Personalia

Erfolg für Andrei Volokitin in Warschau

Eine Zeit lang schien es ruhig geworden zu sein um Andrei Volokitin, der sich im Jahr 2002 in der ELO-Liste nicht weiter verbessern konnte. Doch kurz vor Weihnachten, beim Schnellschachopen in Warschau, meldete er sich eindrucksvoll zurück:

Zunächst gelangte er bei über 400 Teilnehmern unter die letzten 16. Anschließend gewann er seine Finalgruppe (4 Spieler, doppelrundig), wobei ihm das Kunststück gelang, seinen Landsmann Vassili Ivanchuk gleich zweimal zu bezwingen. Im anschließenden Halbfinale gegen den russischen Großmeister Malakhov behielt er ebenfalls die Oberhand und musste sich erst im Finale gegen Ewgeni Barejew äußerst knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Den Schwung aus diesem Turnier konnte Andrei offensichtlich mit ins neue Jahr nehmen, denn im Mannschaftskampf gegen Heiligenhaus gelang ihm ein Kurzsieg gegen den niederländischen IM Johannes van Mil.

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Deutsche Meisterschaft 2002

Vom 21.11. bis 2.12.2002 fand in Saarbrücken die Deutsche Einzelmeisterschaft statt. Gut in Szene setzen konnte sich hierbei IM Sebastian Siebrecht, der nachfolgend im Telegrammstil berichtet.

Saarbrücken, Deutsche Meisterschaft 21.11.-1.12.2002: Gute Organisation, gespielt wurde auf dem Messegelände. Punktgleich mit Hübner, Jussupov und zahlreichen weiteren Großmeistern auf dem geteilten 11.Platz. Ein guter Gegnerschnitt (5 GM, 2 IM, 1 FM ) ermittelte die Kategorie X und schließlich fehlte wenig, um die Norm des Großmeisters zu erreichen. Der Turnierverlauf von Runde zu Runde:

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OIBM Bad Wiessee 2002

Die Offene Bayerische Meisterschaft in Bad Wiessee (Tegernsee) ist alljährlich das größte und stärkstbesetzte Schachturnier in Deutschland. Wegen der für Schachturniere ungewöhnlich guten Preisdotierung ist stets Weltelite am Start; der amtierende Weltmeister Ruslan Ponomariov und Alexander Khalifman, einer seiner Vorgänger, kämpften hier schon um Punkte und Preise. Unter diesen Umständen hängen die Trauben für lupenreine Amateure natürlich hoch. Vier SFK-Spieler reisten dennoch an, um gleich in doppeltem Sinn Höhenluft zu schnuppern.

Zufrieden mit seinem Abschneiden durfte dabei FIDE-Meister Dr. Thomas Wessendorf sein, der mit 6,5:2,5 Punkten auf dem 44. Platz (bei 510 Teilnehmern!) einkam, gleichauf mit zahlreichen Großmeistern, und keine einzige Partie verlor. Typisch für das Selbstbewusstsein des verhalten gestarteten Esseners war die letzte Runde, die ihm als Gegner den renommierten Großmeister Stefan Kindermann bescherte. Als der Österreicher mit einer Zugwiederholung sein Interesse an einer Punkteteilung andeutete, wich Wessendorf aus und willigte erst nach Kampf in das Remis ein.

Bad Wiessee 2002v.l.n.r. Willi Knebel, Bernd Rosen, Edwin Otremba, Werner Nautsch,
Jonas Wessendorf, Dr. Thomas Wessendorf (Foto Maria Wessendorf)

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Erfolg für Igor Glek beim Ordix-Open in Mainz

Einen hervorragenden Erfolg feierte GM Igor Glek beim 9. Ordix Open in Mainz: Hinter dem Sieger Viorel Bologan belegte er mit 9 Punkten aus 11 Runden den 2. Platz, vor zahlreichen Großmeistern. Einen Turnierbericht gibt's auf der Homepage des Veranstalters, dort stehen auch Partien zum Download bereit.

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Ruhrgebietsmeisterschaft 2002

Durch eine Niederlage in der Schlußrunde gegen Olaf Wegener (SF Dortmund-Brackel) verpasste Martin Villwock den greifbar nahen Titel des Ruhrgebietsmeisters und fiel noch auf den dritten Platz zurück. Dennoch spielte er ein starkes Turnier, wie der Gewinn von 54 (!) DWZ-Punkten eindrucksvoll unterstreicht. Für Wegener, der nur gegen den Essener Pokalmeister Uwe Ritter (SF Werden 24) verlor, bedeutete dieser Erfolg gleichzeitig den Turniersieg. Peter Schwalen verlor ebenfalls nur gegen den Turniersieger und belegte mit 4:3 Punkten den 7. Platz.

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In sechs Jahren zur Weltspitze

Andrei Volokitin (15) zählt zu den grössten Talenten im Weltschach: Auf dem letzten FIDE-Kongress wurde ihm der Großmeistertitel verliehen, mit einer Ratingzahl von 2586 ELO-Punkten zählt er fast schon zu den TOP 100 in der Welt. Sein Aufstieg verlief rasant und zumindest in Deutschland weitgehend unbemerkt, Aufsehen hier zu Lande erregte erst sein Sieg über Ruslan Ponomarjow beim Lausanne Young Masters 2001. Wenig später qualifizierte er sich in Ohrid bei der Europameisterschaft für die FIDE-WM in Moskau (hier schied er in der ersten Runde unglücklich im Tie-Break aus), zuletzt erreichte er beim Open in Bad Wiessee eine hervorragende Platzierung. Anfang Februar gab Andrei im Spitzenspiel gegen Emsdetten sein Debut in der Mannschaft der SF Katernberg. Anschließend hielt er sich mit seinem Vater Alexander, der ihn stets auf seinen Reisen begleitet, für einige Tage in Essen auf. SFK-Vorsitzender Bernd Rosen nutzte die Gelegenheit zu einem Interview mit dem Ausnahmetalent und seinem Vater, freundlicherweise unterstützt von SFK-Spitzenspieler GM Igor Glek, der Fragen und Antworten übersetzte.

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Politiker-Schachturnier 2001

Schon eine Institution ist das Politiker-Schachturnier geworden, das in diesem Jahr am 17.11. in Berlin ausgetragen wurde. Unter den Teilnehmern befand sich zum wiederholten Male auch Gerhard Meiwald, Essener Ratsherr und seit seiner Jugend begeisterter Schachspieler und SFK-Mitglied. "Nur" 4 Punkte aus 9 Partien zeigen, dass ihm seine zahlreichen Verpflichtungen zu wenig Zeit lassen, um die nötige Spielpraxis zu erwerben. Doch offensichtlich ist sein Schachhunger ungestillt: Er gab seine Meldung für die Bezirksmeisterschaft ab (soweit ich mich erinnere, eine Premiere!). Hier die von Norbert Heymann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im DSB, übermittelte Tabelle:

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Endlich: Andrei Volokitin erringt letzte GM-Norm

Bei der 5. offenen internationalen Bayerischen Meisterschaft, die vom 27.10. bis 04.11.2001 in Bad Wiessee ausgetragen wurde, setzte Andrei Volokitin die Serie seiner herausragenden Turniererfolge fort. Ungeschlagen kam er auf 7 Punkte aus 9 Partien und erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Neben einem weiteren respektablen Gewinn von ELO-Punkten darf sich Andrei vor allem über die letzte noch fehlende Großmeisternorm freuen. Das nachstehende Foto hält einen geschichtsträchtigen Moment fest: "Der Hauptschiedsrichter Willi Knebel (ein alter Katernberger) überreicht bei der Siegerehrung das Dokument über die letzte noch notwendige GM-Norm an Volokitin (einen jungen 'Katernberger') " - so O-Ton Willi Knebel.

Das Foto haben wir mit freundlicher Genehmigung der Homepage des Turniers entnommen.

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Wir irren allesamt, nur jeder irret anders.

Georg Christoph Lichtenberg

Schachaufgabe

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