Vereinsturniere

Na geht doch!

Das 4. Wertungsturnier um den Blitz-Grandprix war mit 18 Teilnehmern, wovon 4 FIDE-Meister waren, sehr stark besetzt. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte sich Lukas Schimnatkowski ganz vorne platzieren und ließ dabei die FM's Thomas Wessendorf, Bernd Rosen und Timo Küppers hinter sich. Timo konnte nicht an die zuletzt so starke Blitzform anknüpfen und verpasste erstmals den Einzelsieg bei den Grandprix-Turnieren.

In der Gesamtwertung steht Lukas nach vier von zehn Turnieren übrigens doch wieder auf Rang 1. Bei den ständigen Führungswechseln in diesem Jahr ist das rennen aber noch längst nicht gelaufen!

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Überraschungssieg

Dass es gerade beim Blitzschach auf die Tagesform ankommt, davon profitierte beim 3. Wertungsturnier im diesjährigen Grandprix-Turnier zur Abwechslung einmal Ihr Berichterstatter: Mit 10 Punkten aus 13 Runden konnte ich mich einmal selbst an die Spitze setzen. Mit 9,5 Punkten auf Rang 2 folgte Volker Gassmann, die Plätze dahinter nahmen Karl-Heinz Hüttemann und Bernd Rosen ein. Titelverteidiger Lukas Schimnatkowski landete auch diesmal nur im Mittelfeld.

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Willy Rosen ist Vereinsmeister 2019

So langsam gehen uns die Superlative aus: Nach Beendigung einiger Nachholpartien ist die Vereinsmeisterschaft 18/19 beendet, und beim Blick auf die Tabelle reiben wir uns verwundert die Augen: Der älteste Teilnehmer steht mit 5,5 Punkten an der Spitze! Willy Rosen hatte die bessere Buchholzwertung als Sohn Bernd, der punktgleich den 2. Platz belegt. Dritter ist Michael Wolff.

Zuletzt gewann Willy den Titel vor zwei Jahren, und die Überschrift lautete: Vereinsmeister mit 84 Jahren. Nun hat er dieses Kunststück mit 86 Jahren wiederholt und damit einmal mehr gezeigt, dass er zu den absoluten Ausnahmekönnern des königlichen Spiels zählt. Hier die Ergebnisse der letzten Runde und die Abschlusstabelle:

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Timo vor Marcus

Im letzten Jahr nahm Timo Küppers nur aan einigen Wertungsturnieren des Blitz-Grandprix teil, aber die gewann er alle. An diese Tradition (wenn man denn schon davon sprechen kann und darf bei einem 19jährigen...) knüpfte er beim 2. Wertungsturnier nahtos an: Mit 12,5 Punkten aus 13 Runden errang er ein überragendes Ergebnis, nur Marcus Bee blieb in Sichtweite und belegte mit einem Punkt Rückstand den 2. Platz. Stark verbessert zeigte sich Bernd Rosen als Dritter, während Werner Nautsch diesmal mit Rang 9 vorlieb nehmen musste.

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Durchmarsch für den Titelverteidiger

Titelverteidiger Bernd Rosen schaffte auch beim 1. Wertungsturnier dieser Spielzeit einen klaren Sieg: Mit dem Maximum von 5 Punkten aus 5 Runden setzte er sich sofort wieder an die Spitze. Auf dem 2. Platz landete Karl-Heinz Hüttemann (4), dahinter lagen Maximilian Heldt und Marcus Bee mit je 3,5 Punkten. Insgesamt war das Turnier mit 21 Teilnehmern gut besucht

Einen Achtungserfolg konnte Jonas Wessendorf verbuchen, der als vereinsloser Spieler immerhin 2 Punkte holte und drei erfahrene Spieler hinter sich lassen konnte.

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Wie in alten Zeiten

Beim 1. Wertungsturnier um den Blitz-Grandprix 2020 musste der Titelverteidiger Lukas Schimnatkowski einer Blitzlegende den Vortritt lassen: Weerner Nautsch zeigte, dass mit ihm trotz einiger Rückschläge in letzter Zeit vor allem im Blitzspiel noch immer zu rechnen ist. Dank besserer Feinwertung setzte er sich mit 9,5 Punkten an die Spitze des Feldes. Gut in Form zeigten sich der Gast Rainer Klüting (Hemer) und Nikita Gorainow, unter Erwartung spielten Volker Gassmann (Rang 7) und vor allem Bernd Rosen (Rang 11). Insgesamt 14 Teilnehmer. Hier der Endstand:

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Plan und Gegenplan

So langsam muss man schon System dahinter vermuten: Zum dritten Mal stellte Bernd Rosen im Rahmen unserer Sommerschach - Reihe eine siziilanische Nebenvariante vor, und zum dritten Mal erwiesen sich die von ihm empfohlenen Gegenpläne anscheinend als so stichhaltig, dass die Gegenseite im anschließenden Thematurnier ziemlich unter die Räder geriet. Diesmal war es die "Moskauer Variante" 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.Lb5+, die Schiffbruch erlitt: +9 =4 -12 ist ein aus weißer Sicht äußerst bescheidenes Ergebnis.

Das Thematurnier konnte Bernd zum zweiten Mal in Folge mit 4:1 Punkten gewinnen. Erneut profitierte er allerdings davon, dass sein Hauptkonkurrent (diesmal Thomas Wessendorf) in der letzten Runde unterlag:

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With a little help from his father

Beim Sommerschach 2019 hat Hauptredner Bernd Rosen diesmal allerlei sizilianische Spezialitäten in den Katernberger Variantenkoffer gepackt. Beim Auftakt konnte die O'Kelly-Variante jedoch nicht überzeugen: Mit +21 -13 =6 fiel das Ergebnis aus weißer Sicht so überzeugend aus, dass den Schwarzspielern doch zur Vorsicht zu raten ist. Auch Referent Bernd Rosen kam mit 3 aus 5 nicht über einen Mittelplatz in der Tabelle hinaus.

Ebnenso schlecht schnitt Löwenthals Jagdvariante ab: +16 -9 =5 lautete wiederum aus weißer Sicht das Ergebnis. Vermutlich hat Bernd in beiden Fällen zu gut erklärt, wie Weiß gegen diese Nebenvarianten vorgehen sollte. Immerhin konnte sich der Vortragende diesmal knapp den 1. Platz sichern - aber nur dank der Schützenhilfe von Vater Willy, der den zuor so souverän durchmarschierenden Max Heldt in der letzten Runde ausbremste.

Wussten Sie schon, dass Sizilien eine eigene Flagge besitzt - und das schon seit dem Jahr 1282? Falls nicht - unseren Variantenkoffer ziert die Sizilianische Triskele.

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Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens.

Ludwig Feuerbach

Schachaufgabe

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