das Auftaktspiel unserer ersten Jugendmannschaft gegen Mülheim Nord mit nur leichten Vorteilen für uns insbesondere an den hinteren Brettern gerechnet. Da aber bei Mülheim neben dem Spitzenspieler Valentin Buckels auch Brett 4 ersetzt werden musste, während wir "nur" auf unser Brett 1 Patrick Imcke verzichten mussten waren wir in der Favoritenrolle.

Tatsächlich kam Anna am 6. Brett gegen ihren sehr jungen Gegner mit Schwarz schnell in Vorteil, gewann eine Figur und setzte wenig später den gegnerischen Wanderkönig Matt. Auch an den übrigen Brettern hatten wir überwiegend leichten bis deutlichen Vorteil. Eine interessante Stellung hatte Max in einem ungewöhnlichen Spanier mit Weiß gegen Mio Simanowksi: Nach La4-b3-d5 und Sd5: sah es zunächst so aus, als käme Schwarz mit seinem Läuferpaar zu Königsangriff. Max fand aber das schöne Manöver Sc3-d1-e3, wonach der Springer zusammen mit dem Bauern d5 und der Dame d3 den armen Lc8 dominierten - die anderen Leichtfiguren waren abgetauscht. Max öffnete dann die c-Linie mit c4 und hatte deutlichen Vorteil. Mio sah sich genötigt, mit c5 und dc6:ep einen Bauern zu geben, aber der Freibauer auf c6 kostete bald eine Figur.

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Obwohl der Fehler in allen seinen Gestalten dieselbe Langlebigkeit wie das Schachspiel selbst beanspruchen darf, wollen wir mit einem Ratschlag herausrücken, der den Prozentsatz an Reinfällen erheblich vermindern dürfte: Sich einen festen Glauben an das Unwahrscheinliche anerziehen!

Dr. Savielly Tartakower

Schachaufgabe

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