Vereinsturniere

Der Bann ist gebrochen!

Am kommenden Sonntag ist SFK I spielfrei - zum Blitz Grand-Prix versammelte sich dennoch erneut fast die komplette erste Mannschaft. Und auch wenn diesmal die Großmeister nicht mitspielten (Igor Glek und Mikhail Saitsev kamen immerhin zum Kiebitzen vorbei), bereuten die zahlreichen Gäste auch diesmal nicht ihr Kommen.

24 Teilnehmer spielten ein vollrundiges Turnier, in dem neben Können auch Stehvermögen gefragt war. Den Turniersieg erreichte im dritten Anlauf IM Sebastian Siebrecht (Foto rechts), der in seinem Sturmlauf nur FM Bernd Rosen ein Remis gönnte, alle übrigen Partien jedoch gewann. Auch im direkten Duell mit dem Sieger des ersten Durchgangs, Blitzspezialist Bernd Laudage (SD Osterfeld), setzte Sebastian sich überzeugend durch. Bernd Laudage verteidigte als Zweiter jedoch seine Führung in der Grand-Prix Wertung.

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Blitzturnier der Superlative

Auf eine noch bessere Beteiligung als in der 1. Runde hatten die Verantwortlichen der SF Katernberg ja insgeheim gehofft, aber von dem Andrang am Spielabend dann doch (angenehm) überrascht. 33 Teilnehmer fanden den Weg zur Zeche helene, allen voran die SFK-Spitzenspieler GM Sergei Smagin und GM Igor Glek, die mit Mikhail Zaitsev (Foto) noch einen weiteren Spieler von GM-Stärke mitbrachten. Diese starke Beteiligung zwang zur Bildung von drei Vorgruppen, aus denen sich jeweils die ersten vier für das Finale qualifizierten. Die qualitative Stärke des Turniers wird auch dadurch deutlich, dass sich weder FM Falko Meyer noch der Bezirksblitzmeister Dragan Curic in ihren Vorgruppen durchsetzen konnte, auch FM Bernd Rosen kam erst nach einem höchst knappen Stechen gegen Werner Rottstädt ins Finale.

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Essener Blitz Grand-Prix, Runde 1:

Qualitativ hervorragend besetzt war die erste Runde des Essener Blitz Grand-Prix der Saison 2001/2002: Fünf Stammspieler der ersten Mannschaft, vier Spieler der 2. Mannschaft und zahlreiche Gäste sorgten für ein illustres Teilnehmerfeld. Einziger Wermutstropfen aus Sicht des Vereins: Nur wenige Mitglieder aus den unteren Mannschaften nutzten die Gelegenheit, sich mit den "Cracks" zu messen und dabei doch dem ein oder anderen ein Bein zu stellen. Was die Einstellung angeht, hätte sich mancher ein Beispiel nehmen können an dem 72jährigen Schachfreund Werner Utsch (Foto rechts), der sich seit Jahrzehnten ausschließlich dem Problemschach widmet und durch dieses Turnier animiert wurde, es noch einmal mit dem Nahschach zu versuchen. Auch sein letzter Platz konnte ihm die Freude an dem Turnier und an mancher seiner Partien nicht nehmen.

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Wir unterschätzen das, was wir haben und überschätzen das, was wir sind.

Marie von Ebner-Eschenbach

Schachaufgabe

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