Personalia

Ruhrgebietsmeisterschaft 2002

Durch eine Niederlage in der Schlußrunde gegen Olaf Wegener (SF Dortmund-Brackel) verpasste Martin Villwock den greifbar nahen Titel des Ruhrgebietsmeisters und fiel noch auf den dritten Platz zurück. Dennoch spielte er ein starkes Turnier, wie der Gewinn von 54 (!) DWZ-Punkten eindrucksvoll unterstreicht. Für Wegener, der nur gegen den Essener Pokalmeister Uwe Ritter (SF Werden 24) verlor, bedeutete dieser Erfolg gleichzeitig den Turniersieg. Peter Schwalen verlor ebenfalls nur gegen den Turniersieger und belegte mit 4:3 Punkten den 7. Platz.

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In sechs Jahren zur Weltspitze

Andrei Volokitin (15) zählt zu den grössten Talenten im Weltschach: Auf dem letzten FIDE-Kongress wurde ihm der Großmeistertitel verliehen, mit einer Ratingzahl von 2586 ELO-Punkten zählt er fast schon zu den TOP 100 in der Welt. Sein Aufstieg verlief rasant und zumindest in Deutschland weitgehend unbemerkt, Aufsehen hier zu Lande erregte erst sein Sieg über Ruslan Ponomarjow beim Lausanne Young Masters 2001. Wenig später qualifizierte er sich in Ohrid bei der Europameisterschaft für die FIDE-WM in Moskau (hier schied er in der ersten Runde unglücklich im Tie-Break aus), zuletzt erreichte er beim Open in Bad Wiessee eine hervorragende Platzierung. Anfang Februar gab Andrei im Spitzenspiel gegen Emsdetten sein Debut in der Mannschaft der SF Katernberg. Anschließend hielt er sich mit seinem Vater Alexander, der ihn stets auf seinen Reisen begleitet, für einige Tage in Essen auf. SFK-Vorsitzender Bernd Rosen nutzte die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Ausnahmetalent und seinem Vater, freundlicherweise unterstützt von SFK-Spitzenspieler GM Igor Glek, der Fragen und Antworten übersetzte.

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Politiker-Schachturnier 2001

Schon eine Institution ist das Politiker-Schachturnier geworden, das in diesem Jahr am 17.11. in Berlin ausgetragen wurde. Unter den Teilnehmern befand sich zum wiederholten Male auch Gerhard Meiwald, Essener Ratsherr und seit seiner Jugend begeisterter Schachspieler und SFK-Mitglied. "Nur" 4 Punkte aus 9 Partien zeigen, dass ihm seine zahlreichen Verpflichtungen zu wenig Zeit lassen, um die nötige Spielpraxis zu erwerben. Doch offensichtlich ist sein Schachhunger ungestillt: Er gab seine Meldung für die Bezirksmeisterschaft ab (soweit ich mich erinnere, eine Premiere!). Hier die von Norbert Heymann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im DSB, übermittelte Tabelle:

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Endlich: Andrei Volokitin erringt letzte GM-Norm

Bei der 5. offenen internationalen Bayerischen Meisterschaft, die vom 27.10. bis 04.11.2001 in Bad Wiessee ausgetragen wurde, setzte Andrei Volokitin die Serie seiner herausragenden Turniererfolge fort. Ungeschlagen kam er auf 7 Punkte aus 9 Partien und erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Neben einem weiteren respektablen Gewinn von ELO-Punkten darf sich Andrei vor allem über die letzte noch fehlende Großmeisternorm freuen. Das nachstehende Foto hält einen geschichtsträchtigen Moment fest: "Der Hauptschiedsrichter Willi Knebel (ein alter Katernberger) überreicht bei der Siegerehrung das Dokument über die letzte noch notwendige GM-Norm an Volokitin (einen jungen 'Katernberger') " - so O-Ton Willi Knebel.

Das Foto haben wir mit freundlicher Genehmigung der Homepage des Turniers entnommen.

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Der Wettkönig

Am 13. Oktober 2001 kam Dr. Achim Illner zu einem denkwürdigen Auftritt vor großem Publikum: Dabei vertraute er in Thomas Gottschalks beliebter Show Wetten, dass...? vor allem auf sein Gedächtnis. Seine Wette: Von fünf ihm vorher unbekannten Stellungen würde er sich innerhalb von vier Minuten wenigstens vier so gut einprägen, dass er diese anschließend aus dem Gedächtnis exakt aufbauen könne. Seine Wettpartner Viktoria und David Beckham hatten den richtigen Riecher und trauten Achim zu, seine Wette einzulösen. Das schaffte der 31jährige Doktor der Wirtschaftswissenschaften auch in überzeugender Manier, denn er reproduzierte alle fünf Stellungen korrekt!

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Deutscher Schnellschach Vizemeister 2001 - ein Katernberger!!

Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Schnellschach, die vom 15. bis 16.9. in Halle/Saale ausgetragen wurde, konnte Sebastian Siebrecht einen feinen Erfolg feiern. Als Nr.11 der Setzliste bei 5 teilnehmenden Großmeistern, 5 internationalen Meistern und 8 FIDE-Meistern ging er nicht gerade als "der" Topfavorit ins Rennen. Dennoch reihte sich Sieg an Sieg, und am Ende war er mit 8/11, Vizemeister. Nur GM Karsten Müller konnte einen halben Zähler Vorsprung ins Ziel retten. Die direkte Begegnung endete Remis.

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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky

Schachaufgabe

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