Februar 2017

26.02.2017 22:47 von Bruno Müller-Clostermann

SFK 3: Punktgewinn knapp verpasst

Gegen das nominell etwas stärkere Team von SV Welper wollten wir mindestens einen Punkt holen, um endlich einen Nichtabstiegsplatz zu erreichen. Es wäre fast gelungen, aber am Ende mussten wir mit 3,5 Brettpunkten wieder eine Mannschaftsniederlage hin nehmen. Es fing mit einem frühen Sieg von Jan Dette in einem lehrbuchmäßig vorgetragenen Leningrader Angriff sehr gut an, so dass zusammen mit dem Schwarzremis von Holger Stratmann ein erster Stand von 1,5: 0,5 erreicht wurde. Jan ist mit diesem Sieg in der Topscorer-Statistik der Regionalliga mit 5/7 auf Platz 1! Auch Holger Stratmann hat mit 4/7 ein positives Ergebnis.

 

Nach relativ komfortablen Remisen von Bernd Dahm und Bruno Müller-Clostermann – beide kamen zu leicht vorteilhaften Mittelspielstellungen, die sie leider nicht verwerten konnten – und einer Verlustpartie von Willy Rosen gab es einen Zwischenstand von 2,5:2,5.

 

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20.02.2017 23:06 von Bernd Rosen

SFK 7 steigt auf!

Gäbe es einen Preis für die beste Mannschaft des Vereins, würde wohl trotz starker Konkurrenz kein Team an SFK 7 vorbei kommen: Die Mannschaft, in der neben einigen Routiniers die Jugend den Ton angibt, eilt in der Kreisliga (als Aufsteiger!) von Sieg zu Sieg und steht nach 7 Spieltagen mit 14:0 Mannschaftspunkten nicht nur völlig verdient an der Tabellenspitze - nein, bei satten sechs Punkten Vorsprung auf Platz 3 ist der Mannschaft schon jetzt der Aufstieg nicht mehr zu nehmen! Die Truppe um Kapitän Achim Kühn ist dabei zugleich ein Sympathieträger ersten Ranges, der beste Werbung für unseren Verein und seine tolle Jugend betreibt. Am letzten Sonntag gab es einen 7:1 Kantersieg gegen Jolly Jumper - selten sah ich nach einer so krassen Niederlage solch entspannte Gegner, die voll des Lobes über das Siegerteam waren. Herz der Mannschaft ist unsere U14-Truppe mit Noel (3:2 Punkte), Isabel (5:1), Jonas (6,5:0,5) und Luca (5:1). Aber auch Cem am Spitzenbrett leistet ganze Arbeit (5:0 nach 0:2 Fehlstart). Am Sonntag durfte ich sogar eine positionell sauber geführte Partie von ihm ansehen! Nach dem Durchmarsch durch die Kreisliga darf man gespannnt sein auf das Abschneiden in der Bezirksklasse im nächsten Jahr. Hier einige Schnappschüsse - es fehlen die kamplosen Sieger Luca und Lennart.

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20.02.2017 22:15 von Bernd Rosen

Zwei Medaillen und ein starker Debütant

Mit guten Leistungen überzeugten die SFK - Jugendspieler bei den Ruhrgebietsmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12. In beiden Altersklassen waren wir mit je drei Spielern vertreten, die sich mehr als achtbar schlugen:

In der U12 verlor Jonas Jahrke nur gegen den späteren Sieger Christian Bluma (Bochum 31), gewann alle anderen Partien und belegte mit 6:1 Punkten den 2. Platz. Luca Zamhöfer unterlag Jonas, ließ Gluma leider aus gewonnenem Endspiel ins Remis entschlüpfen und wurde mit 5,5:1,5 Zählern Dritter. Beide haben sich damit für die NRW-Meisterschaft in den Osterferien qualifiziert. Mit einer "langen Rochade" (drei Nullen) startete René Karl ins Turnier. Ob es wirklich meine "Kabinenpredigt" war, die für Besserung sorgte, weiß ich nicht, aber er gewann die nächsten Partien und durfte am Ende mit 3:4 Punkten noch durchaus zufrieden sein.

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20.02.2017 21:56 von Bernd Rosen

Doppeltes Heimspiel

In der ersten Runde des SVR-Pokals durfte der Essener Pokalmeister Jan Dette in der Zeche Helene gegen Ulrich Woestmann aus Kamen antreten, der zum Ausgleich die weißen Steine führte. Mit einem DWZ-Nachteil von rund 80 Punkten ging Jan als leichter Außenseiter ins Rennen. Die Partie verlief dann aber überraschend einseitig, was vor allem an der unglücklichen Eröffnungswahl Woestmanns lag: Mit dem Schottischen Gambit entschied er sich ausgerechnet für eine Fortsetzung, die die Katernberger Jugendspieler quasi "mit der Muttermilch" eingeträufelt bekommen - ein doppeltes Heimspiel für Jan also. Zwar wich Woestmann von der aus meiner Sicht empfehlenswerten Zugfolge ab, so dass Jan auf sich alleine gestellt war. Er fand jedoch fast durchweg die stärksten Züge und hatte das Geschehen auf dem Brett jederzeit unter Kontrolle. Am Ende eines überlegen geführten Endspiels setzte er dann den weißen König Matt. Hier die Partie mit kurzen Anmerkungen:

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16.02.2017 18:13 von Jan Dette

Die Luft wird dünner

Auch in der dritten Runde der Vereinsmeisterschaft blieben die ganz großen Sensationen aus, auch wenn z.B. mit dem Sieg von Julian Knorr gegen Reinhard Kennemann nicht zu rechnen war. "Man of the round" ist Jürgen Kraft, der Edgar Schmitz sicher besiegte, nachdem dieser einen vergifteten Bauern verspeist hatte.

An der Tabellenspitze wird die Luft dünner: Erich Krüger und Maximilian Heldt sind die einzigen Teilehmer mit weißer Weste und spielen in der nächsten Runde folgerichtig gegeneinander. An Tisch 2 führt die Auslosung Vater und Sohn Rosen gegeneinander. Hier alle Ergebnisse der 3. und die Paarungen der 4. Runde, die bis zum 17.03.2017 zu absolvieren ist:

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15.02.2017 20:22 von Bernd Rosen

Leibniz dominiert

Nach einem Start mit Hindernissen dominierten die Leibniz-Mannschaften auch die diesjährige Stadtmeisterschaft: Die WK I - Mannschaft mit Lukas, Anna, Cem und Sören siegte unangefochten mit 4:0 Mannschafts- und 18:0 Brettpunkten. In der WK IV siegte Leibniz 1 (Luca, Justin, Keanu, Adem) mit 10:0 Mannschafts- und 18:2 Brettpunkten, und Leibniz 2 (Yusuf, Evelyn, Ramin, Mohamed) kam mit 6:4 und 11,5:8,5 Brettpunkten auf Platz 4. Damit hat sich die WK IV - Mannschaft für die NRW - Meisterschaft in Kamen am 17.03.2017 qualifiziert.

Nervenkitzel gehört zum Schulschach unweigerlich dazu. Der begann diesmal schon bei der Anfahrt: Justin wartete auf uns am Schulgebäude, wir auf ihn an der Haltestelle der U-Bahn. Erst als wir schon unterwegs waren, konnten wir ihn erreichen. Am Ende fuhr er uns mit einer späteren Bahn hinterher. Ich holte ihn an der Haltestelle ab, gemeinsam eilten wir zum Turniersaal, wo die erste Runde schon lief: Von seinen 15 Minuten waren 7 bereits verstrichen, als er seinen ersten Zug ausführte. Das war's aber schon mit der Aufregung: Er gewann seine Partie sogar als Erster! Seine Teamkollegen folgten aber bald, so dass das Grashoff Gymnasium klar mit 4:0 bezwungen war.

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13.02.2017 22:46 von Bernd Rosen

Fahrstuhlmannschaft

Üblicherweise verbindet man mit dem Begriff "Fahrstuhlmannschaft" ja ein Team, das ständig zwischen zwei Ligen hin- und herpendelt. Unsere Zweite verleiht diesem Begriff schon seit einigen Spielzeiten eine ganz neue Bedeutung: Hier geht es innerhalb einer Saison in rasantem Tempo rauf und runter. In der letzten Saison sahen wir schon wie der sichere Absteiger aus und schafften am Ende mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Wuppertal noch den Klassenerhalt. In dieser Spielzeit starteten wir mit einem tollen Sieg gegen die starken Bochumer, nur um uns jetzt nach drei vermeidbaren Niederlagen schon wieder auf dem Weg in den Tabellenkeller wiederzufinden. Gegen Plettenberg verlor Volker Gassmann unnötig, Willy Rosen verschenkte einen halben Punkt, auch Thomas Wessendorf war dem Sieg nahe. Marcus Bee schien lange Zeit ebenfalls keine Probleme zu haben... am Ende hieß es trotzdem 3:5.

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13.02.2017 21:14 von Bernd Rosen

Wenn einmal der Wurm drin ist...

"Schach ist ein Glücksspiel" - zu dieser Erkenntnis kam schon unser Vordenker Prof. Dr. Jürgen Henningsen in einem Beitrag, den er für unsere Bundesligabroschüre der Saison 1980/81 verfasste. Das Paradoxe an der Sache ist allerdings, dass man beim Schach zwar glücklich (dank der Fehler des Gegners) gewinnen, aber nicht wirklich durch Pech verlieren kann, sondern Niederlagen stets aus eigenen Fehlzügen resultieren. Diesmal waren es die Düsseldorfer, die nach diesem Kampf in der 2. BL-West unumwunden einräumten, sich lange auf der Verliererstraße gesehen zu haben. Aber wie so oft in dieser Saison taten wir uns sehr schwer mit der Chancenverwertung und standen am Ende mit leeren Händen da.

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Zeige mir drei Eröffnungsvarianten und ich beweise dir, dass zwei davon inkorrekt sind.

Dr. Emanuel Lasker

Schachaufgabe

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