Juli 2015

26.07.2015 16:08 von Bernd Rosen

Schon wieder im Geld!

Nach dem Sparkassen-Open in Dortmund nutzten vor allem unsere Nachwuchsspieler auch die Recklinghäuser Schachwoche, um weitere Spielpraxis zu sammeln. Mit Anna Döpper, der "Ehrenkaternbergerin" Melanie Müdder, die das Turnier zur Vorbereitung auf die Jugendeuropameisterschaft nutzte, und der unserem Verein ebenfalls sehr nahestenden Kordula Lebioda-Dette stellten wir sogar das Gros der weiblichen Teilnehmerinnen. Komplettiert wurde das SFK-Team durch Jan Dette, Maximilian Heldt und Timo Küppers.

Die meisten Punkte holte am Ende Jan Dette, der 4,5 Punkte holte und dabei ungeschlagen blieb, aber insgesamt gegen seine Gegner mehr Punkte hätte holen müssen. Mit 3,5 Punkten sicherte sich Anna Bérénice Döpper den Damenpreis. Ein sehr starkes Turnier spielte Timo Küppers, der zahlreiche nominell stärkere Spieler gehörig ins Schwitzen brachte und zurecht mit dem 2. Jugendpreis belohnt wurde. Leider verdarb er einige gute Stellungen in der Zeitnotphase noch zum Remis oder Verlust, so wie in der letzten Runde gegen den alten Haudegen Helmut Schorra:

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25.07.2015 10:06 von Bernd Rosen

Marcin Kolagos erster Sieg

In gewohnt engagierter Weise präsentierte Dr. Jürgen Kraft den ersten Teil seines diesjährigen Sommerschach-Themas "Das abgelehnte Morra-Gambit". Der passionierte Angriffsspieler zeigte, wie Weiß auch gegen eher vorsichtige und positionelle Spielweisen zu taktisch interessanten Partien kommt. Beim anschließenden Thematurnier feierte der Neu-Katernberger Marcin Kolago seinen ersten Turniersieg bei einem vereinsinternen Wettbewerb. Der bislang so erfolgreiche Werner Nautsch knöpfte dem Turniersieger zwar den einzigen halben Punkt ab, musste sich aber mit 50 Prozent und einem mittleren Tabellenplatz zufrieden geben. Willy Rosen dagegen profitierte von seinen lebenslangen Sizilianisch - Erfahrungen und belegte mit 4 Punkten Platz 2. Referent Jürgen Kraft kam auf Platz 4 ins Ziel.

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18.07.2015 00:37 von Bernd Rosen

White is beautiful!

Nicht unerwartet konnte die weiße Partei am zweiten Wolga-Abend den Spieß umdrehen und 55% der möglichen Punkte holen. Referent Bernd Rosen hatte nicht weniger als 10 (!) mögliche Spielweisen vorgestellt, mit denen Weiß auf jeweils unterschiedliche Art das Wolga-Gambit ablehnen kann, und es völlig dem Weißen überlassen, welche dieser Fortssetzungen aufs Brett kommen sollte. Da konnte sich jeder Weißspieler das für ihn Passende heraussuchen - vom super-soliden 5...b6 bis zum hyperscharfen 4.e4. Der Parforceritt durch das Variantendickicht mag allerdings manchen Teilnehmer eher verwirrt als erhellt haben - dieser Verdacht wird jedenfalls dadurch genährt, dass mit Marian Prass ein Spieler den Sieg davontrug, der erst nach dem Vortrag im Spiellokal gesichtet wurde und vor allem dank seiner taktischen Findigkeit mit 4 aus 5 auf den 1. Platz gelangte.

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11.07.2015 00:24 von Bernd Rosen

Wolga zum Ersten

"Wissen ist Macht!" - möchte man meinen, wenn man den Endstand beim 2. Sommerschachturnier betrachtet: Referent Bernd Rosen hatte sich auf Thema "Angenommenes Wolga-Gambit" gut präpariert und trug am Ende auch den Sieg davon. Beim letzten Mal belegte der Vortragende Bruno Müller-Clostermann ebenfalls einen sehr guten Platz. Ein hervorragendes Turnier spielte wiederum Werner Nautsch, der wie gewohnt frühzeitig eigene Wege ging und seine Gegner dadurch schnell aufs Glatteis führte. Auch diesmal ging er mit 4 aus 4 in die letzte Runde, fiel aber ausgerechnet in seiner Dömane - dem Endspiel - einer Fehleinschätzung zum Opfer, als er in ein Turmendspiel abwickelte, das überraschend schwierrig zu verteidigen war.

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05.07.2015 20:29 von Bernd Rosen

Teampreis für Katernberg!

Einen tollen Auftritt legten unsere Vertreter beim Dortmunder Chessmeeting hin: Während GM Sebastian Siebrecht beim Superturnier der Großmeister einen souveränen Auftritt als Kommentator absolvierte, holten Cem Celik, Maximilian Heldt, Holger Stratmann und Timo Küppers erstmals den Preis für den erfolgreichsten Verein nach Katernberg und gaben dabei so renommierten Vereinen wie dem Düsseldorfer SK und dem favorisierten Hamburger SK das Nachsehen.

Grundlage des Erfolges war das überragende Abschneiden im B-Open: Max legte nach schwachem Start eine souveräne Siegesserie hin und war am Ende alleiniger Erster mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Holger Stratmann teilte mit 7 Punkten den 2. Platz, wurde nach Buchholzwertung Dritter. Unser Neuzugang Timo Küppers steuerte ebenfalls gute 5,5 Punkte bei. Anna Döpper verpasste mit 5 Zählern den Damenpreis ganz knapp. Erst in der 4. Runde stieg Volker Schlepütz ein, der am Ende 3 aus 6 realisierte.

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04.07.2015 09:47 von Bernd Rosen

Hitziges Froms Gambit

Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierte Bruno Müller-Clostermann in der ersten Folge des SFK-Sommerschachs das scharfe Froms Gambit, mit dem Schwarz den frechen Zug 1.f4 sofort bestrafen will. Zunächst wurde es jedoch geschichtlich: Dieter Deppe präsentierte ein Büchlein seines Onkels Dr. Georg Deppe, der das Froms Gambit vor über 50 Jahren in einem Fernschach-Thementurnier erproben ließ und seine Erkenntnisse anschließend 1963 in dem Hamburger Verlag "Das Schach-Archiv" veröffentlichte. Bruno Müller-Clostermann bestätigte, dass die dort analysierten Varianten zur scharfen "alten Hauptvariante" noch immer gültig sind und die modernen Engines hier kaum Verbesserungen finden konnten.

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02.07.2015 11:44 von Bernd Rosen

Letzte Runde

Mit einem halben Punkt Vorsprung geht Bernd Rosen in die letzte Runde der Vereinsmeisterschaft, nachdem die beiden Spitzenkämpfe der 6. Runde (Wessendorf - B.Rosen und Gassmann - Nautsch) mit der Punkteteilung endeten. Vier Verfolger lauern auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters: Zu Volker Gassmann, Werner Nautsch und Thomas Wessendorf hat sich etwas überraschend Edgar Schmitz gesellt, der gegen Willy Rosen die Oberhand behielt. Wegen der Sommerferien wird die letzte Runde bis zum 21.08.2015 verlängert.

Hier der aktuelle Tabellenstand, die Auslosung der letzten Runde und die spannende Partie Wessendorf - B.Rosen zum Nachspielen:

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Schach ist eine Sache der genauen Beurteilung, wann man zuschlagen und wann man sich ducken muss.

Bobby Fischer

Schachaufgabe

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