Personalia

Yuriys Meisterstück

An der Meisterschaft der Ukraine nahmen mit Andrei Volokitin und Yuriy Kryvoruchko zwei Spieler aus unserem Bundesligakader teil. Während Andrei in dem sehr stark besetzten Turnier mit 5,5 aus 11 einen Mittelplatz belegte, konnte sich Yuryi ganz vorne platzieren: Mit 7,5 Punkten teilte er den ersten Platz mit dem Exweltmeister Ruslan Ponomariov, verwies diesen dank der besseren Feinwertung aber auf den 2. Rang. Weitere Informationen gibt es u.a. auf chessvibes.

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Für den guten Zweck

Auf Einladung des rührigen Organisators Martin Zemella spielten Sarah Hoolt und Bernd Rosen im Rahmen des Welveraner Schachmeetings simultan. Das Besondere an der Veranstaltung: Der Erlös - immerhin ca. 1400 EURO - kam einem guten Zweck zu Gute, nämlich der mit einem Gen-Defekt geborenen zweijährigen Katharina.

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65 Jahre Spitzensport

Die Schachwelt feiert Viktor Kortschnoi als sportliches "Evergreen", wir Katernberger haben unseren Willy Rosen, der heute 80 Jahre alt wird und ebenfalls auf ein reichhaltiges Schachleben zurück blicken kann: Bereits 1948 wurde er mit der Essener Jugendauswahl NRW-Meister, ein Jahr später besiegte er in einer Simultanveranstaltung den Exweltmeister Euwe, bewies mit dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft (1951) und dem 7. Platz bei der Jugendweltmeisterschaft (1953) sein herausragendes Talent. Heute zählt er in der Oberliga NRW noch immer zu den Leistungsträgern von SFK II, siegte zuletzt gegen den früheren Nationalspieler Borngässer und den ehemaligen WM-Kandidaten Vlastimil Hort. Dazwischen liegen 65 Jahre Schachsport auf höchstem Niveau:

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Chào Viet Nam!

Chào Vietnam!

Über den Gewinn der Silbermedaille durch Filiz Osmanodja habe ich schon kurz berichtet - hier nun ein Rückblick auf bemerkenswerte zwei Wochen mit der deutschen Delegation in Vietnam:

Noch wichtiger als die Vizeweltmeisterschaft von Filiz Osmanodjafür ist sicher die Tatsache, dass wir vor Ort von Krankheiten und Unfällen verschont blieben und wohlbehalten wieder in Deutschland angekommen sind. Letzteres ist gar nicht so selbstverständlich, wie uns eine überraschende Begegnung am Flughafen in Ho Chi Minh City zeigte: Unser kolumbianischer Schachfreund Luis Fernando Rodriguez berichtete aufgeregt, dass seine Tochter und er selbst viel zu spät am Flughafen ankamen, weil bei der Abflugzeit wohl ein Missverständnis unterlaufen ist. Jetzt müsse er drei Tage auf die nächste Flugmöglichkeit nach Hause warten und solle außerdem noch ein neues Ticket kaufen. Trotz der Sorge um die aktuelle Situation berichtete er mir strahlend, mein Foto von ihm und unserem Delegationsleiter Hartmut Jorczik werde in Kolumbien bereits im Internet verbreitet.

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Silber!

Bernd Rosen mit Jens Kotainy und Filiz Osmanodja

In der Schlussrunde der Jugendweltmeisterschaft besiegte die von unserem Vorsitzenden Bernd Rosen betreute Filiz Osmanodja die Inderin Bodda Pratjusha und kam auf den 2. Platz hinter der Chinesin Mo Zhai, die im Finish die bessere Feinwertung aufwies. Endstände auf chess-results.com.

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Noch eine Runde

Bernd Rosen und Peter Long

FM Peter Long, Internationaler Schiedsrichter und FIDE-Trainer aus Malaysia, bat mich heute, sein Exemplar meines Buches zu signieren. Gern erklärte er sich anschließend mit einem kleinen Reklamefoto einverstanden. Kein Wunder, hat er mir doch berichtet, dass er ein Softwareunternehmen gegründet hat, in dem er sich heute auf das Marketing konzentriert.

Der Held des heutigen Tages war Max Berchtenbreiter, der den Europameister Ivan Bukavshin aus Russland am Rande der Niederlage hatte. Am Ende musste er sich mit einem Remis begnügen, ebenso wie unser zweiter U14-Spieler Jens Kotainy. Die beiden liegen auf den Plätzen 11 und 13 und können morgen mit einem Sieg noch unter die TOP 10 vorrücken.

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Kurz und Knapp

Nadya

Wenn Nadya strahlt, dann hat sie schon wieder gewonnen? Richtig geraten! Auch die übrigen deutschen Spieler waren heute recht erfolgreich:

Auf Regen folgt Sonnenschein – das ist in Vietnam nicht anders als zu Hause. Mit satten 10 Punkten beendete unsere Truppe die heutige 9. Runde – unter Berücksichtigung meines "Adoptivkindes" aus dem Jemen sind es sogar 11 Punkte, denn Nadja hat tatsächlich schon wieder gewonnen und rückt immer weiter nach vorne. Dies gilt aber auch für Julian, Jens und Maximilian, die alle einen vollen Zähler einfuhren und mit 6 aus 9 wieder gut im Geschäft sind. Filiz erreichte mit einer bravourösen Verteidigungsleistung ein Remis gegen die Chinesin Mo Zhai. Durch das Unentschieden fiel sie auf den vierten Platz zurück, aber mit einem halben Punkt Abstand zu Platz 1 ist noch immer alles drin. Aller Ergebnisse der deutschen Spieler im Überblick: chess-results.com

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Ein schwarzer Tag

JugendWM 2008

Wenig Punkte, viel Spaß - mit dieser knappen Formel könnte man den heutigen Tag zusammenfassen: 12 Spieler mussten mit Schwarz antreten, Filiz Osmanodja erreicht Platz 1, Jens Kotainy fasst wieder Fuß und bei einem Empfang unseres Hotels zu Ehren der WM-Teilnehmer wurde ich für einen regionalen Fernsehsender interviewt - das waren die Highlights des heutigen Tages.

Ein schwarzer Tag für Deutschland - diese Überschrift stand schon nach der gestrigen Auslosung der 8. Runde fest, denn von unseren 14 Startern spielten 12 mit den schwarzen Steinen. Leider gilt die Überschrift auch für das Ergebnis: 6 Punkte sind eine magere Ausbeute des Tages, und anscheinend hat dies doch auch an der ungünstigen Farbverteilung gelegen, denn Lea und Filiz wussten den Anzugsvorteil zu nutzen.

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Erfolg ist nur halb so schön, wenn es niemanden gibt, der einen beneidet.

Norman Mailer

Schachaufgabe

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