Oldies But Goldies

Der Countdown läuft

Wenige Tage vor Turnierbeginn haben 49 Schachspieler für das 7. Willi-Knebel-Gedenkturnier gemeldet, darunter zahlreiche Titelträger und nicht zuletzt auch der Titelverteidiger Erich Krüger. Das Interesse reicht weit über das Ruhrgebiet hinaus - ein Beweis, dass sich dieses Turnier zu einer festen Größe im Turnierkalender der Senioren entwickelt hat.

Turnierbeginn ist am 24.03.2014, die Anmeldefrist endete am 15.03.2014. Weitere Meldungen sind nur noch für die Nachrückliste möglich.  Weitere Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung: 7. Willi-Knebel-Gedenkturnier

Hier die Liste der bisher angemeldeten Teilnehmer:

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7. Willi-Knebel-Gedenkturnier (Start: 24.3.2014)

Das Turnier findet bereits zum 7. Mal unter dem Namen seines "Erfinders" als Willi-Knebel-Gedenkturnier statt. Titelverteidiger ist Erich Krüger vom ausrichtenden Verein "Sportfreunde Katernberg". Das Turnier ist offen für alle Seniorinnen und Senioren, d.h. teilnehmen können Frauen der Jahrgänge 1959 und früher, sowie Männer der Jahrgänge 1954 und früher. Das Turnier erstreckt sich über drei Wochen, Spieltage sind jeweils Mo, Di, Mi, ab 10 Uhr. Hier die weiteren Eckdaten des Turniers sowie die abgeschlossene Meldeliste (Stand: 17.3.2014, 49 Anmeldungen):

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Kampfschach in der Uckermark (Finale)

Bei der „22. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 2013 in Templin“ konnten die Mannschaften von NRW 1 und NRW 2 ihre Startrangplätze ungefähr verteidigen. Sieger wurde Baden 1, das mit 12:2 Mannschaftspunkten und 19,5 Brettpunkten seinen Titelgewinn knapp vor Hessen 1 zwar glücklich aber nicht unverdient wiederholen konnte. In der Besetzung IM Michail Nekrasov, FM Clemens Werner, den Jungsenioren FM Christoph Herbrechtsmeier und Christoph Kiefer sowie dem für die letzten beiden Runden aus Baden 2 aufgerücktem Fjedor Dushatskij, gelang es Baden 1 die Verfolger Hessen 1 (ebenfalls 12:2 Punkte), Bayern 1 und NRW 1 (jeweils 11:3 Punkte) auf die Plätze 2, 3 und 4 zu verweisen. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der letzten Runde als Baden 1 ein hart umkämpftes und remisloses(!) 2:2 gegen NRW 1 gelang und vor dem durch einen Sieg aufschließenden Team Hessen 1 noch einen Brettpunktevorsprung halten und damit den Titel verteidigen konnte.

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Kampfschach in der Uckermark (Teil II)

Bei der 22. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2013 in Templin liegen nach vier Runden die Teams von Titelverteidiger Baden 1 und dem Startranglistenersten Hessen 1 mit 7:1 Mannschaftspunkten auf Platz 1 und 2. Auf den Plätzen 3-6 mit 6:2 Mannschaftspunkten folgen Niedersachsen 1, NRW 1, Berlin 1 und NRW 2! In der Spitzenpaarung der Runde 5 trifft  Hessen 1 auf das Team von NRW 2, das bisher noch ungeschlagen ist und mit zwei Unentschieden (2:2) und zwei knappen Siegen (2.5:1.5) minimalistisch agiert hat. Außerdem wurde Willy Rosen (Top-Scorer mit 3 aus 4) als Team Captain von NRW 2 in Runde 2 großzügig an NRW 1 ausgeliehen, was durch das das Reglement in diesem Turnier zugelassen ist.

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Kampfschach in der Uckermark

Am ersten Tag  der Seniorenmannschaftsmeisterschaften der Landesverbände in Templin (16.-22.9.2013) mit 29 teilnehmenden Teams setzten sich die favorisierten Mannschaften aus Hessen 1, Baden 1 und NRW 1 erwartungsgemäß durch.  Die Partie des Tages spielten Bernhard Schippan (NRW 1) und Rudolf Striebich (Baden 2), vgl. Bild.

In einer äußerst kampfbetonten Partie mit entgegengesetzten Rochaden  konnte sich Striebich aus seiner bedrängten Situation vor der Zeitkontrolle in einem undurchsichtigen Handgemenge in eine aussichtsreiche Stellung retten, vgl. Bild 2. Beide Spieler gingen in der Folge möglichen Remisschlüssen aus dem Weg, bis schließlich König und Springer (von Schippan) gegen König und Turm (von Striebich) um das theoretisch bekannte aber praktisch nicht selbstverständlich zu erreichende Remis im 30-Sekunden-Takt kämpfen mussten. Nach einer Unachtsamkeit von Schippan nach fast 6 Stunden Spielzeit und knapp 100 Zügen gelang es Striebich den gegnerischen Springer zu fangen und die Partie glücklich zu gewinnen.

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Nestorensieg gegen Dresden

Gegen Lok Dresden zeigten die SFK-Senioren in Runde 6 der ESMM 2013 eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewannen durch Siege von Karlheinz Bachmann, Willy Rosen, Werner Nautsch und einem Remis durch Erich Krüger verdient und deutlich mit 3,5 zu 0,5. Am Tag zuvor in Runde 5 hatte Katernberg gegen SF Leipzig die erreichten günstigen Konstellationen an den Brettern 2, 3 und 4 nicht nutzen können:

Nach frühem Remis durch Karlheinz Bachmann an Brett 1 ging es mit den restlichen nicht ungünstig stehenden Partien in Stunde 3 rapide bergab. Bruno Müller-Clostermann an Brett 3 überschätzte seine Stellung und verpatzte die Stellung mit einem unbedachten „Angriffszug" zum Verlust. Erich Krüger an Brett 4 verlor in einem überlegen stehenden Endspiel mit gesundem Mehrbauer zunächst die Linie und letztlich sogar den vollen Punkt.

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6. Willi-Knebel-Turnier: Und der Sieger ist ...

Erich Krüger, der zweitälteste Teilnehmer des Turniers, erfahren in vielen Turnieren und mit einem großen Kämpferherz ausgestattet, spielte - auch in der letzten Runde – seinen Stil, der auf einer profunden Eröffnungskenntnis aufbaut, nicht vor einem komplizierten Mittelspiel zurückschreckt und wenn nötig über die volle Distanz geht. Dabei sammeln sich kleine Vorteile an, die er dann in einem gut stehenden Endspiel, mit seinen immensen Erfahrungen erfolgreich verwertet. Alter schützt vor Erfolgen nicht!

Zweiter ist Jurij Vasiljev, der ebenfalls 7,5 Punkte erreichte, aber seine Buchholzzahl war um 1 Punkt schlechter. Das ist der Nachteil eines frühen Remis, wenn man nur noch hoffen kann, dass die anderen passend spielen.

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Schippans vierter Streich

Die 5. Auflage des Willi-Knebel-Gedenkturniers hatte in dem Herner Schachfreund Bernhard Schippan einen überlegenen Gewinner. Im Laufe der 9 Runden eines harmonisch verlaufenden Turniers gab er nur einen halben Punkt ab. Gegenüber dem Schreiber dieser Zeilen betonte er mehrmals, wieviel Glück er in einigen Partien hatte. Dem kann ich nicht ganz zustimmen, ich war immer wieder erstaunt, wie gekonnt Schippan seinen Gegnern den Wind aus den Segeln nahm und die Angriffsversuche ins Leere laufen ließ. Wahrscheinlich hat er nur tiefer in die Stellung hineingeschaut und dabei Abwicklungen gesehen, die seine Gegner nicht bemerkt und damit nicht gespielt hatten.

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Phantasie ist nicht Ausflucht. Denn sich etwas vorstellen heißt, eine Welt bauen, eine Welt erschaffen.

Eugène Ionescu

Schachaufgabe

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