SFK - News

Ein überraschender Sieg für die U20

"Hammer!" - mit diesem spontanen Ausruf reagierte unser Vorsitzender Volker Gassmann auf die Nachricht vom Sieg unserer Jugendmannschaft beim haushohen Favoriten Düsseldorf. Danach sah es zunächst auch nicht aus, denn die durchschnittlich über 200 DWZ-Punkte stärkeren Düsseldorfer machten uns das Leben wie erwartet sehr schwer:

Sam, dessen Vorbereitung aufs Brett kam, remisierte schnell: Figuren wurden getauscht und in einer unspektakulären Stellung einigten sich beide Spieler auf die Punkteteilung. Yunus erspielte sich zwischenzeitlich sogar Gewinnchancen, doch im Endeffekt gewann der 600 DZW-Punkte stärkere Gegner einen Bauern und führte das Damenendspiel zum Sieg. Auch Navi kämpfte stark. Eine wilde Eröffnung brachte ihm nicht die erhoffte Aktivität. Stattdessen übernahm sein Gegner die Kontrolle und drückte ihn im Läuferendspiel in die Enge. Irgendwann brach die Festung zusammen und Navi musste sich geschlagen geben.

Die Aufholjagd beim Stand von 0,5-2,5 gegen uns startete Nils an Brett 1: Er kam gut aus der Eröffnung und kontrollierte die Stellung. Seinem Gegner gingen immer mehr die Züge aus und nach geschicktem Materialtausch gewann Nils die Partie. Nur noch 1,5-2,5...

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SFK gewinnt auch die NRW-Blitzmeisterschaft

Lange stand nur der Termin fest, eine Ausschreibung suchte man auf der Seite des Schachbundes NRW vergeblich. Diese erreichte uns dann aber doch noch per Email, und so machten wir uns am 2. Mai in das leicht abgelegene Schalksmühle auf. Das bei der Ruhrgebietsmeisterschaft siegreiche Team mit Timo Küppers, Noel Gallas, Lukas Schimnatkowski und Bernd Dahm wurde auf einer Position verändert: Für Bernd rückte diesmal Yakub Irkilmez in die Mannschaft. Mit einer durchschnittlichen Blitz-ELO von 2250 waren wir somit gut oben dabei, allerdings brachten manche Mannschaften sogar einen 2300er Schnitt an die Bretter.

Die ersten Runden verliefen aber sehr gut, wobei sich schon ein bestimmtes Ergebnis herauskristallisierte, das sich in der Hälfte unserer Kämpfe zeigte: Ein 3:1 zu unseren Gunsten zeigte eine gute Konstanz - allerdings konnten irgendwie nie alle vier Spieler zusammen gewinnen.

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Ein Gentleman wird 80

Mit Karl-Heinz Hüttemann feiert heute einer der profiliertesten Spieler des Ruhrgebiets seinen 80. Geburtstag. Über Jahrzehnte führte er die Figuren äußerst erfolgreich für seine Bochumer und Dortmunder Vereine. Vor nunmehr acht Jahren schloss er sich zusammen mit seinem Enkel Nils unserem Verein an und ist seitdem eine feste Größe an unserem Spielabend. Schachlich besticht er bis heute durch eine große Zähigkeit, die ihn zu einem schwer zu bezwingenden Gegner macht. Als Mathematiker weiß er, dass ein Remis der wahrscheinlichste Ausgang einer Partie ist - das scheint ihn in schlechten Stellungen regelrecht zu beflügeln, allerdings traut er dem Braten in besserer Stellung nie so recht und gibt sich auch hier mit der Punkteteilung oft zufrieden.

Im persönlichen Umgang ist Karl-Heinz genau das, was die Überschrift ausdrückt: Ein freundlicher Mensch. Wer ihn näher kennt, muss hinzufügen: Ein Familienmensch und ein zuverlässiger Freund. Bezeichnend ist, dass er sich zu seinem Geburtstag eine Spende an den Förderkreis der Senioren im DSB wünscht - eine Bitte, die ich gerne hier weitergebe.

Nachstehend zwei Partien zum Nachspielen: Ein Remis der Zähigkeit gegen die damalige Weltmeisterin Nona Gaprindaschwili und eine Punkteteilung in Gewinnstellung gegen den deutschen Nationalspieler Dr. Peter Ostermeyer - beide gespielt bei den Dortmunder Schachtagen in den 70er Jahren.

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Der richtige Abtausch

Eines der wichtigsten strategischen Themen ist der Abtausch, und eng damit verbunden die Behandlung von Stellungen mit ungleichem Material. In insgesamt sechs Trainingseinheiten wird sich Timo Küppers an den kommenden Freitagen dieses universellen Themas annehmen. Geplant sind zur Zeit folgende Themen (Änderungen vorbehalten:

  • 17.04. Läufer gegen Springer I
  • 24.04. Läufer gegen Springer II
  • 01.05. Das Läuferpaar
  • 08.05. Turm gegen zwei Leichtfiguren I
  • 15.05. Turm gegen zwei Leichtfiguren II
  • 22.05. Der richtige Abtausch

Beginn des Trainigs: Jeweils um 17:30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.

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SFK-Triumph beim Ruhrgebietsblitz

Das Turnier begann mit einer halbstündigen Verspätung, und unsere Auswahl (Timo Küppers, Noel Gallas, Lukas Schimnatkowski und Bernd Dahm) startete mit einem Unentschieden gegen Rochade Eving nicht gerade optimal. Mir selbst gelang dabei ein wichtiger Sieg in einem kuriosen Damenendspiel, das Sie weiter unten nachspielen können.

Danach sind wir furios durch das Tunier gegangen und haben vor allem in der dritten Runde gegen den Bochumer SV mit 4:0 gewonnen. Nur gegen Mühlheim gab es eine knappe Niederlage. Lukas war mit seinen 14,5 aus 15 aber der Mann des Tages und sicherte uns gegen Erkenschwick und andere starke Gegner den Sieg. Dadurch konnte ich nach Timos oder Bernds Siegen oft einfach in das Remis gehen, um den Sieg abzusichern. Dabei sollte auch Bernd Dahm nicht außen vor sein, welcher ebenfalls oft wichtige Punkte geholt hat, um unseren dominanten 1  Platz zu sichern.

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Die Sternstunde der alten Säcke

Einen "alten Sack" darf man natürlich niemand nennen, und in der Überschrift schon zweimal nicht. Außer... man ist selber einer! Deshalb muss ich auch nicht mich selbst, sondern allenfalls den Karl-Heinz Hüttemann um Entschuldigung für diese despektierliche Bezeichnung bitten. Aber Karl-Heinz, der demnächst schon das 80. Lebensjahr vollendet, wird mir vermutlich lediglich vorhalten, dass ich mich mit meinen zarten 68 Lenzen zu Unrecht schon den "alten Säcken" zurechne.

Und das alles nur, weil wir beim letzten Wertungsturnier um den SFK-Schnellschachpokal auf den Plätzen 1 und 2 gelandet sind und die jüngere Konkurrenz für einmal hinter uns lassen konnten. Ich selbst gab lediglich gegen Lasse Struck einen halben Punkt ab und belegte mit 4,5 aus 5 den ersten Platz, Karl-Heinz folgte mit 3,5 Punkten auf Platz 2. Ebenfalls 3,5 Punkte holte Jan Dette als Dritter, der damit den ersten Platz in der Gesamtwertung verteidigte. Hier der Endstand des Turniers, die Gesamttabelle und die Partie zwischen den beiden Erstplatzierten, die bereits in der ersten Runde aufeinander trafen.

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Wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Die Ausgangslage am letzten Spieltag für SFK 2 war klar: Das Spiel gegen Nienberge musste gewonnen werden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Doch der Tag startete holprig: Bernd Dahm war kurzfristig erkrankt. Glücklicherweise sprang Erich Krüger ein. Von diesem Chaos im Vorfeld ließen sich die restlichen Spieler nicht aus der Ruhe bringen. Nach etwa einer Stunde Spielzeit waren wir an allen Brettern vernünftig aus den Eröffnungen gekommen. Einzig bei Ole Beetz deuteten sich ungleiche Materialverhältnisse an (2 Figuren für Turm + 2 Bauern).

Keine Probleme dagegen hatte Marcus Bee, als sein Gegner die Stellung vereinfachte. Die Punkteteilung war die logische Folge. Besonders sehenswert war der Sieg von Kyrill Scheck, bei dem er in Stonewall-Manier die weißen Bauern gegen den schwarzen König marschieren ließ. Sein Gegner fand nicht das richtige Gegenmittel und nach Einschlägen auf f7 und h7 gab es für den schwarzen König kein Entkommen mehr.

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Noch ein Sieg für SFK 7!

"Muss ich schon wieder gegen einen Erwachsenen spielen?" sorgte sich Leonas vor Beginn seiner Partie. "Und wenn schon - im Breitensport sitzen Dir normalerweise keine Großmeister gegenüber" versuchte ich ihn zu beruhigen - und erinnerte ihn daran, dass er in dieser Saison schon einige sehr gute Stellungen nur durch mangelnde Konzentration und zu schnelles Spiel noch verloren hat. Von nachlassender Konzentration war diesmal nichts zu spüren - als er aus guter Stellung heraus ein Remis erreichte, stellte dies bereits den Mannschaftssieg sicher, denn zu diesem Zeitpunkt hatten Zohan und Advik ihre Partien bereits gewonnen.

Während Advik tatsächlich in einer Kurzpartie den verfrühten Angriff seiner Gegnerin überzeugend abwies und schnell im Gegenangriff siegte, spielte Zohan die kürzeste und die längste Partie zugleich: Seinen Sieg errang er nach vielen Zügen weit im Endspiel, aber auf dem Weg dahin hatten beide Protagonisten sich nicht lange mit "unnötigen" Überlegungen aufgehalten. Zohans Gegner spielte jedoch noch eine Spur hastiger und ließ dabei sowohl einen Springer- als auch einen Turmgewinn aus.

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