Willi-Knebel-Turnier

Wie so viele gute Ideen stammt auch die zu einer Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren von dem allzu früh verstorbenen Willi Knebel. Dieses Turnier wurde 2018 bereits zum 25. Mal ausgetragen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Seit dem Tode Willi Knebels firmiert die Meisterschaft als Willi-Knebel-Gedenkturnier. Für das Jahr 2019  sind als Spieltermine vorgesehen 25.03. - 10.04.2019 (jeweils Mo, Di, Mi); Anmeldungen sind ab Oktober möglich.

 

 

Willi-Knebel-Turnier

Jürgen Riesenbeck allein an der Spitze

Nach seinem Schwarzsieg gegen Manfred Achenbach ist Jürgen Riesenbeck mit lupenreinen 4 Punkten aus 4 Runden alleine an der Spitze des Feldes. Jürgen knüpft an seine besten alten Zeiten an und spielt selbstredend auch in Runde 5 wieder an Tisch 1. Gegner ist der erstmalig an diesem Turnier teilnehmende Jungsenior Heinrich von Bünau vom Düsseldorfer SK (namentlich nicht zu verwechseln mit "von Bülow" alias Loriot, wie ich zwischendurch mithören durfte).

Die für Runde 4 gepaarten Organisatoren Willy Rosen (vor zwei Tagen 84 Jahre alt geworden!) und Ihr Berichterstatter haben ab 8:30 Uhr die große Arena  mit Tischen und Stühlen bestückt und anschließend auf der kleinen  50cmx50cm-Arena ihre Restenergie verbraucht. Nach 39 Zügen und beiderseits einer Minute auf der Uhr haben wir darauf verzichtet, die letzte Wahrheit aus der noch inhaltsreichen, aber vermutlich ausgeglichenen Stellung heraus zu quetschen.

Unbedingt erwähnenswert ist der Sieg von Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergerborbeck) gegen Titelverteidiger "Sir Erich"; in der Bildergalerie findet sich ein Schnappschuss dieser Partie.

Weiterlesen …

Nach erstem Drittel eine Doppelspitze!

Bei bestem Frühlingswetter konnten sich Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) gegen Helmut Schorra (SF Buer) und Manfred Achenbach (SC Mülheim) gegen Ulrich Wolf (SV Wattenscheid) durchsetzen.   Beide verbuchen jetzt 3 Punkte aus 3 Runden, spielen am kommenden Montag zusammen an Tisch 1 und haben gegen die Titulierung "Geheimfavoriten"  vermutlich nichts einzuwenden.  Es rumorte zwar in einer frühen Partiephase im Turniersaal  "Der Achenbach wird gerade fachgerecht zerlegt ...", aber es kam dann doch anders. Totgesagte leben länger.

Die längste Partie - begleitet von diskreten Abbauarbeiten und dem mittwöchlichen Gemeindekaffeetreff im Nebenraum -  dauerte bis 15:30 Uhr und sah Ulrich Mittelbachert als Sieger; das letzte Bild der Photogalerie (ganz unten) zeigt sehr schön die romantische Szenerie in unserem gemütlichen Spiellokal.

Hinter Achenbach und Riesenbeck (beide 3 Punkte) folgt eine 11-er Meute mit 2,5 Punkten, darunter die drei Erstplazierten des Vorjahres Erich Krüger, Helmut Hassenrück und Bruno Müller-Clostermann.

Weiterlesen …

Willi-Knebel-Gedenkturnier - Runde 2

Runde 1 fand am "Internationalen Tag des Glücks" statt. In Runde 2 war es mit dem Glück schon wieder vorbei, jedenfalls aus Sicht der Katernberger Spitzenbretter. Sowohl Erich Krüger gegen Ulrich Mittelbachert (SK Sodingen/Castrop) als auch Willy Rosen gegen Gerhart Bieberle (PTSV Aachen) musste froh sein, einen halben Punkt zu retten.  Gerhart Bieberle - mit der weitesten Anreise - bekommt nach dieser für ihn typischen kompromisslosen Kampfpartie mit Kuno Thiel in Runde 3 gleich den nächsten Fide-Meister.

Riesenglück dagegen hatte Jürgen Riesenbeck, noch ein Katernberger, der gestern gegen den Turniersenior Herbert Schmitthöfer (Jahrgang 1931 und auch Katernberg) zwischendurch skeptisch drein blickte und heute trotz erheblichem Minusmaterial doch noch einen Pluspunkt verbuchen konnte.  Als Kommentar hörte ich zwischendurch sinngemäß von Manfred Achenbach "Dass die Katernberger auch nie aufgeben können ...!"  Offenbar zu Recht! Jürgen drehte die Partie und hat sich bereits in Runde 3 von Startposition 15 ganz nach vorne an eines der Spitzenbretter geschlängelt! Das erinnert an seinen starken Auftritt beim letztjährigen Seniorenturnier in Binz!

Unten stehen die Ergebnisse von Runde 2 und die Paarungen der Runde 3, die am 22.3.2017 um 10 Uhr starten wird. Zuschauer sind immer gerne willkommen! Turnierlokal: Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160, 45138 Essen.

Weiterlesen …

10. Willi-Knebel-Gedenkturnier gestartet

Am 20.3. hat das 10. Willi-Knebel-Gedenkturnier - gleichzeitig die 24. offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren - mit der neuen Höchstmarke von 62 Teilnehmern begonnen.

Im inzwischen vertrauten Gemeindesaal St. Bonifatius in der Moltkestraße begrüßten Turnierorganisator Willy Rosen und Frau Knebel die Teilnehmer und erinnerten an das Wirken des vor 10 Jahren allzu früh verstorbenen Willi Knebel.

Es gab die ersten kleinen Überraschungen. So musste sich FM Kuno Thiel (Bayer Leverkusen) als Nummer 4 der Startrangliste gegen Otto Rivinius (SF Moers) mit einem Remis zufrieden geben und Knut Andersen (SF Buer) verlor in bessererer Stellung durch einen Dameneinsteller gegen Hans-Christian Mayeres (SC Recklinghausen Altstadt). Auch Wiedereinsteiger Norbert Otto (Dortmund, ohne Verein) -  nach mehreren Jahrzehnten Turnierpause schachlich eingerostet - gab den vollen Punkt ab an Hans Krebs (SC Rochade Rüttenscheid).

Unten folgen die Ergebnisse von Runde 1 und die Paarungen der Runde 2, die am 21.3.2017 um 10 Uhr starten wird. Zuschauer sind immer gerne willkommen! Turnierlokal: Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160, 45138 Essen.

Weiterlesen …

10. Willi-Knebel-Gedenkturnier, 20.3.-5.4.2017

Die offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren wird bereits zum 24. Mal ausgerichtet und findet zum 10. Mal unter dem Namen seines "Erfinders" als Willi-Knebel-Gedenkturnier statt. Das Turnier ist offen für alle Seniorinnen und Senioren: Frauen der Jahrgänge 1962 und früher sowie Männer der Jahrgänge 1957 und früher. Das Turnier erstreckt sich über drei Wochen, Spieltage sind jeweils Mo, Di, Mi, ab 10 Uhr. Zuschauer sind willkommen! Gespielt wird im Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160 in Essen.

Tägliche Berichte inkl. Ergebnissen und Paarungen für die nächste Runde finden Sie künftig auf dieser Seite: http://sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html.

Wir haben 64 Anmeldungen und sind damit exakt an der Kapazitätsgrenze. Anmeldungen sind nicht mehr möglich. Hier die weiteren Eckdaten des Turniers und der Meldestand.

Weiterlesen …

Erich Krüger gewinnt das 9. Willi-Knebel-Turnier

Wie nach Runde 8 zu erwarten gewinnt Erich Krüger mit 7,5 Punkten aus 9 Runden das 9. Willi-Knebel-Gedenkturnier und ist neuer Ruhrgebietsmeister der Senioren!  Der Sieger des Vorjahres Helmut Hassenrück wurde durch seinen Schlussrundensieg gegen Ulrich Wolf Vizemeister knapp vor Bruno Müller-Clostermann, Helmut Schorra und Kuno Thiel, alle 6,5 Punkte und durch Buchholzwertung auf den Positionen 2-5 der Schlusstabelle platziert.

Die drei Nestorenpreise gingen an Willy Rosen, Horst Szymaniak (beide 6 Punkte) und Friedhelm Dahlhaus (5,5 Punkte).

In der Ratinggruppe 2 waren Uwe Nebel, Jürgen Böcker und Ulrich Mittelbacher (alle 5,5 Punkte) erfolgreich. Der erstgenannte mit der besten Buchholz-Wertung und außerdem mit einem satten DWZ-Zuwachs von 81 Punkten!

In der Ratinggruppe 3 gingen die Preise an Hans Krebs, Peter Loskarn (beide 4,5 Punkte) und Hans-Werner-Lange (4 Punkte).

Die Preisverleihung durch die Schirmherrin Frau Elfi Knebel und den Turnierchef Willy Rosen wurde eingerahmt von einer musikalischen Einstimmung mit dem Triumphmarsch von Ludwig v. Beethoven und der Überreichung eines Blumenstraußes. Willy Rosen kündigte bereits für das Jahr 2017 das 10. Willi-Knebel-Turnier an. Als erster Spieltag ist der 20.3.2017 geplant; Ende des Turnieres wäre dann der 5.4.2017 (Ostern ist am 16./17.4.).

Ergebnisse, Ranglisten  und inoffizielle DWZ-Auswertung finden Sie weiter unten.

Weiterlesen …

Will-Knebel-Turnier: Alle für Einen!

Nach Runde 8 steht Erich Krüger vor dem Turniersieg. Er konnte seine Partie gegen Helmut Schorra gewinnen, während die Verfolger sich durch Remisen neutralisierten, d.h. alle für ihn spielten. Bei den Begegnungen Thiel - Wolf (Tisch 2) und Riesenbeck - Dahlhaus (Tisch 3) hatten die Beteiligten genug Respekt voreinander, um sich die Punkte in ausgeglichenen Stellungen nach 16 bzw. 17 Zügen halbe-halbe aufzuteilen.

Respekt voreinander haben natürlich auch Bruno Müller-Clostermann und Willy Rosen, aber es scheint ein ungeschriebenes Katernberger Gesetz zu sein, dass man untereinander kein Remis anbietet, es sei denn die Stellung gibt gar nichts mehr her. Das Remis an Tisch 4 kam daher erst nach der Zeitkontrolle, als der vielversprechende weiße Vorteil sich in nichts aufgelöst hatte und ein Springerendspiel mit symmetrischer Bauernstellung und nur noch sehr beschränkten Zugmöglichkeiten auf dem Brett stand.

In die Spitzengruppe vorstoßen konnte Uwe Nebel (im Bild) durch einen unerwarteten Sieg gegen Heinz-Dieter Gierse. Der Sieger ist dadurch absoluter DWZ-König (Zuwachs +88) und liegt mit 5,5 Punkten mitten in einem punktgleichen 8-köpfigen Feld auf Platz 3-10.

Weiterlesen …

Auf der Zielgeraden

In einer von beiden Seiten mit viel Ausdauer geführten Partie konnte sich nach über 5 Stunden Spielzeit Erich Krüger gegen Ulrich Wolf letztlich doch nicht durchsetzen. Erich Krüger bleibt trotzdem alleiniger Tabellenführer mit 6 aus 7. Das Zuschauerinteresse an dieser spannenden Partie war beträchtlich, vgl. das „Luftbild“.

An Tisch 2 besiegte Helmut Schorra seinen Vornamensvetter Helmut Hassenrück, so dass er jetzt gemeinsam mit Ulrich Wolf mit 5,5 Punkten direkt hinter dem Tabellenführer rangiert. Auf den Plätzen 4-6 folgt mit einem halben Punkt Abstand ein 4-köpfiges Verfolgerfeld in der Reihenfolge Müller-Clostermann,Thiel, Dahlhaus und Riesenbeck (alle 5 Punkte).

Weiterlesen …

Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

Max Planck

Schachaufgabe

<<  <  >  >>
-