Vereinsturniere

Das Blumenfeldgambit

Mit dem Blumenfeldgambit wurde am letzten Freitag der diesjährigen Sommerschach-Reihe wieder eine sehr aktive Spielweise auf Herz und Nieren getestet. Bernd Rosen stellte die Kernideen vor und zeigte dabei auch eine eigene Analyse, die in einem interessanten Figurenopfer gipfelte. Insgesamt bestand das Gambit den Praxistest mit Bravour: Die schwarze Partei siegte in 23 Partien, Weiß konnte nur 14 Partien für sich entscheiden - drei Parien endeten mit einem Remis.

Der Vortragende Bernd Rosen siegte beim Thematurnier recht deutlich mit 4,5 Punkten - nur gegen Dr. Jürgen Kraft spielte er Remis. Dahinter folgte Prof- Dr. Ralf Stremmel (4) vor Heinz-Jürgen Losch und Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann (3,5). Bester Jugendspieler wurde Lukas Schimnatkowski (3). Hier die Abschlusstabelle:

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Nach dem Regen kommt das Sommerschach

Dieser Sommer hat es wirklich in sich. Pünktlich zum Beginn des Jugendtrainings setzte ein Wolkenbruch die Straßen unter Wasser. Dieter Deppe wurde auf dem Rad vom Regen voll erwischt - durchnässt, aber ungebrochen kam er in der Zeche Helene an und ließ sich den Vortrag über den sizilianischen Grandprix-Angriff nicht entgehen. Auch einige Gäste hatten sich wieder eingefunden - das Interesse an dieser Turnierform ist offensichtlich ungebrochen. Das anschließende Thematurnier hatte 20 TeilnehmerInnen, nach den obligatorischen 5 Runden gewann Werner Nautsch nur dank der besseren Buchholzwertung vor dem sensationell aufspielenden Michael Wolff - Beide kamen auf 4 Punkte. In der Gesamtschau behielt Schwarz dank einer starken Schlussrunde (7:3) die Oberhand mit 26:23 Punkten.

Am kommenden Freitag startet das letzte Sommerschach - dann wird erneut Bernd Rosen das Blumenfeldgambit vorstellen. Natürlich sind auch dabei Gäste wieder herzlich willkommen.

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Willy Rosen macht's spannend

Mit seinem Sieg über Martin Valkyser hat Willy Rosen die Vereinsmeisterschaft wieder spannend gemacht. Da Edgar Schmitz und Thomas Wessendorf sich mit einem Remis trennten, liegt nun eine Gruppe von 6 Spielern mit jeweils 4,5 Punkten an der Spitze. Vor der abschließenden 7. Runde hat Edgar Schmitz die besten Karten - er führt mit einem halben Buchholzpunkt vor Thomas Wessendorf, wiederum einen halben Buchholzpunkt dahinter folgt Martin Villwock auf dem 3. Platz. Hier alle Ergebnisse der 6. Runde (bemerkenswert: Tim Scholten siegt gegen Michael Wolff!), der aktuelle Tabellenstand und die Auslosung der 7. Runde:

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Marcus Bee gewinnt Katernberger Sommerblitz

Das im Rahmen des Katernberger Sommerschachs ausgetragene Blitzturnier ging über 13 hartumkämpfte Runden. Der Neu-Katernberger Marcus Bee belegte schließlich mit 12 Punkten souverän den ersten Platz, wobei er lediglich zwei Remisen gegen Willy Rosen und Jürgen Kraft abgab! Das Gedränge um die Folgeplätze konnten die Routiniers Werner Nautsch (10,5) und Willy Rosen (10) für sich entscheiden, gefolgt von Volker Gassmann (9,5), Ralf Stremmel (9) und dem Turniersenior Günter Abendroth (8,5). Das Alterspektrum der Teilnehmer reichte übrigens (grob geschätzt) von 15 bis 85 Jahre!

Am kommenden Freitag, 8.8.2014, gibt Bernd Rosen ab 18 Uhr eine Einführung in den  "Grand-Prix-Angriff", eine spezielle Waffe des Weißspielers gegen die Sizilianische Verteidigung.  Im Anschluss findet wieder ein 5-rundiges Schnellturnier statt, in dem der Grand-Prix-Angriff praktisch erprobt wird. Gäste sind herzlich willkommen!

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Sturmflut beim Sommerschach

Nach einer Einführung von Jürgen Kraft in die extrem scharfe Sturmflutvariante des Morragambits fanden sich 19 Teilnehmer zum anschließenden Schnellturnier, um sich mit dieser anspruchsvollen und für Schwarz Furcht erregenden Stellung auseinander zu setzen. Tatsächlich hatte niemand so richtig Lust, diese Stellung mit Schwarz zu spielen - und das trotz Mehrfigur!  Die abschließende Turnierstatistik von 61% für  Weiß und nur 39% für Schwarz zeigt wie schon bei vorangegangenen wilden Sommerschachturnieren (Frankenstein-Dracula Variante, Polerio-Muzio Gambit) erneut, dass Katernberg ein Verein der Angriffsspieler ist.

Der Vortragende hatte das Pech, in den ersten beiden Runden zweimal Schwarz gegen erfahrene Katernberger Angriffsspieler zu haben und wurde so das erste "Sturmflutopfer" des Abends. Ein Trost bleibt ihm: Die Kombinationsmöglichkeiten von Weiß klar präsentiert zu haben...

Vor der Schlusssrunde lagen Thomas Wessendorf und Volker Gassmann mit 4 Punkten aus 4 Runden gemeinsam auf Platz 1, so dass die direkte Begegnung über den Turniersieg entscheiden musste. Volker Gassmann hatte zunächst das Pech in vorteilhaftem Endspiel und beiderseits knapper Zeit seinen Gegner Patt zu setzen, dank besserer Buchholz-Wertung reichte es aber trotzdem für den Gesamtsieg vor Thomas Wessendorf. Auf dem dritten Platz folgte Max Heldt (4 Punkte) vor Markus Rohloff (RW Altenessen) und Time Dette (beide 3,5 Punkte). Tim konnte dadurch die inoffizielle Familienmeisterschaft vor Bruder Jan und Mutter Kordula gewinnen!

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Hitzeschlacht beim Sommerschach

Beim zweiten Durchgang der Sommerschachrunde führte Heinz Jürgen Losch mit ausführlichem Vortrag in das Falkbeer-Gegengambit ein, welches nach den Zügen 1.e4 e5 2. f4 e5 entsteht. Siegbert Tarrasch war vor ca. 100 Jahren noch der Auffassung, dass das Königsgambit durch das Falkbeer-Gambit widerlegt sei, was aber nach heutigem Kenntnisstand nicht der Fall ist. Im nachfolgenden Schnellturnier erprobten 10 Teilnehmer die Themastellung, die dem Führer der weißen Steine neben der Annahme des Gambits mit 3.e4xd5 auch die Alternativen 3. Sg1-f3 und sogar 3. d2-d4 zur Auswahl lassen. Schließlich setzte sich Willy Rosen in einem Start-Ziel-Sieg mit 5 Punkten vor Ralf Stremmel (4 Punkte) und Jan Dette (3,5 Punkte) durch.

Am 25.7. 2014, 18 Uhr wird Jürgen Kraft in die sog. Sturmflutvariante des Morra-Gambits einführen. Ab 19:30 Uhr findet dann wieder ein 5-rundiges Schnellturnier statt. Gäste sind herzlich eingeladen!

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Start in das SFK-Sommerschach

Das "Budapester Gambit" war das erste Thema beim diesjährigen SFK - Sommerschach. Bruno Müller-Clostermann erläuterte im Kurzvortrag einige der Möglichkeiten, die sich nach der thematischen Zugfolge 1. d4 Sf6 2. c4 e5 3. dxe5 Sg4 4. Sf3 ergeben, u.a die berühmte Kieningerfalle und das Manöver des "Budapester Turms". Im nachfolgenden Thematurnier (5 Runden Schnellschach mit je 15 Minuten Bedenkzeit) setzten sich Werner Nautsch und Jan Dette mit jeweils 4 Punkten durch, dahinter folgten Marcus Bee, Thomas Sikorski und Bruno Müller-Clostermann mit je 3 Punkten, wobei Marcus Bee durch einen Turmeinsteller in der letzten Runde den (geteilten) ersten Platz verpasste. Bemerkenswert, wenn auch nicht unerwartet, war die hohe Punktausbeute von 72% mit den weißen Steinen und lediglich 28% mit den schwarzen Steinen.

Am nächsten Freitag, 18.7.2014, geht es ab 18 Uhr um das Falkbeer-Gegengambit, vorgestellt von Heinz-Jürgen Losch. Anschließend folgt um 19:30 Uhr wieder ein 5-rundiges Schnellturnier, bei dem die Teilnehmer diese Variante sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz erproben werden.

Gäste sind bei dieser Veranstaltungsreihe herzlich willkommen!

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Sommerschach 2014

Auch in diesem Jahr laden wir zum SFK - Sommerschach ein: An jedem Freitag der Sommerferien stellt ein "Experte" ab 18:00 Uhr eine interessante Eröffnungsvariante vor. Anschließend wird ab 19:30 Uhr ein Thematurnier augehend von der vorgebenen Stellung gespielt. Auch wenn der Spaß bei dieser Serie im Vordergrund steht, ist eine Verbreiterung des eigenen Repertoires dabei nicht ausgeschlossen. So wandten SFK-Spieler in der Vergangenheit sowohl das Cochrane-Gambit als auch die Frankenstein-Dracula-Variante durchaus erfolgreich an. Gäste sind bei dieser Veranstaltungsreihe herzlich willkommen!

Hier eine Übersicht über die gepanten Themen (Änderungen vorbehalten):

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