April 2014

26.04.2014 22:15 von Bernd Rosen

"Just for fun" zur Vizemeisterschaft

Den Vergleich mit Simen Agdestein bekam Anna Döpper schon häufiger zu hören: Der norwegische Großmeister (und Trainer des Weltmeisters Magnus Carlsen) brachte es im Fußball immerhin zum Nationalspieler. Denn auch bei Anna, die im Nachwuchskader der SG Schönebeck trainiert, steht das runde Leder viel höher im Kurs als das Schachbrett. In ihrem "Ausgleichssport" feierte sie jetzt nach dem Sieg bei der Ruhrgebietsmeisterschaft den zweiten Erfolg innerhalb von 14 Tagen: Mit dem 2. Platz bei den U18 qualifizierte sie sich souverän für die Deutsche Meisterschaft, die vom 07. bis 15.06. in Magdeburg ausgetragen wird. Dort wird sie mit ihren 15 Jahren sicher zu den jüngsten Teilnehmerinnen gehören.

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16.04.2014 21:20 von Bernd Rosen

Drei Pokale und zwei Gurken

Mit fünf Trophäen kehrten die SFK-Jugendspieler von den Titelkämpfen des Ruhrgebiets zurück: Anna Bérénice Döpper (1. Platz U18w), Lukas Schimnatkowski (3. Platz U16) und Nikita Gorainow (3. Platz U14) wurden für ihre Medaillenränge mit Pokalen belohnt. Cem Celik (U14) und Julian Knorr (U18) dagegen hätten auf ihre "Auszeichnung" gerne verzichtet: Das Glas Gewürzgurken erhalten bei dieser Meisterschaft traditionell die Tabellenletzten.

Ungeachtet ihrer Jugend führte die 15jährige Anna bei den Mädchen mit deutlichem Vorsprung die Setzliste an. Schon im Vorjahr war sie erstmals U18-Meisterin geworden, und diesen Titel konnte sie erfolgreich verteidigen: Nur gegen Christina Schwarznecker (SV Kamen) spielte sie Remis, alle übrigen Partien gewann sie. Das schaffte allerdings auch Christina, den fälligen Stichkampf über zwei Schnellpartien gewann Anna dann aber souverän.

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12.04.2014 16:51 von Bernd Rosen

Fünf für Lünen

Mit fünf Spielerinnen ist SFK bei der Jugendverbandsmeisterschaft stark vertreten. Nach Haltern im letzten Jahr findet das Turnier diesmal in der Jugendherberge Lünen statt. Unsere VertreterInnnen gehen dabei mit ganz unterschiedlichen Erwartungen in die Meisterschaft:

Als klare Favoritin führt Anna Bérénice Döpper die Setzliste in der U16w/U18w an. Für die NRW-Meisterschaft hat sie bereits einen Freiplatz in der U16w sicher, aber natürlich möchte die 15jährige ihren im Vorjahr erstmals gewonnenen Titel als U18-Meisterin verteidigen.

Mit zwei Spielern sind wir bei der U14 vertreten: Nikita Gorainow qualifizierte sich als Essener Vizemeister, Manuel Huiskes rutschte über einen Freiplatz ins Turnier. Beide spielen ja erst ihre zweite komplette Saison - man darauf gespannt sein, wie sie sich im Feld der zumeist deutlich erfahreneren Konkurrenten behaupten können.

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11.04.2014 10:43 von Bernd Rosen

Stärker als gedacht

Beim NRW-Turnier der U14-Mannschaften startete unser Vierer in der Besetzung Nikita Gorainow, Manuel Huiskes, Cem Celik und Lennart Nickel als krasser Außenseiter: Startrang 15 bei 20 teilnehmenden Mannschaften spricht da eine eindeutige Sprache. Doch am Ende kamen die Jungs auf einen ausgezeichneten 8. Platz und verpassten die Qualifikation für die Endrunde nur knapp um zwei Brettpunkte. Da drei der vier Spieler erst seit zwei Jahren beim Turnierschach dabei sind ist dieser Erfolg gegen die stärksten Teams aus NRW um so höher einzuschätzen. Nikita Gorainow traf am Spitzenbrett auf Spieler mit internationaler Erfahrung und holte beachtliche 3 Punkte aus 7 Partien heraus. Außerdem spielten Manuel Huiskes (4:3), Cem Celik (4:3) und Lennart Nickel (3,5:3,5).

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09.04.2014 15:46 von Heinz-Jürgen Losch

7. Willi-Knebel-Turnier: Sieger Willy Rosen!

Die beiden im Willi-Knebel-Turnier mit 6,5 Punkten führenden Spieler starteten gut in die letzte Runde: Willy Rosen erreichte mit den schwarzen Steinen gegen den Doppelfianchettoaufbau seines Gegners Manfred Achenbach zunächst Ausgleich und wegen eines isolierten, weißen Doppelbauern später sogar leichten Vorteil. Jurij Vasiljev inszenierte gegen den unrochierten, schwarzen König von Lothar Tochtrop einen aussichtsreichen Angriff, worauf Schwarz früh ein Remis anbot. Weiß lehnte nach langer Überlegung ab, verbrauchte viel Zeit und fand nicht die richtige Fortsetzung. Nach einem Bauernverlust machte nunmehr Jurij Vasiljev selbst ein Friedensangebot, das sofort angenommen wurde. Das war das akustische Signal für Willy Rosen am Nachbarbrett, seinem Gegner ebenfalls Remis anzubieten, was prompt angenommen wurde.

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08.04.2014 16:04 von Heinz-Jürgen Losch

Entscheidung im Fernduell

In der vorletzten Runde kamen Willy Rosen und Jurij Vasiljev zu vollen Punkten. Da sie in der 7. Runde bereits gegeneinander gespielt haben, hängt ihre Platzierung im Falle eines Sieges von den Ergebnissen der anderen Spieler ab. Dabei hat Willy Rosen aufgrund seiner besseren Buchholzzahl aktuell die besseren Chancen.

Ihre Siege gegen Helmut Hassenrück und Erich Krüger wurden in der 4. Stunde durch Freibauern errungen, deren Umwandlung nur durch entscheidenden Materialverlust verhindert werden konnnte.

Einfacher hatten es Manfred Achenbach und Dr. Dieter Gierse an den Brettern 3 und 4. Beide führten die weißen Steine, und beide kamen nach gegnerischen Schnitzern in der Eröffnung früh in materiellen Vorteil. Peter Heinzel stellte zwei Bauern ein und gab bereits im 14. Zug auf, Friedhelm Dahlhaus vergaß den schwarzen e-Bauern vorzuschieben und verlor im 10. Zug seinen Königsspringer.

Beachten Sie auch die Rangliste nach der 8. Runde.

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07.04.2014 18:25 von Heinz-Jürgen Losch

Neues Spitzentrio

Am 1. Brett zwischen Jurij Vasiljev und Willy Rosen entwickelte sich aus der klassischen, damenindischen Eröffnung eine lange Auseinandersetzung, die nach und nach an Schärfe gewann. Es enstand ein Turmendspiel, wobei jeder ein verbundenes Freibauernpaar besaß. Die weißen Bauern auf b5 und c6 waren weit vorgerückt, der weiße König auf der 6. Reihe unterstützte sie. Dem schwarzen Freibauernpaar auf g6 und h4 fehlte die königliche Unterstützung, der schwarze König war mit Verteidigungsaufgaben vollauf beschäftigt. Hier immer die richtigen Züge zu finden ist sehr, sehr schwierig, deshalb endete die Partie Remis. Der mehr als 100 Jahre alte Spruch von Siegbert Tarrasch bewahrheitete sich einmal mehr: "Alle Turmendspiele sind remis!".

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06.04.2014 23:52 von Bruno Müller-Clostermann

SFK 3 macht den Durchmarsch perfekt!

Beim abschließenden Heimkampf gegen SVG Marten-Bövinghausen spielte SFK 3  im „Roten Raum“ unserer Zeche Helene, mit üppigem Raumangebot und Spiegelwand! Unser Spitzenbrett Ralf Stremmel durfte/musste allerdings bei SFK 2 auf NRW-Ebene mitwirken und steuerte dort einen vollen Punkt im Heimkampf gegen Bielefeld bei. In SFK 3 rückten deswegen alle ein Brett hoch und an Brett 8 durfte Jugendspieler Lukas Schimnatkowski mit einem überzeugenden Sieg seinen gelungenen Auftritt in der Verbandsklasse Ruhrgebiet feiern.

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Wir können nur Bedauern für diejenigen empfinden, die taub und blind sind für die wundervolle Welt des Schachs.

David Bronstein

Schachaufgabe

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